• Das Tor zur Sahara

    23.–25. jan., Marokko ⋅ ☀️ 21 °C

    Es geht weiter bis nach Zagora. Die Gebirgsregion zwischen Ouarzazate und Zagora ist der sogenannte Anti-Atlas. Dieser südlichste Teil des Atlasgebirges ist für seine schroffe, felsige Landschaft bekannt. Unsere Strecke führt von Ouarzazate über den Tizi n'Tinififft Pass hinab in das grüne, von Palmen gesäumte Drâa-Tal. Zagora ist eine Oasenstadt, die auch als "Tor zur Sahara" bezeichnet wird. Umso näher wir der Stadt kommen, umso mehr Plastik glänzt in der Sonne in der Weite verstreut. Nicht so, wie man sich eine Oasenstadt vorstellt. Rob will hier in einer unter Reisenden bekannten Werkstatt die Einspritzpumpe reinigen lassen. Allerdings sind wir nicht die einzigen Kunden. Ein Kommen und Gehen und Warten beschreibt es wohl am besten. Wir verbringen eine Nacht in der Stadt und treffen beim Warten vor der Werkstatt noch Reisende aus der Schweiz. Die Nacht war bereits windig und auch tagsüber weht es ordentlich, so dass einem Sand in die Augen weht. Wir setzen unsere Reise fort Richtung Nordost und haben aufgrund der Sandverwehungen teilweise kaum noch Sicht. In der Sandwolke sehen wir links eine Kamelherde und später ein einzelnes Kamel, bevor es nach ein paar Kilometern plötzlich wieder aufklart. Die Nacht verbringen wir in Zouk Tarasine, bevor wir uns die wahrscheinlich ältesten Felsgravuren Marokkos anschauen. In Aït Ouazik sind Zeichnungen von Nashörnern, Elefanten, Antilopen und Straußen zu sehen, aus einer Zeit, als die Sahara noch bewohnbar war. Sie werden auf ein Alter von 8.000 Jahren geschätzt. Der Weg dorthin führt über eine Piste, teilweise durch ein Flussbett, bevor es durch den kleinen Ort selbst geht und uns ein Junge den Weg weist. Der ortsansässige Guide leitet uns in dem riesen Areal zu den einzelnen Steinen. Es sind viel mehr, als wir gedacht haben. Als wir unsere Reise fortsetzen, treffen wir direkt mehrere Kamele, die gemütlich am Straßenrand fressen. Wie schön.Læs mere