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Von der Adria bis Istanbul

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  • Start på rejsen
    7. maj 2026
  • Spaziergang durch Ravenna

    7. maj, Italien ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach dem Check-in und Inspektion des Hotels raus in die Stadt! Erst ein wenig durch die Gegend gelatscht und dann haben wir überlegt, dass es Zeit ist, sich um ein "Linner" zu kümmern, 17:30 h irgendwas zwischen Lunch und Dinner. Dabei haben wir festgestellt: Ravenna hat kaum Pizzerien, wie wir sie kennen, dafür aber einige Michelin-Restaurants.

    "Chiuso" heißt wirklich geschlossen, was Google tatsächlich nicht wusste, einige bieten nur Getränke plus Take-away an, andere öffnen erst um 19:00 Uhr und am Ende landeten wir bei Osteria Passatelli. Das war eine ausgesprochen gute Wahl. Außerdem hatten wir noch tolle Unterhaltung mit einem älteren, französischen Paar, auf Englisch und mit viel Lachen 🤗
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  • Der erste Anblick

    8. maj, Italien ⋅ ☁️ 18 °C

    Es war ganz einfach, mit dem Bus 70 aus Ravenna für 2,50€ bis zum Hafen zu fahren. Wir hätten auch die 90 nehmen können, aber bei der 70 ist noch eine Fahrüberfahrt nötig - 5min Event für 1 € 😃 Der Automat an der Fähre ist auch auf Englisch zu bedienen und nimmt auch Kartenzahlung und NFC. Denkbar einfach👍🏼

    An der Endhaltestelle angekommen sagen wir sue schon, die Norwegian Viva 😍
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  • Zadar

    9. maj, Kroatien ⋅ ☀️ 21 °C

    Bei strahlendem Wetter erst etwas arbeiten an Bord, dann aber los!
    Keiner sagt einem auf der Kreuzfahrt, dass es mit Uber total easy ist, in die Altstadt zu kommen. Shuttle mit 30 anderen 25€ p. P., Bus, fährt nur alle 30-60 min für 1-2€ p. P. und wir mit Uber-Taxi für unter 8€ inkl. Trinkgeld 😉

    Die 5 km zur Wasserorgel hinfahren und zu Fuß zurück zum Schiff bummeln. Das haben wir genau richtig gemacht!

    Zadar ist sauber, Preise abseits vom Taxi etwa wie in Deutschland und eine tolle Mischung aus Geschichte und Moderne. Das Wetter war ein Bonus, gestern soll es noch diesig gewesen sein - und morgen gibt's ein Marathon-Event, das die Stadt in den Ausnahmezustand versetzt.

    Für uns hat alles gepasst - auch das späte Mittagessen in der "Indulge Food Hall". Order per Tablet aus verschiedenen Restaurants, Essen für alle an einem Tisch.

    Jetzt genießen wir die Sonne bis zum Auslaufen auf Deck 8, leichte Lounge-Musik und ansonsten Ruhe.
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  • Bar in Montenegro

    10. maj, Montenegro ⋅ ☁️ 18 °C

    Jetzt, wo die EU uns wieder hat, gibt's die Fotos, die in in Bar machen konnte. Ein kleines Städtchen. Das Sehenswerteste ist die orthodoxe Kirche, die über und über frisch bemalt ist, keinen Eintritt kostet und fußläufig in ca. 5 Minuten erreichbar ist vom Beginn der Promenade. Dort hatte uns der kostenlose Shuttle ausgespuckt.

    Für ca. 10€ hatten wir Cappuccino, Cola, Kaffee und Pizzabrot. Die Menschen sind gelassen und freundlich. Touristen sind die Barer gewöhnt, ihrer aber nicht überdrüssig.

    Kotor wäre sicher der imposantere Ausflug geworden. Aber obwohl wir erst eine Woche vor Abfahrt gebucht hatten, wurde Kotor gestrichen - angeblich ist der Hafen voll. Es kann aber auch sein, dass Kotor einfach viel teurer ist mit der Einfahrt in den Fjord und die Stadt mit Weltrang und da das Schiff nicht ausgebucht ist, lohnt es sich nicht. Eine ehrliche Antwort auf Fragen nach den Gründen erhält man nie ...
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  • Piräus und Athen

    12. maj, Grækenland ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Zeitumstellung hat uns zum Narren gehalten. Da wir offline waren und manuell eine Stunde vorgestellt hatten, fühlte es sich wie geschenkte Zeit an, als wir bemerkten, dass zu der zu Deutschland späteren Ortszeit NOCH eine Stunde draufgerechnet war 😄

    Nun also entspannt von Bord, den nächsten Hop-on-Hop-off Schalter angesteuert. 20€ pro Person und wir können aus vier Linien wählen. Jede halbe Stunde geht's zurück zum Hafen. Gut zu wissen!

    Direkt unterhalb der Akropolis ließ man uns aussteigen. Etwas Chaos herrschte, um in die passende Startlinie umzusteigen. Die hielt dann aber auch an den spannendsten Hotspots der Stadt.

    Zu müde zum Laufen, ließen wir uns bei 28°C im Schatten (die Apotheken zeigten 38°C an) im einigermaßen unbequemen Bus durch den Verkehr Athens schaukeln.

    Nach einer Pippipause am Ausgangsort (kostenlos und verheerend!) traten wir direkt die Rückfahrt an. Sicherlich wurden wir der geschichtsträchtigen Stadt nicht gerecht.
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  • Santorini - Stufen und Nepp

    13. maj, Grækenland ⋅ ☁️ 20 °C

    Santorini - ich hatte mich so darauf gefreut. Und dann das: eine Seilbahn! Bei meiner Höhenangst wirklich eine Hürde. Die Alternative waren 500-600 schräge Stufen gewesen, jede 1,5 Schritte lang und voller Esel und deren Exkremente.

    Also: pro Person und Richtung 10€ gelöhnt, Augen zu und durch. Wegen des Ansturms von vier(!) Kreuzfahrtschiffen ist das Ding etwas schneller gelaufen, schaukelte mächtig, war aber in drei Minuten oben.

    Was uns dort empfing, war Touristennepp in Reinkultur. Irgendwelcher Kitsch aus Fernost, billigster Polyester und jeder dritte Laden mit demselben überteuerten Kram.

    Die Aussicht hatte da wesentlich mehr zu bieten, auch wenn es ein bewölkter Tag war. Um den Massen zu entkommen, stapften wir Richtung Hauptstraße. Alle Schilder in den Restaurants waren auf Englisch und unsere mexikanischen Gäste wurden selbstverständlich auf Spanisch begrüßt.

    Ich glaube, nirgendwo ist Griechenland weiter weg als auf dieser Insel. Nach drei Stunden ständigem Angequatschtwerden waren wir froh, wieder an Bord zu sein und genossen die Ruhe...
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  • Rhodos alt und neu

    14. maj, Grækenland ⋅ ☀️ 23 °C

    Unser Schiff, die Norwegian Viva, hält erfreulich direkt an der Altstadt. Einmal durchs "Tor der Jungfrau" und schon tauchen wir in eine andere Welt ein. Durch die Straßen ziehen sich Shops für Touristen und Einheimische, Handarbeiten aus Rhodos, Öl und natürlich Restaurants. Teilweise mit Dachterrasse und Meerblick. Ansonsten sehen wir das Meer nicht innerhalb der Stadtmauern und konzentrieren uns auf den Weg durch den Großmeisterpalast. Auch wenn Maps es nicht sieht, kann man dort hindurchgehen und kommt auf einer von Künstlern gesäumten Straße heraus, die geradewegs in den moderneren Teil der Stadt führt.

    Wir entschließen uns, die Nordspitze der Insel zu umrunden und wollen feststellen, ob es wirklich einen so großen Unterschied gibt zwischen Ost und West, was das Wetter betrifft. Tut es! Während der Westen etwas frischer ist, der graue Sand barfuß angenehm, ist der Osten windstiller und zum Teil richtig heiß - und das bei nur 22°C im Schatten. Im Osten badeten Hartgesottene im Meer. Mit den Füßen war das angenehm, aber Baden hätte ich nicht wollen.

    Auch hier ist man nicht frei von Nepp: während an der Eisdiele 1,50€ als Preis für ein Eis prangt, gibt es nur eine Sorte zu diesem Kurs. Alle anderen Kosten 3€ pro Kugel!

    Da loben wir die kleine Bäckerei, die vorne in der Auslage köstliche Kekse offeriert. 1,65€ für einen Sesamriegel mit Pistaziencreme, Haselnüssen und zur Hälfte in herbe Schokolade getaucht - so lecker, dass ich gleich reinbeißen musste und nicht einmal Zeit für ein Foto hatte 😄 Etwa so groß wie Mr. Tom Riegel, aber bestimmt dreimal so dick. Echter Frappé, auf Wunsch mit Zucker und Milch, lässt sich hier wunderbar trinken. Mild, vollmundig und cremig - man merkt kaum, dass es herber Mokka mit Eiswürfeln geschüttelt ist. 3€ lasse ich mir für den großen Becher gerne gefallen.

    Rhodos verlassen wir mit dem Gedanken, dass wir hier durchaus auch Landurlaub machen können. Mietwagen sind billig und die große Insel hat sicher noch viel mehr zu bieten.
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  • Kusadasi: besser als gedacht

    15. maj, Tyrkiet ⋅ ☀️ 17 °C

    Kusadasi kannten wir schon. Vor wenigen Jahren waren wir hier, bräuchten Ephesus also nicht zu buchen, der Besuch lohnt sich, wenn man das erste Mal hier ist!

    Das Wasser unglaublich klar und der Hafen absolut fußläufig zur City. Eine kleine Mall wurde eingerichtet mit allem, was Touristen kaufen sollen - uns fehlte übrigens eine Drogerie. Dafür hat ein Schuhmacher mir meine Pumps neu besohlt. Komplettsohle für 20€.

    Auf die Insel der Vögel si d sir such gelatscht. KI hatte gemeint, der Besuch wäre kostenlos. Aber es prangte ein großes Schild: 10€ p. P. und sogar die Toilettennutzung hätte gekostet.

    Insgesamt haben wir keine Preisschilder gesehen. Nur "NCL - 35%" prangte hier und da mit verschiedenen Nachlässen. Einige Amerikaner haben das auch ausgiebig genutzt und Fake-Ware tütenweise zurück aufs Schiff geschleppt. Für mich hat das immer etwas Unehrliches.

    Das Wetter aber war super und entschädigte mich auch für das Angequatschtwerden durch die Händler. Je später es wurde, desto weniger Lust hatten sie auf Touristen und ließen uns in Ruhe.

    Die Stadt selbst wirkt aufgeräumt und sauber. Dennoch bin ich gespannt auf Istanbul, das so ganz anders sein soll als die restliche Türkei. Ich habe immer wieder das Gefühl, hier nicht entspannen zu können und hier nicht hinzupassen.
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  • Thessaloniki auf die Schnelle

    16. maj, Grækenland ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute war Ausschlafen angesagt, nachdem wir gestern so früh auf den Beinen sein wollten. Da haben wir allerdings auch noch nicht gewusst, dass Ryanair 700.000 sitze streicht in der kommenden Saison und waren überzeugt, auf einen Kurztrip bald wiederzukommen... Tja.

    Also kurz in den Hop-on-Hop-off, 18 € pro Person und an den tollsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Ach, was sage ich? Wir sind sogar hindurch gefahren worden!

    Aber seht selbst. Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Insgesamt haben wir uns hier deutlich griechischer gefühlt als in Athen. Die Promenade ist klasse und ist so überraschend viel Grün in der ganzen Stadt.
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  • Istanbul, erster Tag

    17. maj, Tyrkiet ⋅ ☀️ 19 °C

    Der erste Eindruck von Istanbul sind erst einmal viele Rolltreppen. Noch im Hafen geht es drei Stockwerke hinab und anschließend wieder hinauf, dann folgt eine Sicherheitskontrolle - aber davor, fast unsichtbar ist ein Automat für die Istanbul-Card. Und das macht absolut Sinn! Unten rechts in der Ecke Sprache auswählen, Karte kaufen abtippen, direkt 300-400 Lira aufladen und alles in einem Vorhang bezahlen. Dauert keine 60 Sekunden und man kann die Karte zu Mehreren nutzen. Die App lädt nicht und funktioniert wohl nicht gut. Da ist die Plastikkarte die bessere Alternative.

    Die T1 ist die Straßenbahn für Touristen und verbindet den Hafen direkt mit der Haltestelle Sultanahmed. Der beste Platz, um mit dem Sightseeing zu beginnen. Von dort kann man zum Topkapi Palast laufen, das haben wir uns wegen der Menschenmassen besser geschenkt.

    Weiter zum Gewürzmarkt und zu Fuß wieder zurück zum Hafen. Eine tolle Runde!
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    Slut på rejsen
    19. maj 2026