• Ephraim und Xenia
  • Ephraim und Xenia

2021-2023

An open-ended adventure by Ephraim und Xenia Read more
  • Trip start
    August 2, 2021

    Lissabon

    August 2, 2021 in Portugal ⋅ ⛅ 24 °C

    Anders als geplant, starten wir unser Abenteuer in Europa - Auswandern light sozusagen, bevor‘s dann am anderen Ende der Welt richtig losgeht. Fazit: Warten auf ein indonesisches Arbeitsvisum bei Strand, Meer und Sonnenschein - could be worse!Read more

  • 1. Mal im Wasser

    August 3, 2021 in Portugal ⋅ ⛅ 19 °C

    Bewusst den Titel "im Wasser" und nicht "surfen" gewählt.
    Verfassung Surfboards: TOP.
    Verfassung Strand: WAUI
    Verfassung Wasser: COOL and CLEAN
    Verfassung Surfer/in: UAAGRH...

  • Vanlife🚐🌞

    August 7, 2021 in Portugal ⋅ ⛅ 27 °C

    Seit Montag pendelten wir mit einem VW Camper Portugals Westküste rauf & runter. Über Stock, Stein & Sand - stets auf der Suche nach einem guten Surf. Zwei Nächte verbrachten wir im lebendigen Fischerdorf Ericeira. Danach zog es uns weiter hoch in den Norden. Dank dem leeren Line-up, den Beachbreaks & der Ruhe haben wir uns sofort in „Santa Cruz“ verliebt. Ein weiterer Eckpunkt unserer Tour war der weltberühmte Ort Nazaré. Seit es dem Amerikaner Garrett McNamara 2011 gelang, eine über 23 m hohe Welle zu surfen, wird das ursprünglich ruhige Fischerdorf von Touristen wortwörtlich überrannt. Noch nie im Leben haben wir so viele Autos in einem so kleinen Ort vorgefunden.

    Nachdem wir Quinby (unseren Van) zurückgegeben haben, zieht es und nun weiter Richtung Süden in die Algarve.

    P.S. Noch immer keine Neuigkeiten aus Indonesien.
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  • gefährliche Finnen und étoiles filantes

    August 13, 2021 in Portugal ⋅ ☀️ 23 °C

    Aufstehen - Surfen - Essen - Surfen - Schlafen & alles wieder zurück auf Anfang. So lässt sich unsere Routine der letzten fünf Tage minimalistisch, oder im Auge des Betrachters auch pragmatisch, zusammenfassen.

    Nach dem holprigen Start im Süden Portugals (Wir wurden von einem XL-Uber in einer kleinen Gasse, eines noch kleineren Dörfchens herausgeschmissen… Dies da der Fahrer mit seinem riesigen Gefährt weder vor noch zurück wusste & von Minute zu Minute mehr verärgerte Blicke, wildes Gestikulieren & ungeduldiges Hupen auf sich zog.) kamen wir schnell in den Flow echter Surfer:innen.

    Stundenlang kämpften wir gegen die brechenden Wellen an, um hinaus ins Meer & hinein in das perfekte Line-up zu paddeln….
    Okay, #morereality wir sind ehrlich mit euch. So idyllisch ihr euch uns beide inmitten von Profis in euren Köpfen jetzt vorgestellt habt, erase it! Surfen ist eine echt herausfordernde Sportart. Es braucht enorm viel Geduld & Biss. Keine Welle ist gleich wie die andere & die Konditionen ändern beinahe stündlich. Unser Surflehrer erklärte uns, dass der Lernprozess zu 75% aus „Failure“ und 25% aus Erfolg besteht. Und tatsächlich; je häufiger wir uns in die Wellen stürzen, desto mehr realisieren wir, dass noch ein langer Weg vor uns liegt.

    Die übrige Zeit verbrachten wir damit, den Sommer herein fluten zu lassen, neue Bekanntschaften zu machen, dem Ausprobieren portugiesischer Spezialitäten oder einfach mit Zurücklehnen & den Sternenhimmel betrachten. Da sich unser Camp etwas ausserhalb befindet, konnten wir die Milchstrasse & sogar viele Sternschnuppen - oder wir Ephraim sagen würde „étoile framboise“ beobachten.

    Unsere Leidenschaft zum Surfen ist nach dieser Woche noch grösser geworden & das Gefühl, wenn das Aufstehen, eine grüne Welle oder ein vermeintlich erfolgloser Bewegungsablauf klappt, überragt alles andere.

    Und um den Kreis zum Titel zu schliessen:
    Auch wir können jetzt wie echte Profis über erste Surfverletzungen mitdiskutieren. Ephraim hat eine Finne an der Stirn und mich am Oberarm erwischt.

    Autsch & Tschüss!
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  • Lissabon zum 2.

    August 18, 2021 in Portugal ⋅ ☀️ 26 °C

    Nachdem wir unser Bankkonto konsultiert haben, zieht es uns wieder nördlich in die Hauptstadt Portugals: Lissabon. Das Leben hier ist deutlich günstiger, als im Süden des Landes.

    In Lisboa haben wir unser Schrittziel täglich übertroffen. Wie euch aber wahrscheinlich bekannt ist, sind die liebsten beiden Hobbys von Ephraim Spazieren & Wandern…. Um ihn deshalb bei Laune zu halten, haben wir einen kleinen Wettkampf ins Lebens gerufen. Der/die Verlierer:in schuldet dem/der Gewinner:in ein Abendessen in einem schicken Restaurant. Dies ist schon eher nach dem Gusto des Herrn F. Mit einem elektrischen Scooter flitzen wir durch die Strassen Lissabons. Stets mit der Intention das schönste Streetart Kunstwerk zu finden. In den Fotos findet ihr unsere beiden Favoriten, nummeriert mit 1 und 2. Bitte schreibt doch in die Kommentare, welches der beiden Objekte euch besser gefällt.

    P.S. Es folgt gleich noch ein Post.
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  • Indo-news-ia

    August 18, 2021 in Portugal ⋅ ☀️ 21 °C

    Dienstags in der Früh hatten wir eine Videokonferenz mit unserer zukünftigen Schulleiterin. Da sich die Lage in Indonesien nur schleppend verbessert, sieht es momentan so aus, dass wir mit Online-Unterricht in das neue Schuljahr starten.

    Mit 15’968 km örtlicher & 6 h zeitlicher Distanz dürfte dies als den absurdesten 1. Schultag in die Geschichte eingehen. Was das konkret für uns bedeutet erzählen wir euch in unserer Videobotschaft.
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  • Sieben Tage in Sintra

    August 25, 2021 in Portugal ⋅ ⛅ 20 °C

    Kaum waren wir im „Lovenest“ (die Unterkunft hiess tatsächlich so) in Sintra eingetroffen, rief uns auch schon die Pflicht. Als wir unsere Koffer aufschlugen, schlug uns ein penetranter Geruch, aus dem soeben genannten, entgegen. Schnurstracks begaben wir uns auf den Weg zur nächstgelegenen „Lavandaria“. Unser Fussmarsch durch die vielen verwinkelten Gassen brachte uns einen ersten Eindruck in das magische Bergdörfchen Sintra.
    Auch in den darauf folgenden Tagen wurde dasvon UNESCO zum Weltkulturerbe gekrönte Dorf, seinem Ruf mehr als gerecht. Manchmal legte sich ein düsterer Schatten über das Dorf, welcher einen nur erahnen lässt, was für eine mystische Vergangenheit Sintra im geheimen verborgen hält…

    Beim Besuch des Palácio Nacional da Pena tauchten wir abermals in die märchenhafte Welt des Feriendorfs ein. Über viele Jahrhunderte hinweg galt Sintra als die Sommerresidenz der portugiesischen Königsfamilien. Unsere Gastgeberin erzählte uns voller Stolz, dass Sintra das älteste Hotel auf der iberischen Halbinsel beherbergt. „Sogar Lord Byron kührte die alte Maurenstadt zum vielleicht entzückendste Städtchen in Europa“, fügte sie nicht minder stolz hinzu.

    Um dem Märchenschloss zu entkommen, suchten wir täglich die nahegelegenen Strände auf. Der grössere der beiden hiess „Praia Grande“ und der kleine Bruder davon „Praia Pequena“. Abermals wurden wir belehrt, dass die Portugiesen (und Portugiesinnen) nicht besonders kreativ in der Namensgebung sind. Praia Grande heisst grosser und Praia Pequena kleiner Strand.

    Auf dem Atlantik machten wir Bekanntschaft mit dem ältesten Surfer Praia Grande‘s. Fininho oder auch „the Legend“ begrüsste uns täglich herzlich. Er gab uns Surftipps, zeigte uns die Dinosaurier-Fussabdrücke, welche an einer Felswand nahe des Strandes zu finden sind und war immer für eine Plauderei zu haben.

    Weitere Höhenpunkte unserer Reise waren, dass wir einer alten Dame ein Schachbrett auf einem Flohmarkt abgekauft haben. Und auch das alte Fischerdorf Azenhas do Mar hat uns mit seinen kleinen Häuser, welche sich an die Felsen schmiegen, ehrlich begeistert.

    Übrigens hat Ephraim seine Wettschulden eingelöst und mir ein leckeres Abendessen mit portugiesischen Tapas spendiert.

    Wo unsere Reise weitergeht, erfährt iht beim nächsten Mal.
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  • (S)Porto e vai ficar tudo bem

    September 3, 2021 in Portugal ⋅ ⛅ 22 °C

    In Porto sassen wir stundenlang an einem kleinen Küchentisch und steckten unsere Nasen in die gefühlt 1000 geöffneten Fenster auf unseren Laptops. Ephraim hatte gerade als Verschnaufpause eine Joggingrunde in Angriff genommen. Ich schaute nicht schlecht, als er kurze Zeit darauf wieder in die Wohnung stürmte. Er schien ziemlich aufgebracht & murmelte etwas von dem morgigen Fussballspiel vor sich hin. (Für euch zur Info: Wir hatten einige Tage zuvor Tickets für einen Match erworben, der tags darauf stattfinden sollte.) Warum ihn dieses Spiel jedoch nun so in Aufregung versetze, war mir schleierhaft.
    Schliesslich erklärte mir Ephraim, dass er mehrere Menschenscharen beobachtete, die allesamt in blauen Trikots Richtung Stadion unterwegs waren.
    Kurzerhand glichen wir die Bestätigungsemail mit dem Spielplan des FC’s im Internet ab. Tatsächlich hatte der Ticketdienst uns ein falsches Datum mitgeteilt & der Match sollte in genau 45 Minuten angepfiffen werden.
    Kurz vor knapp haben wir im Estádio do Dragão platzgenommen. Der FC Porto war seinem Gegner Arouca deutlich überlegen & erzielte auch schon bald das erste Tor. Das Stadion bebte (dank Corona nur mit 75%-iger Auslastung) und die gute Stimmung zog uns bald in ihren Bann. Als Porto noch ein Tor erzielte , stimmten auch wir in die „Força Porto“-Gesänge mit ein!

    Nach dem Spiel zog es uns weiter in die Stadt. Geleitet durch den Hunger, fanden wir uns in einem traditionell portugiesischen Restaurant wieder. Porto‘s Spezialitäten Bolinhos de Bacalhau (Fischbällchen) und Francesinha (Toastbrotsandwich mit viererlei Fleisch, welches mit geschmolzenem Käse und einer heissen, dickflüssigen Sauce aus Tomaten, Bier und Senf übergossen wird) wurden uns aufgetischt, wobei wir eingestehen müssen, dass Letzteres unsere Gaumen nicht wirklich überzeugte. Ohne meine Hilfe hätte Ephraim zum ersten Mal im Leben Foodwaste betrieben.

    Am besten gefiel uns der eineinhalb Stunden entfernte Strand, Praia da Barra, an welchem wir endlich wieder eins werden konnten mit unseren Neoprenanzügen. Die Wellen waren super und das Wasser gar nicht mal so kalt, wie im restlichen Portugal.

    Viel gesehen haben wir in Porto bis zum Vorabend unserer Abreise leider nicht, da wir viel Zeit (und Nerven, wie ihr aus dem zweiten Post entnehmen könnt) in Vorbereitung & Durchführung unserer ersten Schulwoche investierten.

    Deshalb beschlossen zum Abschluss noch eine Walkingtour durch Porto zu machen. Bei dieser kamen wir nochmals an Winkel der Stadt, die uns bis dahin verborgen blieben. Am besten gefiel uns der Spruch „Vai ficar tudo bem“, welcher auf einer Flagge einer Haustür angebracht war. Auf Deutsch: Es wird gut!
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  • momentaner Tagesablauf

    September 3, 2021 in Portugal ⋅ ⛅ 21 °C

    -Wecker klingelt jeweils um 01:30 Uhr
    -5 Minuten später aus dem Bett kriechen
    -Kaffe Nr. 1
    -Eintrudeln der Schülerinnen und -Schüler im Zoommeeting um 2:00Uhr
    -Kaffe Nr. 2
    -Irgendwann dazwischen Frühstück
    -Durchschnittlich 10 digitale Pannen, Pech und Pleiten
    -Unterricht bis spätestens 10:00Uhr
    -Kaffe Nr. 254
    -Sprung ins ersehnte Bett
    -Ohrenpropfen einstöpseln
    -schlummern bis 12:00
    -Mittagessen
    -Vor-/Nachbereitung 2-3 h
    -sich ärgern, dass alles nur digital verfügbar ist und gefühlt 1000 Fenster geöffnet sind
    -Portugal geniessen
    -in der Sonne aalen
    -ab und zu körperliche Ertüchtigung
    -vergeblich Surfspots suchen
    -jammern, dass die Lage schon unglücklich ist
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  • 1x Hawai‘i und zurück

    September 5, 2021 in Portugal ⋅ ☀️ 25 °C

    Um dem Klischee typischer Landeier gerecht zu werden, vermissten wir bereits nach zwei Wochen Stadtleben die Natur und das Meer…
    Vom portugiesischen Norden zogen wir weiter südlich auf das Hawai‘i Europas. Nach einer langwierigen Einreiseprozedur, schlug uns beim Verlassen des Flughafens die angenehm frische und warme Inselluft entgegen. Masken ab- und Sonnenbrille auf.

    Entlang der schönen Küsten brausten wir vom einen zum nächsten Fischerdorf.
    In Porto Moniz legten wir einen kleinen Stopp ein, um uns in den natürlichen Swimmingpools abzukühlen.
    Ein paar Stunden später hatten wir die malerische Insel Madeira bereits einmal komplett abgefahren und fühlten uns schon fast als Locals.

    Tags darauf zog es uns wieder ans Meer. Abermals stellten wir erstaunt fest, wie viel wärmer hier die Wassertemperatur des Atlantiks ist. Da wir uns für Sonntag keine besonderen Pläne gemacht hatten, liessen wir uns treiben. Wies der Zufall wollte, fand ein paar Dörfer weiter gerade ein Seifenkistenrennen statt. Wie gemütlich und locker die Inselbewohner sind, machten das gefahrene Tempo, sowie die komplett fehlenden Sicherheitsmassnahmen deutlich…

    …In den darauffolgenden Tagen hätten wir gerne eine Scheibe der portugiesischen Gelassenheit abgeschnitten.
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  • unser Alltag oder Allnacht?!

    September 9, 2021 in Portugal ⋅ ⛅ 24 °C

    Der nächtliche online-Unterricht uns die ganze Woche in eine emotionale Achterbahn. Unsere Gefühlslagen schwankten fast im Stundentakt zwischen himmelhoch jauchzend und am Rande der Verzweiflung.

    Nächtlich um 01:30 hiess es Augen aufreissen, Licht, Laptop, Mikro, Kamera und vor allem Kaffeemaschine (!!!) einschalten, lächeln und den Schüler:innen allen Umständen zu trotz einen guten Unterricht bieten.

    Nach jeder (mehr oder weniger erfolgreichen) Schulnacht klatschen wir ab, um daraufhin nochmals bis zum Mittag unter die Decke zu schlüpfen.

    Nachmittags rissen wir uns spätestens um 16:00 Uhr von den Vor- und Nachbereitungen los. Montags stand der westlichsten Punkt der Insel (Pico do Furado) auf dem Programm. Dienstag- und Mittwochabend verbrachte Ephraim im Meer. Ganz zu seiner Freude sogar ohne Neoprenanzug.

    An unserem letzten Abend auf der Insel begaben wir uns auf einen der vielen Levada walks. Entlang des ganzen Weges züngelte ein Bächlein (Levada) neben uns her. Der Weg führte uns unter Wasserfällen hindurch, durch mehrere Höhlen weiter in die grünen und unberührten Fajas. Fajas sind fruchtbare Ebenen, auf denen (auch dank des subtropischen Klimas) exotische Früchte, Avocado, Mango, Papaya, usw. wachsen.

    Falls du jetzt gerade die Stirn runzelst und stockst, weil du nochmals über den Anfang des vorherigen Abschnitts nachdenkst - Ja, du hast richtig gelesen „letzter Abend“ und Nein, wir können nicht nach Indonesien einreisen…

    Jedoch befinden wir uns gerade in der Luft, um den Zeitunterschied von 6 auf (immerhin) 4 Stunden zu verschmälern.
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  • Sand, Strand & Me(e)hr!

    October 2, 2021 in Greece ⋅ ⛅ 21 °C

    Am zweiten Wochenende erhielten wir hohen Besuch aus der Schweiz: Xenias Eltern. Zu viert zwängten wir uns in das kleine Mietauto und brausten quer durch Kreta zur kleinen Hippie-Stadt: Matala. Das malerische Dorf verdankt seinen Bekanntheitsgrad den Höhlen, welche in der Jungsteinzeit in das weiche poröse Gestein gegraben wurden. In den 1960-1970 Jahren siedelten sich in diesen Höhlen Hippies aus aller Welt an. In der Kommune lebten ein paar Musiker:innen zusammen mit vielen jungen US-Bürgern, welche ihre Teilnahme am Vietnamkrieg verweigerten. Heute durchquerten wir zusammen mit zig anderen Touristen die bunt bemalten Strassen. Mittags zog es uns in eine typisch griechische Taverne. Während dem wir Mousaka, Feta & gefüllte Weinblätter verspeisten, wurden wir mit einem wunderschönen Blick auf das Meer & Sonnenschein verwöhnt….

    Tags zuvor begaben wir uns auf eine Wanderung, die uns an einem atemberaubenden Ort endete: dem Preveli Beach. Ein von Palmen gesäumter Bergbach, welcher aus dem Gebirge kommt & in das Meer mündet. Auf dem Rückweg liessen uns unsere Orientierungskünste einmal mehr im Stich, was uns dazu zwang den grössten Teil des Rückwegs flussaufwärts durch das kühle Wasser zu waten, über Felsen zu klettern und den Weg durch das Dickicht zu bahnen. Jedoch waren wir nicht die einzigen & so hatten wir während des Weges witzige Unterhaltung von drei polnischen Touristen.
    Einer der polnischen Artgenossen erklärte uns, welches der beste Weg ist, Marihuana ins Land zu bringen: Er stopfte sich ein Beutelchen in den Mund und zwar in das Loch der Weisheitszähne. Das ist wohl das erste und letze Mal, wofür diese schwierigkeitsbringenden Zähne von Nutzen sind….

    Ein paar Tage später war die Freude war gross! Wir haben nicht nur gelernt wie man mit Brett und Segel im Wind umherdüst, sondern auch erfahren, dass in Kreta (Kalamaki Beach) einige Wellen reitbar sind!
    Einige Tage später lösten wir das logistische und tetris-artige Problem, ein Surfboard und 2 Riesenkoffer in ein Mietauto der kleinsten Klasse reinzuquetschen. Natürlich war es einmal mehr Xenia, welche auf dem Beifahrersitz Platz einbüssen musste.

    Auch war es Xenia, welche sich Ephraim's Wunsch biegen musste (wie so oft ;) ). Neu ist unser Standort; Stalos in der Nähe eines Strandes, bei dem wir ab und zu lässig mit dem Brett ins Meer gleiten können. Im Hinterkopf begleitet uns stets der Gedanke, so bald als möglich näher an unser ursprüngliches Ziel zu reisen. Wer weiss, wohin es uns noch zieht.

    Die bisherige Zeit war sehr aufregend und eindrücklich! Wer kann schon behaupten, dass der Feierabend direkt an den Strand und weiter ins Meer führt?!
    Ein Wermutstropfen ist der fehlende soziale Austausch mit Familie und Freunden. Immer wieder wird uns bewusst, wie wertvoll liebe Menschen im Leben sind.
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  • Auf zu neuen Ufern

    October 3, 2021 in Greece ⋅ ⛅ 21 °C

    Das Wetter ist rau, leicht bewölkt & windig! Die Badegäste bleiben aus; Perfekt für uns! Ganz zu unserer Freude hat der hiesige Wetterumschlag top Surf-Bedingungen mit sich gebracht!

    Kurz nach dem Aufstehen haben wir bereits Bekanntschaft mit dem Surf-Club gemacht,
    welcher sich in unmittelbarer Nähe unseres Apartments befindet. Während Ephraim gerade dabei ist, die Finnen an sein Surfboard anzuschrauben, blicke ich auf das Meer und die Vorfreude auf das Bevorstehende wächst.

    Nicht nur Poseidon ist uns gut gesinnt, sondern auch auf unserer „Odyssee nach Indonesien“ ist neues Land in Sicht.
    Wir wissen nun endlich, wie es mit unserer Reise weitergehen soll. Ab Samstag werden wir die Wellen im Oman bezwingen! Yeah!
    Nach einem Monat Kreta freuen wir uns riesig, dass unsere Abenteuer noch weitergeht. 🎉
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  • Geia sas, Kreta

    October 8, 2021 in Greece ⋅ ☀️ 19 °C

    Und schon ist sie vorbei! Unsere letzte Woche in Kreta verging wie im Flug. Hunde, Katzen, Moussaka, leckeres Olivenöl, Surfen, Raki und der selbstgemachte Wein unseres Gastvaters werden uns von Kreta in Erinnerung bleiben.

    Keiner kommt von Kreta weg,
    ohne auch mindestens ein Kloster besucht zu haben. Denn Kirchen gibt es hier fast so viele wie streunende Katzen. Ein von jahrhundertalten Olivenbäumen gesäumter Weg führte und zu dem Gouvernetos Kloster. Da gerade St. John‘s Day gefeiert wurde, erhielten wir süsses Brot & kretischs Gebäck bei unserer Ankunft. Kurz darauf führte uns ein steiniger Weg durch eine karge Schlucht zu einer weiteren Klostereinrichtung: Katholiko.

    Auf dem Weg kamen wir an einer imposanten Höhle vorbei. Beim Eintreten erblickten wir sofort einen Stalagmiten. Dieser hat die Form eines Bären, welcher sich gerade an einen Brunnen begibt, um seinen Durst zu stillen. Der Legende nach, versteinerte die Jungfrau Maria den Bären. Dies da der Bär das schwer zu findende Wasser von den Mönchen stahl, die in der Höhle lebten und unter Durst litten.

    An manchen Tagen besuchten wir das örtliche „Animal rescue shelter“, welches zur Zeit etwa 12 Hunde beherbergt. Die Vierbeiner freuten sich jedes Mal, wenn wir sie auf einen Spaziergang mitnahmen. Die Geschichten der Hunde berührten uns sehr. Vielen von ihnen mussten bereits in jungen Jahren schreckliches Leid durch Menschen erfahren. Falls ihr jemanden kennt, der/die jemanden kennt, der/die etwas für sein Karma tun möchte - Das Myli Rescue Center Crete hat Vierbeiner, die nur darauf warten ein neues Zuhause zu finden.

    Fun Fact zum Schluss: Auf Kreta gibt es (k)einen McDonalds. Die Fastfoodkette wurde vor einigen Jahren von der Insel verbannt. Nur ganz vereinzelt findet man eine Filiale. Das diese steht, soll angeblich durch die Hilfe korrupter Politiker gelungen sein.

    P.S. Wir sind bereits am Flughafen, verdrücken ein paar Bananen & kreuzen inständig die Finger, damit das schreiende Kleinkind nicht im selben Flugzeug wie wir sein wird, die Anschlussflüge pünktlich sind und wir heil und bald im mittleren Osten ankommen.
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  • Salaam malekoum, Oman

    October 9, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 34 °C

    Wir haben es geschafft! Es war eine wahre Strapaze, bis wir endlich die warme Luft Muscats schnuppern durften.
    In Athen nämlich, wurde uns der Check in für die Weiterreise verwehrt. Das Problem war, dass unser Online-Formular (coronabedingt) nicht sachgerecht heruntergeladen werden konnte. Ohne Forumlar kein Check-In.
    Entsetzt standen wir am Checkinschalter und versuchen alle Hebel in Bewegung zu setzten, vergeblich...
    Traurig und vor allem wütend mussten wir mitansehen, wie der Minutenzeiger unaufhaltsam seine Runden drehte und unser Flugzeug ohne uns abhob.
    Nachdem wir uns genug im Selbstmitleid gesuhlt hatten, ergriffen wir die Initiative.
    Noch einmal bezahlten wir die Kosten für den Flug und landeten keine 12 Stunden später in Omans Hauptstadt.

    Nach kurzem Ausruhen, wollten wir endlich ein wenig arabisches Flair fühlen. Also auf zum Souq, dem berühmten Markt, in dem Mann und Frau sich leicht verirren konnte.
    Kaum hatten wir unser Fahrzeug geparkt, machten wir Bekanntschaft mit einem freundlichen Vertreter der omanischen Sippschaft Hilal begrüsste uns und führte uns zum Markt.
    Völlige Reizüberflutung ist wohl die zutreffendste Beschreibung für das, was einem auf dem Souk erwartet. Der intensive Duft von Weihrauch, allerlei Farben und feilschhungrige Verkäufer säumten die schmalen Wege des Marktes. Nach kurzem Handeln ersteigerte Ephraim einen Kamdora oder wie wir sagen würden: Gewand.
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  • Wadi al Hoqain

    October 10, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 34 °C

    Am Sonntag hiess es endlich Mal wieder ausschlafen. Erste Erkenntnis am fortgeschrittenen Morgen: Einkaufen hier macht richtig Spass! In den Regalen türmen sich neben allerlei Ramsch unzählige Lebensmittel, die wir noch nie gesehen haben. Da sich Badmintonschläger neben Seife, sowie Eier über dem Gemüse stapeln, kurvten wir mehrfach um die Regale, bis wir schlussendlich mit prall gefüllten Taschen die Ladeneinrichtung verliessen. Hummus, Baba Ganoush, allerlei Gemüse & Früchte, sowie Linsen & fremdartige Fertiggerichte werden in den nächsten Tagen durchprobiert.

    Mitten im omanischen Brachland entspringt das Wadi Hoqain. In dem kristallklaren Wasser des Flusses tummeln sich Saugbarben und Palmen säumen den Fluss, welcher sich durch die sonst karge Landschaft schlängelt. Kaum haben wir die ersten paar Schritte Richtung Oase unternommen, werden wir auch schon von einer Gruppe Omani zum Mittagessen eingeladen. Wir gesellten uns zu Mohammed und seinen Freunden, welche sich sichtlich an unserer Naivität gegenüber der omanischen Essgewohnheit amüsierten. Am witzigsten jedoch fanden sie Ephraim’s schlaksigen Körper und seinen Kampf mit dem scharf gewürzten Reis. „Spicy, spicy“ ertönte und schon wieder wurde die scharfe Sauce über Ephraim’s Teil der Gemeinschaftsplatte gekippt.
    Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Schwimmen & erklimmen des felsigen Wadis.
    Auf dem Rückweg begegneten wir drei Dromedaren. Wie kleine Kinder im Zoo beobachteten wir die eindrücklichen Tiere. Etwas weiter flussabwärts legten wir einen kurzen Rast an den bescheidenen Wasserfällen ein, um die nächsten Tage zu planen, sowie diesen Beitrag zu verfassen.

    So sassen wir also da, als sich uns plötzlich ein freundlicher Herr näherte. Er streckte uns bescheiden 2 Becher selbstgebrauten Kaffee und Süssigkeiten entgegen. Es sei nicht viel und trotzdem wolle er uns das geben. Die Gastfreundschaft der Omanis ist sehr ungewohnt und überwältigend. Wir wechselten ein paar Worte mit ihm & er erzählte uns stolz was die Ingredienzien seines Kaffees sind; unter anderem eine Art Rosenwasser das auf dem Jebel Akhdar (Green Mountain) in zahlreichen Rosenfarmen produziert wird
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  • Zwischen Arbeit und Vergnügen

    October 12, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 32 °C

    Montag 11.10.2021
    Die Arbeit lässt uns auch im Oman nicht ruhen. Um vier Uhr in der Früh stolperten wir aus unserem Schlafgemach, um uns gleich wieder, zehn Schritte weiter, vor den Bildschirm zu pflanzen.
    Heute waren wir jedoch frohen Mutes, da wir am Abend Hilal und Jamal treffen wollten, welche uns durch Muskat führen wollen.
    Diese zwei Einheimischen trafen wir zuvor am Samstag, als sie uns den Weg zum Souq in Mutrah zeigten.
    Hilal übernahm die Führung und chauffierte uns in seinem edlen Mercedes zu einigen Sehenswürdigkeiten, wie dem Palast des Sultans oder zu schönen Aussichtspunkten.
    Während der dreistündigen Führung erfuhren wir so einiges über den Oman und die beiden Freunde.
    Jamal zum Beispiel, kommt aus einer Familie der Bedouinen und wird uns vielleicht sogar noch in sein ehemaliges Dorf führen, welches in der Wüste liegt. Jamal, auch Chemie-Lehrer, ist einer grosser Fan vom Schweizer Fussballer Shakiri. Auch sonst ist er eine Person mit grossem Herz!
    Hilal wiederum ist Vater von drei Kindern und hat gerade eben die Prüfung zum Flugzeugingenieur abgelegt.
    Die Zwei sind hervorragende Beispiele für das freundliche und hilfsbereite omanische Volk.
    Nach der Rour lud uns Hilal zu einem typischen Barbecue am Strassenrand ein.

    Dienstag 12.10.2021
    Arbeiten und Reisen gleichzeitig kann sehr anstrengend und ermüdend sein.
    Der Dienstag entpuppt sich regelmäßig als Hass-Tag für Ephraim (arabisch Ibrahim). Viele Online-Stunden, welche nicht selten in Frust enden, zehren an den Nerven. Schlecht gelaunt trottet Ephraim hinter Xenia nach, die eine geniale Wanderung herauspickte (Wanderung nach Riyam, c38, durch die felsige Landschaft gleich östlich von Muskat).
    Der Weg zog sich entlang eines Rinnsals von einem Bergbach. Nicht selten ist man zur Kletterpartie gezwungen, was aber den Spaßfaktor sehr erhöht. Ephraim ist der lebende Beweis, dass diese Wanderung auch mit Babouches möglich ist.
    Leider haben wir den frühen Sonnenuntergang um 18:00 nicht eingeplant, was uns zur verfrühten Umkehr zwingt.
    So langsam hat sich die Laune von Ephraim wieder gehoben. Sie stieg sogar zu einem Glücksrausch hoch, als wir am gleichen Abend noch Tickets für das WM Qualifikationsspiel Oman gegen Vietnam für 5Rial(ca. 12Fr.) ergatterten. Die Stimmung im Sultan Qaboos-Stadion war grandios und wurde durch die fröhlichen Gesänge der royalen omanischen Fans unterstrichen. Eingedeckt mit süßen Maiskörnern und Sonnenblumenkernen genossen wir das sportliche Ereignis. Notiz am Rande: Oman ging als Sieger der Party hervor.
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  • Zwischen Hummus & Fladenbrot

    October 14, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 31 °C

    Mittwoch, 14.10.2021
    Nach einer geballten Ladung Arbeit haben wir uns in ein libanesisches Restaurant, gleich bei uns um die Ecke, zurückgezogen, um die bevorstehende Woche zu planen. Neben Hummus, Fladenbrot und zweierlei Hauptgang und legten wir unsere sieben Sachen auf die Tafel. Flyer, Tipps von Bekannten & einheimischen, sowie zig Reiseblogs wurden durchgekämmt und man sah unsere Köpfe förmlich rauchen, wie die örtlich beliebten Wasserpfeifen. Ob dies nun an der Schärfe des Essens oder unserer effizienten Vorgehensweise lag, lässt sich Nachhinein nicht mehr beurteilen… Mit neuen Reiseplänen im Sack und mit gefüllten Bäuchen legten wir uns frühzeitig schlafen. In den frühen Morgenstunden des Folgetages sind wir nämlich schon wieder in unserer Pflicht und unterrichten indonesische Schülerinnen und Schüler.

    Donnerstag, 14.10.2021
    Als wir Besagtes erledigt hatten, kochte uns Ephraim ein leckeres Mittagessen, verfeinert mit allerlei fremdartigen Gewürzen, welche unsere Airbnb-Küche bereithielt. Kurze Zeit später tat mir auch schon durch die Tore des Nationalmuseums, welche sich auf der gegenüberliegenden Strassenseite, der pompösen Residenz des Sultans befindet. Hier herrschte der vom ganzen Volk geliebte Sultan Qaboos für mehr als 50 Jahre, bis er vor drei Jahren verstarb.
    Fun Fact 1: Gemäss unserem omanischen Freund, Jamal, hatte der Sultan seinerzeit sämtliche Süssigkeiten aus der Schweiz einfliegen lassen. Er sei ein ziemliches Leckermaul gewesen und die Schweizer Schokolade hatte ihm sehr gemundet.
    Fun Fact 2: Es heisst, dass vor der grossartigen Herrschaft von Sultan Qaboos nur vier Strassen in ganz Oman existierten.

    Das Nationalmuseum überraschte uns
    mit seiner sehr modernen & fundierten Einrichtung. Beim Durchqueren der einzelnen Galerien liessen wir uns mit vielen historischen Quellen berieseln. Unter anderem fanden wir auch einen Grund für die unendliche Gastfreundschaft der Omanis: Vor langer Zeit stand der Kontakt zu Mitmenschen im Vordergrund. Dazu kam, dass Reisende oftmals die einzigen Überbringer von Neuigkeiten waren. Bei der Ankunft wurden diese mit Kaffee und Datteln empfangen. Diese Kultur der Gastfreundschaft ist tief verankert & auch heute Teil der omanischen Kultur, die gerne gelebt wird. Auch der familiäre Zusammenhalt hat bei den Omanis grossen Stellenwert. Deswegen wird auch gemeinsam aus der selben Platte gespeist, um die sich die Familie gesellt. Nicht weiter verwunderlich, dass es dann bei grossen Anlässen riesige Kochtöpfe & Platten braucht. Die Töpfe werden manchmal so schwer, dass es die Kraft zweier Männer braucht, um die Speise zu servieren. Gegessen wird übrigens von Hand & zwar nur mit der rechten. Diese ist
    die reine Hand. An Hochzeiten, Festen & am Markttag tragen die Omanis einen teuren Krumdolch aus Silber. Dieser wird an einem Gurt um ihr Kleid (Dishdasha) geschnallt. Auch der Haupt ist bei Männern, sowie Frauen bedeckt.

    Um unseren historischen Horizont nochmals ein bisschen zu erweitern, führten uns steinige Treppenstufen zur Muttrah Fort hinauf - einer Festung, welche ca. 1580 von den Portugiesen bei ihren zahlreichen Seefahrten & Eroberungen gebaut wurden. Die Omanis spielten eine grosse Rolle als Zwischenhändler im Indienhandel, eine Position, welche die Europäer damals selbst übernehmen wollten….

    P.S. Während wir die Schatten der Burgwände geniessen und diesen Eintrag verfassen, taucht im Hafenwasser unter uns, friedlich eine Schildkröte auf & wieder unter. Hach Oman you awesome wild guess!
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  • R0ADTRIP Tag 1

    October 16, 2021 in Oman ⋅ ☀️ 32 °C

    „Dort, schau! Da ist gerade einer aus dem Wasser gesprungen!“ Völlig begeistert zeigte ich mit dem Finger in Richtung Meer. Seit bald einer Stunde richteten wir unseren Blick gebannt auf das Wasser, unter uns schwanke der zweifache Aussenborder im Rhythmus der Wellen und über uns brütete die Sonne unermüdlich. Hin & wieder tauchte ein Vogel ins Wasser, um kurz darauf mit einem Fisch wieder aufzutauchen. Und dann, endlich: Delfine! Wir konnten unser Glück kaum fassen, als wir vereinzelte Exemplare erspähten, welche sich gleichermassen an den Sardinen labten, wie zuvor die Vögel. Just in dem Moment, als wir uns auf das Bug verlegten, wurden die Meeressäuger auf uns aufmerksam und näherten sich neugierig. Die ganze „Besatzung“ war völlig aus dem Häuschen. Zuerst einer, dann zwei, dann drei und schlussendlich schwamm eine ganze Delfinschule neben uns her. Immer wieder tauchte einer aus dem Wasser empor, um gleich darauf wieder abzutauchen, eine Kurve zu schlagen, unter unserem Boot durchzusausen und wieder aufzutauchen. Unglaubliche 80km/h kann ein Tier an Höchstgeschwindigkeit erreichen.
    Auf dem Rückweg spritzte die Gischt am Board des Schiffes hoch & gab uns eine willkommene Abkühlung. Kurze Zeit später durften wir kopfüber ins Meer stürzen, um die Unterwasserwelt noch durch die Taucherbrille zu betrachten. Schwimmend erforschten wir Riffe, in welchen sich viele bunte Fische tummelten. Ephraim entdeckte sogar eine junge Wasserschlange. Viel zu schnell war die Zeit um & wir mussten von Board. Nach einem zusammengewürfelten Mittagessen im Schatten, durchquerten wir abermals Muskat, um in unser wunderschönes Hotel einzuchecken. Unser Zimmer befand sich auf dem selben Stockwerk, wie das Fitnesscenter des Hotels. Wenn das mal kein Wink mit dem Zaunpfahl ist?! Gedacht, getan! Nach kurzem Rast schlüpften wir in unser Sportdress & jagten auf dem Laufband unseren Puls hoch. Den Blick stets auf den Himmel gerichtet, indem die schwindende Sonne den Abendhimmel in die schönsten Farben tunkte….
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