• Die weiße Stadt

    March 14, 2019 in Peru ⋅ 🌧 19 °C

    Wieder bringt uns eine Fahrt mit dem Nachtbus zu unserem nächsten Ziel, Arequipa - die Weiße Stadt.
    Das von drei Vulkanen umgebene Arequipa - zwischen Hochanden und Meer auf 2.335 Metern gelegen - hat etwa 960.000 Einwohnerinnen und Einwohner.
    Während die Menschen in Cusco stolz auf ihre vorkoloniale Vergangenheit sind, ist das 1540 gegründete Arequipa ganz Kolonialstadt. Hier feiert man noch die koloniale Stadtgründung, das Wappen Karls V von Habsburg ist das Stadtwappen. Die Häuser der Innenstadt sind aus Sillar erbaut, einem weißen Vulkanstein.
    Die UNESCO erklärte Arequipa 2000 zum Weltkulturerbe.
    Besonders schön ist die Plaza de Armas mit der riesig wirkenden Kathedrale. Die imposante Erscheinung hat sie einem Trick zu verdanken; es ist die lange Seitenfront, die sich dem Platz zuwendet. Sehenswert ist auch das Innere der Kirche, speziell die kunstvoll gefertigte Kanzel aus Frankreich und die riesige Orgel aus Belgien.
    Neben den zahlreichen kolonialen Gebäuden ist der Markt San Camillo sehenswert.
    Ebenfalls eigen ist die Küche in Arequipa. Gegessen wird häufig in Picanterias, die in der Regel nur um die Mittagszeit geöffnet haben. Wir unternehmen in der Picanteria Victoria eine kulinarische Reise durch die Stadt und ihr Umland. Was wir bekommen ist gut, begeistert uns jedoch nicht.
    Außerdem bildet Arequipa den Ausgangspunkt für Touren in den Colca Canyon, den zweittiefsten Canyon der Welt. Den sehen wir uns morgen an.
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