• Paracas

    19. marts 2019, Peru ⋅ ☁️ 23 °C

    Die Fahrt von Huacachina zur kleinen Hafenstadt Paracas war glücklicherweise kurz. Nur eineinhalb Stunden waren wir am Vorabend unterwegs. Unsere Hotelanlage Aranwa Ressorts and Spa liegt am Rand der Stadt und ist in ihrer Großzügigkeit eine kleine Stadt in der Stadt. Wir haben für den Tag in Paracas einige Ausflüge geplant, daher können wir das inkludierte Wellnesspaket (z.B. Thalassotherapien) und die großzügigen Poollandschaften gar nicht nutzen.
    Mit einer Bootstour steuern wir am Vormittag die Islas Ballestras in der Pisco Bay an. Die drei Inselchen sind Heimat von Magellan-Pinguinen, zahlreichen Seevögeln und Seelöwen. Die Fischgründe um die Inseln sind reich, auf den Inseln wird unter strenger staatlicher Aufsicht Guano gewonnen. Die Geschichte mit dem Geldsch... hat wohl was auf sich, über 300 US Dollar ist ein Kilo des Naturdüngers wert.
    Fährt man mit dem Boot Richtung Inseln hinaus, passiert man die Paracas Halbinsel, auf der es, ähnlich wie in Nasca, einen Geoglyphen zu bestaunen gibt - den Candelaber. 180 Meter hoch und über 80 Meter breit, ist er von großer Ferne zu sehen. Angeblich datiert er etwa aus 200 vor unserer Zeitrechnung, andere Meinungen schreiben ihn der Zeit der Unabhängigkeit-Werdung im 19. Jahrhundert zu. Anders als die Ritzungen in Nasca ist der Geoglyph am Verschwinden, denn die Halbinsel besteht aus Salz und Sedimentgestein.
    Am Nachmittag rattern wir mit dem Bus in den Nationalpark, Wüste trifft auf Meer! Sehr reizvoll.
    Die zweistündige Führung ist rasch um und wir treten die letzte Etappe mit Peru Hop an, die Reise nach Lima.
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