In der Oase Huacachina
18. marts 2019, Peru ⋅ ☁️ 26 °C
Huacachina erreichen wir am Abend des 17. März nach eeewig laaanger Busfahrt mit Peru Hop. Diese Oase 🏜 nahe dem Ort Ica stand nicht auf unserer Reiseliste aber auf der von Peru Hop 🚃 😉.
Ursprünglich war Huacachina ein Kurort, da das Wasser der Oase, welches durch einen unterirdischen Fluss gespeist wird, sehr mineralhaltig war. Heute gehört er der Spaßgesellschaft, die zum Sandbuggy-Fahren und Sandboarden kommt. Die Dünen, die den Ort umgeben, ragen rund 100 Meter in die Höhe und scheinen die Häuschen darunter jeden Moment verschlucken zu wollen.
Am Vormittag besuchen wir ein Weingut, das neben Wein auch Pisco produziert. Der Herstellungsprozess wirkt sehr ursprünglich. Die Ernte findet im März statt. Die Trauben kommen in einen Betonpool und werden von Männern mit den Füßen gestampft. Dabei wird gesungen, getanzt und getrunken. Die Maische sehen wir, unzählige Fruchtfliegen tanzen über dem Pool. Nach dem Pressen fließt der Wein durch offene Leitungen zur Abfüllung in Ton-Amphoren oder Betongefäße bzw. Plastiktanks - alles ist und bleibt im Freien bei Temperaturen bis zu 38 Grad. Die Verkostung ist ein außergewöhnlicher Spaß. Der Führer erklärt den Wein mit einem mehr oder weniger witzigem Geschichterl, dann lernen wir jeweils einen Trinkspruch auf Spanisch oder Quechua, um dann den Wein aus dem Plastik-Koststamperl ex hinunter zu kippen 😳. Das ist auch gut so, weil er schmeckt so, wie es der Herstellungsprozess vermuten ließ 😲.
Ein Teil des Nachmittags, eigentlich von Michaels Nachmittag (weil ich, Eva, mich nicht durchringen kann) gehört dem Sandsport. Um 16.00 Uhr ist Treffpunkt. Sicher 100 oder mehr Leute sind gekommen, um in Sandbuggys in wilder Fahrt über die Dünen zu rauschen. Gemeinsam stapfen wir die Düne hinauf zum Abfahrtsort. Dort geht's schon zu wie vor dem Dacar-Rennen, alle Fahrer stehen bereit, die Fahrzeuge röhren... Als alle endlich sitzen und angeschnallt sind, geht es los! Ab in die Wüste. Wie auf einer Hochschaubahn geht es die Dünen rauf und runter, die Leute in den Buggys kreischen. Nach einiger Zeit bleiben wir an der Spitze einer Düne stehen. Sandboards (eigentl. Snowboards) werden ausgepackt und es geht am Bauch liegend die steilen Dünen hinunter. Erst eine, dann zwei und letztlich drei Dünen bezwingen wir so um dann wieder im Buggy in schneller Fahrt die Dünen rauf und runter zu schweben. Kurz vor dem Sonnenuntergang bleiben wir stehen und genießen hoch oben die rote Sonne. Es riecht nach Benzin und Motoröl, aber die Umgebung und die untergehende Sonne ist ein phantastischer Anblick.Læs mere









