2. Tag
6. marts, Schweiz ⋅ ☁️ -2 °C
Tagwache schon wieder um 07:15h und auch das Frühstück, man ahnt es schon, auch wieder um 07:30h.
Heute starte ich aber direkt vom Schloss Hotel aus. Die hauseigene Werbung verspricht ja, dass es direkten Zugang zu den Loipen habe. Ja, das Hotel hat tatsächlich einen direkten Zugang. Ich begebe mich ins vierte Untergeschoss des Hotels und von da noch etwas weiter runter. Hinter der Türe offenbart sich dann ein Weg, bzw. eher ein Pfad, welcher steil hinunter führt. Im Sommer ist dieser wohl besser begehbar, dürfte dann aber nicht zu den Loipen führen... Jetzt ist er vereist und rutschig. Unten angekommen - auf welche Art und Weise auch immer - steht nur noch der Bach Flaz zwischen mir und der Loipe. Ich nehme auch diese Hürde und laufe mit angeschnallten Latten lang in Richtung Start. Heute will ich DIE Schlüsselstelle des Marathons in Augenschein nehmen. Hin und zurück knapp 10km. Das sollte also ohne grosse Verausgabung machbar sein. Ja, sollte! Plötzlich finde ich mich aber in Celerina wieder, was so gar nicht auf dem Plan steht. Also Latten abgeschnallt und Bushaltestelle gesucht - und wenig später auch gefunden. Die Busfahrt bringt mich nach St. Moritz zum Bahnhof. Nach der Seeüberquerung finde ich wieder zurück auf die Marathonstrecke. Nicht wissend, wo jener Teil der Strecke ist, welcher jeweils für lustige TV-Momente sorgt, frage ich vor jeder Abfahrt Anwesende, ob sie nun hier sei. Nach zweimaligem Nein, habe ich die Stelle selber ausgemacht. Ein Schild weisst darauf hin, dass man in 250m sich der Skier entledigen und dann zu Fuss weitergehen darf. Ich entledige nicht und mache mich auf alles gefasst. Die Abfahrt gelingt mir erstaunlich gut. Ob es dann mit Slalom um die Gestürzten am Sonntag auch so gut klappt? Ich hoffe aber, dass ich nicht selber zu einer Slalomstange werde....
Kurz danach befindet sich das Ziel des Halbmarathons - und auch die Stelle, wo ich Stunden zuvor falsch abgebogen und danach in Celerina gelandet bin. Die Rückfahrt zum Hotel und dem unwegsamen Pfad ist nur noch ein Klacks.
Um 18:15h geselle ich mich zu anderen, noch Unerfroreren, und wohne dem Konzert von Lo & Leduc bei. Nach knapp einer Stunde ändert sich der Zustand der Füsse zu doch gefroren und ich meinen Standort ins Hotelrestaurant zu einem Teller Spaghetti. Anschliessend wende ich mich der Regeneration zu, was ebenso wichtig ist. Aber das werde ich erst morgen erfahren.Læs mere
















Rejsende
mir wünsche Dir morn alles Gueti uf der Loipe u dänk dra (es isch nid z überseh 😩) du muesch nid alleini liiiiiide 😢🤪👍
RejsendeDanke viu mau. Ja, s het no ganz viu, wo mr chöi im Wäg si. ...oder i ihne. 🤣😂
RejsendeLasch mir no mi Brüetsch la grüesse, är louft morn ou. Aber kei Ahnig i wellere Kategorie 🙈 Good luck 🍀