• Tag 4 Zwei Etappen in einer

    September 24 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

    Ich stehe relativ früh auf, um vor 8 Uhr loszumarschieren. Das hat den Vorteil, das der Großteil des Wegs im Schatten liegt, trotzdem schwitze ich natürlich schon beim Anblick einer Steigung 😅 und das ändert sich auch den ganzen Tag nicht. Der Plan ist mehr oder weniger zwei Etappen zu laufen, wobei die erste Etappe nach Valdemossa nur eine kurze ist. Ich komme an einem Schild vorbei, das verkündet, dass der Weg derzeit gesperrt wäre. Das ignoriere ich einfach gekonnt und zum Glück komme ich auch durch 💪🏻 Wahrscheinlich nach einem Sturm oder sowas sind einige Bäume umgeknickt und versperren die Route. Ein bisschen abenteuerlich ist es immer noch, aber die Bäume wurden einigermaßen bearbeitet, dass man durchkommt. Nach einem Abschnitt nach oben, geht es auf der anderen Seite wieder runter und dann laufe ich nach 2,5 Stunden in Valdemossa ein. Ich lande mitten in einer Touristen-Hochburg, der ganze Ort ist quasi ein Freilichtmuseum ähnlich wie in Venedig - wunderschön aber brutal überlaufen 🙈Ich gönne mir ein spätes Frühstück und dann geht es auf die eigentliche Etappe und die hat es dann insgesamt schon in sich. Gefühlt läuft man hier auf einem riesigen Stein, überall ist der Untergrund hart und spitz. Es geht über zwei „Gipfel“, die etwas enttäuschend sind, da es nicht wirklich herausstechende Erhöhungen sind. Aber das wird beim Abstieg nach Deia wieder wett gemacht, da die Aussicht dort grandios ist. Der Weg gleicht einem Steilhang, als ich noch die nötigen Höhenmeter runter gehe. Warum bauen die ihre Orte auch immer nur auf 150 Meter Meereshöhe? 🤷‍♂️ Relativ fertig komme ich am Refugi Can Boi an und verbringe den Rest des Tages ohne unnötigen Bewegungen 🤪 Nur zum Abendessen muss ich nochmal in die Schuhe und sogar ein paar Höhenmeter machen, dafür gönne ich mir einen hochverdienten Burger 🤤

    Statistiken des Tages (behauptet vom iPhone)
    Länge: 26 km
    Höhenmeter: Ca. 1300m
    Dauer: 6,5 h
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