• Baltischer Markt, Kalamaja , Ostsee

    31 maja 2019, Estonia ⋅ 🌧 11 °C

    Tag 2

    Mit einem Bummel durch die Baltische Markthalle am Bahnhof starteten wir unseren 2. Tag.

    Von dort kommt man in das noch ganz gut erhaltene ehemalige Fischerviertel Kalamaja mit vielen alten Holzhäusern.
    Doch natürlich macht der urbane neue Lifestyle hier nicht halt, hippe, exclusive Neubauten aus Glas, Beton und Holz scheinen mehr und mehr Lücken zu füllen.

    Und nun sind wir angekommen, an der Ostsee.
    Die Stadt allerdings scheint sich dieses Glücksfalls so wirklich nicht bewußt zu sein - es gibt keinen rechten Weg, alles sieht irgendwie verlassen und/oder unfertig aus.

    Wohl wollte man hier investieren, eine hübsche Seepromenade anlegen, doch das Projekt ist im wahrsten Sinne versandet, es blieb bei einem - von den Bewohnern spöttisch "Kulturkilometer" genanntem kleinen Teilstück.

    Ein anderes merkwürdiges Gebäude - die Linnahall.
    Die zu Sowjetzeiten (1980) errichtete "Multifunktionshalle" ist ein architektonisch sehr fragwürdiges Monster von kolossalen Ausmaßen, eine Mischung aus Brutalismus, Gigantomanie und neo-futuristischem U-Boot-Hafen aus den Alpträumen Fritz Langs.
    Seit Anfang des 21 Jh. rottet das Teil vor sich hin; weitere Zukunft ungewiss....
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