• Golden Triangle

    October 11, 2012 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C

    Das "Goldene Dreieck" - Mythos und Legende... muss man gesehen haben... soviel zur Theorie.
    Die Praxis: eine Promenade voller Souvenierbuden und ein View-Point, der an Trash nicht mehr zu toppen ist. Grausliche Kirmesatmosphäre, bunte Götter- und Tierfiguren en Mass, ein total verkitschtes "Schiff" mit goldenem Buddha obenauf... Nichts von alledem hat auch nur irgend etwas mit dieser Landschaft zu tun.

    Man schaut nun über den trüb-braunen Mekong, dessen Ufer in Beton gezwängt sind, hässliche Industriebauten auf der anderen Seite, ein paar Schiffchen tuckern vorbei. Im Dunst verliert sich die Landschaft der angrenzenden Länder, zu sehen gibt es eigentlich nichts.
    Thats it.
    Gut, man kann auch noch mit dem Boot fahren - doch malerisch ist hier irgendwie gar nichts und bootfahren kann man überall.

    Um der Legende des Opium-Anbaus in dieser Gegend überhaupt irgendwie Rechnung zu tragen, hat man, etwas abseits, ein riesiges, neues Museum aus Beton gebaut - the "House of Opium".
    Hier kann man die Geschichte des Opiumanbaus (weltweit) erleben, sehr avantgardistisch gestaltet, viele Schautafeln, viel Text, sehr viel weiter Raum, Lichteffekte, wenig wirklich sehenswertes. Hier scheint die Kunst an sich im Vordergrund zu stehen, weniger die Präsentation des Opiums. Ein Film in sehr schlechter Bildqualität führt in das Museum ein. Dazu ist es im gesamten, 3-stockigen Gebäude brutal eisig klimatisiert und als Eintritt sind immerhin 200 THB zu entrichten.
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