nach Phú Quốc
29. huhtikuuta 2025, Vietnam ⋅ 🌙 29 °C
Dienstag, 29.04.25
Ein Reisetag - zwar haben wir es auch bisher eher gemächlich angehen lassen, wenig in unsere Tage reingepackt und Zeit vertrödelt - trotzdem kommt jetzt noch der eigentliche Erholungsteil - auf der Insel Phu Quoc. Wiederum so ein Ziel, von dem man kaum noch gutes hört, viel zu verbaut und überlaufen inzwischen, verdreckt und zugemüllt, nicht authentisch.
Wir wollten uns davon nun aber doch selber ein Bild machen und haben natürlich von vorne herein nicht etwa Phi-Phi-Island von 1990 erwartet. In der Tat findet man, mit einem kleinen bisschen Recherche, sehr schöne kleine Resorts zu erschwinglichen Preisen an hübschen Strandabschnitten, ganz ohne Trubel.
Nun also starten wir heute nach dem Frühstück erst mal zum Airport DaNang, was mir schon wieder eine ganze Menge Geduld abfordert. 25 Km - fast eine Stunde. Es sind nahezu schon balinesische Verkehrsverhältnisse hier, insbesondere durch die Stadt (der Flughafen liegt fast mitten in Da Nang) könnte ich immer wieder wahnsinnig werden. Mal ganz abgesehen davon, daß hier ohnehin keine verbindlichen Regeln herrschen, sind die Mopedfahrer (auch die Autos) auch unglaublich - blöd. Da will ein Baulaster aus einer schmalen Straße rückwärts raus - einer winkt und versucht den Verkehr irgendwie anzuhalten. Keine Chance. Obwohl alle den Knoten sehen, halten sie drauf. Erst recht und von beiden Seiten.
Überhaupt - der Fahrstil hierzulande. Daß all die Mengen an Mopeds und Vehikeln wie durch Zauberhand in dichten Knäulen aus und in alle Richtungen schwirren, ohne daß für unser Auge auch nur eine einzige Regel erkennbar wäre, ist ja schon spannend. Beunruhigend allerdings ist daß Maß an Angelenktheit der Fahrer. Alle Fahrer, die wir hier so hatten, hatten während jeden Meters Fahrt mindestens ein Handy am Start, meist zwei. Entweder telefonierten oder tippten sie privat, oder jagten eine Mitteillungen in den Übersetzer, um uns das Ergebnis hinzuhalten und auf Antwort zu warten. Gefühlt wird der Straße und dem Verkehr weniger Aufmerksamkeit gewidmet als allem anderen. Ich will jetzt nicht behaupten, daß wir uns unsicher gefühlt haben, gar nicht, immerhin war da auch nie hohes Tempo dabei - aber bei diesem Maß an Unachtsamkeit ist schon ein bisschen beängstigend.
Aber genug abgeschweift - jedenfalls flogen wir, mit Vietnam Airlines dieses mal (und ohne Stress beim Einchecken) zunächst nach Saigon, Verzeihung, Ho-Chi-Minh-Stadt, um dort umzusteigen zum kleinen Hopser von kaum 45 Minuten nach Phu Quoc. Zwar alles mit ein bisschen Verschiebung und ein bisschen Suchen, denn der SGN-Airport verfügt nahezu über keine vernünftige Beschilderung, aber am Ende unkompliziert.
Und so landeten wir nun auf der Insel und bekamen auf der Fahrt zum Resort mal den ersten Eindruck. Trubel - ja. Definitiv, die Strecke zog sich kilometerweit durch ausschließlich für den Tourismus angelegte Promenaden. Rechts und links Restaurants, Buden, Bars,
Vergnügungshallen, immer noch mehr und mehr. Bunt beleuchtet, Kitsch und noch mehr buntes Gewimmel. Aber da augenscheinlich alles neueren Datums zu sein scheint, waren hier die Bürgersteige schön breit und gut gepflastert - genug Platz für die Fußgänger, trotz "ruhendem Verkehr" wie üblich mitten auf dem Bürgersteig.
Unser Resort jedenfalls liegt weit ab dieses Trubels, am Ong Lang Beach an der Westseite der Insel. Und, was soll ich sagen - beautiful. Really beautiful.Lue lisää










