• Anreise

    April 30 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Viele lange Wochenenden hat dieses Jahr ja leider nicht zu bieten, der 1. Mai immerhin ist ein Freitag, der sich nutzen lässt. Auch wenn wir mehrheitlich Kopfschütteln ernten, wenn wir mal wieder wegen „nur 2 Tagen“ „bis nach Frankfurt“ zum Flughafen fahren – uns gefallen diese kleinen Komplett-Auszeiten besser, als am Wochenende eine Stunde irgendwohin zum Kaffeetrinken und wieder zurück nach Hause zu fahren.
    Die norditalienische Universitätsstadt Bologna stand dieses Mal auf dem Zettel – der Flug dorthin dauert nicht mal ganz 1,5 Stunden.

    Eine Großstadt zwar mit fast 400.000 Einwohnern und Hauptstadt der Region Emilia-Romagna, deren historisches Zentrum allerdings nicht wirklich groß ist, daher scheint der Ansatz von 2 Tagen vor Ort auch gut zu passen. Darüber hinaus habe ich mich, ganz ehrlich gesagt, auch gar nicht mit Bologna beschäftigt, es wird sich schon ergeben – so der Plan.

    Am Donnerstag also, dem 30.04.26, machen wir ein bisschen früher Feierabend und rollen gemächlich gegen 17 Uhr vom Hof. Zeit haben wir massig, denn dieses Mal parken wir auch direkt am Terminal und müssen kein Gepäck aufgeben – mehr als 2 Stunden vor dem Abflug also sitzen wir schon am Gate und warten auf den Abflug.
    Die Lufthansa startet auch pünktlich, 22:10 Uhr geht’s los und 23:40 Uhr landen wir schon in Bologna. Der Airport ist überschaubar, die Schlange für ein Taxi hingegen schon länger.
    Etwas Warterei, dann geht’s ab in die Stadt – es sind nur gute 10 Kilometer und der Fahrer drückt ordentlich auf’s Gas.

    Als ich die Reise gebucht hatte, im Januar, waren die Preise schon recht üppig, daher wurde das Hotel, das ich reserviert hatte, ein simples „Best Western“. Zwar trägt es den Namen City-Hotel, liegt aber etwa 2 km außerhalb der Altstadt. Daß bedeutet jedes mal 30 Minuten laufen – so richtig ist mir das erst die letzten Tage klar geworden, da waren die Hotelpreise allerdings derart hoch, dass ich nicht im Traum mehr an eine Umbuchung denken mochte. Also blieb es dabei und so wurden wir nach Mitternacht in einem Wohngebiet vom Taxi abgesetzt – hinter einer hohen Hecke verbarg sich der unscheinbare Eingang.
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