Ferrara wirkt komplett anders als Bologna, die Bebauung weitläufiger und luftiger, dafür aber auch nicht mit soviel Flair.
Wir gehen weiter zum Palazzo dei Diamanti aus der Renaissance, der Name rührt von der Fassadengestaltung her. Die Marmorblöcke der Fassadenverkleidung sind pyramidenförmig und sollen daher wie geschliffene Diamanten wirken.
Das Gebäude beherrbergt heute eine Gemäldegalerie, zusätzlich ist derzeit eine Andy-Warhol-Ausstellung zu sehen, die wir uns auch schenken.
Dafür ist im Innenhof ein nettes kleines Cafe, wo wir im kühlen Schatten einige Zeit verbringen.
Ich weiß, man wird uns als Kulturbanausen schimpfen, jedoch halte ich es tatsächlich lieber mit der Redewendung, die Erich Kästner zugeschrieben wird: „Toren besuchen im fremden Land die Museen, Weise gehen in die Tavernen“
Ok, so ganz haut das mit der Taverne hier auch nicht hin, aber sei's drum.
Auf dem Marktplatz naschen wir noch ein Gelato, leider ist auch hier die Kathedrale San Giorgio "under Construction" - verhüllt von riesigen Bauplanen mit Werbung für Finanzdienstleister. Nun ja.
Zum Bahnhof zurück nehmen wir einen anderen Weg, erwischen wieder einen Bummelzug und sind spätnachmittags zurück in Bologna.Read more
TravelerDeine Schuhe sind toll und ganz unglücklich siehst du auch nicht auch. Mache weiter mit dem Reisen!
Traveler🥰