• bergauf und bergab

    May 16 in Greece ⋅ ☁️ 26 °C

    Dem Klostergelände gegenüber lockt ein großes Cafe, hier nehmen wir Platz für eine kleine Pause, bevor wir weiterfahren. Ein echtes Ziel haben wir nicht mehr, orientieren uns grob Richtung des Potamon-Stausees, wobei wir aber immer wieder auf schmalen und schmalsten Bergsträsschen die Richtung verlieren. Fast ein bisschen Offroad hier, aber jedenfalls eine wirklich beeindruckende Bergwelt um uns herum. Manchmal wie auf einem Hochplateau voller blühendem Ginster winden sich die Strässchen wieder bergab, geben Blicke frei auf die nächste mächtige Bergwand, schrauben sich die Hänge hoch. Olivenbäume säumen die Straße, die karstig-gelben Berghänge sind saftig grün bewachsen - gar nicht das Bild, welches einem zu Kreta zuerst einfällt. Aber es ist ja auch erst Mai, eine gute Zeit, hier zu sein. Noch nicht zu voll, noch nicht zu heiß, nicht zu trocken.
    Keine Ahnung, wo genau wir sind, ab und zu geht's eng an eng durch ein für uns namenloses Dorf (Panik beim fast an der Hauswand entlangschrammen auf meiner Seite inbegriffen), in einem davon tanken wir. Auch hier kostet der Sprit ein Vermögen, 2,15 Euro für den Liter super. In Griechenland scheint die Regierung keinen Tankrabatt zu verschenken.

    Ich habe irgendwann aufgegeben, das störrische Navi, das uns immer wieder die engsten Kehren entlangfahren lässt, mit einem wirklichen Ziel zu füttern, Orientierung ist jetzt einfach wieder Direktion Rethymno und den Kreis nach Hause schließen.

    Auf der Küstenstraße, die wir irgendwann wieder erreichen, bietet sich noch ein Abstecher zum einkaufen an, bevor wir zu Hause eintrudeln. Ein wirklich sehr schöner Tag heute.
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