• Von Nord nach Süd - eine Fahrt mit 50.000 Kurven

    May 17 in Greece ⋅ ☁️ 21 °C

    Nahezu genau gegenüber Rethymnos, im Süden der Insel, liegt Matala.
    Matala muss man gesehen haben, so wird suggeriert - eine Hippie-Kommune machte das Fischernest zwischen den Kalksteinfelsen in den 1970er Jahren zu seinem Hotspot, woraus sich inzwischen ein Zentrum des Tourismus auf Kreta gebildet hat. Also gut, fahren wir heute mal gen Süden.
    Beim Blick auf die Route, die für 75 km beinahe 2 Stunden veranschlagt, kann man sich schon denken - es wird kurvig.
    Denn zwischen Norden und Süden liegt das Ida-Gebirge, eines der über 2000 Meter hohen Gebirgsmassive Kretas, und will bezwungen werden.

    Und so schrauben wir uns also mehr und mehr hinauf, in weiten Schwüngen zunächst, in eine wunderbare Landschaft. Wie bereits gestern begeistert mich vor allem das satte Grün, gesprenkelt von knallgelb leuchtenden Blüten. Es geht bergan, es geht bergab - ich kann nicht genug bekommen vom schauen. Doch bei allem spektakulären - es zieht sich dann doch, ehe wir endlich wieder Richtung Ebene kommen.

    Ganz in der Nähe von Matala steuern wir die minoischen Ausgrabungen von Phaistos kurz an, beschränken uns jedoch auf einen Blick über die Ausgrabungsstätte und ein Eis auf der Besucherterrasse - für die alten Steine hier wird pro Person ein Ticketpreis von 15 Euro aufgerufen, was ich, als weitestgehend nicht interessierter Laie, etwas überzogen finde.
    Leider hüllt der Himmel sich inzwischen immer stärker in zartgraue Schleier, schade.
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