• das waren 9 Tage Kreta

    May 22 in Greece ⋅ 🌙 18 °C

    letzter Tag - Freitag, 22.05.

    Nein, heute gibt es keinen Bericht - es gibt nichts zu berichten. Der letzte Tag auf Kreta verging wie der erste - mit Nichtstun, chillen. Noch mal lecker griechisch gegessen, nur ein paar Meter vom Apartement, das war auch schon alles.

    Morgen heißt es dann leider wieder zeitig aufstehen, denn der Urlaub ist vorüber, um 9 spätestens muss der Mietwagen zurückgegeben werden, 11 Uhr geht unser Flug.

    Fazit dieser 9 Tage? Durchwachsen, würde ich sagen.

    Es gab Landschaften, die mich beeindruckt haben, aber jetzt nichts, was explizit außergewöhnlich gewesen wäre. Schöne türkisblaue Buchten mit klarem Wasser, was noch am meisten den Urlaubereindruck prägt, haben andere Mittelmeerinseln genauso. Unterschätzt habe ich die Größe der Insel bzw. war nicht darauf vorbereitet, daß es so zeitraubend ist, von A nach B zu kommen, wenn man eben auch etwas mehr sehen möchte als nur den Strand vor der Tür.
    Die kleineren Dörfer sind baulich bei weitem nicht so charmant und pittoresk, wie ich erwartet hätte, ansonsten langweilige Siedlungen mit langweiligen Häuern aus quaderförmigem Beton, oft nur halbfertig, überall verwahrloste Ecken, alte Autowracks, die seit Jahren auf öffentlichen Parkplätzen vor sich hingammeln...
    Dazu im Gegensatz das touristisch aufgepimpte Kreta, mit völlig gleichförmigen Restaurants, völlig gleichförmigen Souvenirläden. Keine Ahnung warum, woanders hat mich das nie so gestört, aber hier wollte einfach kein Funken überspringen.

    Jedenfalls ist Kreta für uns definitiv nicht zu einer Einstiegsdroge für weitere Griechenlandreisen geworden, dazu hat es nicht gereicht. Aber das romantische Idealbild suche ich immer noch, in der Hoffnung, daß andere griechische Inseln eventuell mehr dem Klischee entsprechen. Vielleicht müssen wir irgendwann doch mal auf die Kykladen.
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