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Japan - Bali - Bangkok

A 22-day adventure by Feuerlandkirsche Read more
  • Trip start
    April 30, 2013

    Ankunft Tokio & Ueno Park

    May 1, 2013 in Japan ⋅ ☁️ 16 °C

    Seit 5 Tage nun sind wir schon hier und die Fülle der Eindrücke ist schier unübersehbar. Vorweg: Japan ist SCHÖÖÖN!!!!
    Aber es ist auch oft verwirrend, für uns unlogisch organisiert, sehr widersprüchlich.

    Ziemlich konfus ist zB. das Verkehrssystem - bestens durchorganisiert, pünktlich und effizient - aber es gibt in Tokyo ca 15 verschiedene Linien mit 10 unterschiedlichen Betreibern - private Bahn, U-Bahn, S-Bahn, Expresszüge zu diversen Zielen - und ALLE haben ihre eigenes Fahrkartensystem. Mann kann nicht einfach umsteigen - nein - man muss mit dem Ticket von Linie E erst durch die Ausgangsschranken, dann ein Ticket für Linie A ziehen und wieder durch eine andere Schleuse... Wenn man's mal begriffen hat, funktioniert es auch prima und kinderleicht, aber erst mal ist man überfordert.

    Nicht ganz simpel ist auch der Erwerb eines Fernbahntickets (Shinkansen), da zwar viel auch in englisch angeschrieben ist, aber es extra Schalter gibt, die das Ticket eben nur für diesen Tag verkaufen, nicht für 3 Tage später usw.

    Ein ziemlicher Witz ist auch der Umgang mit - ausländischen - Kreditkarten. Man wähnt sich ja mit seiner weltweit gültigen Visa bzw. Mastercard auf der sicheren Seite, aber - Nix da. Bleiben wir beim Beispiel Shinkansen - die Return-Tickets für 2 Personen kosteten 54000 Yen. Visa hingelegt. Angestellter kramt ein Schildchen hervor, auf welchem sinngemäß steht, dass dieser Betrag zu hoch sei, um ihn von der Karte zu belasten. Maximum 30.000 Yen. Da ist man sprachlos - und wenn man nicht zufällig noch 25000 Yen in bar dabei hat, kann man das Ticket halt nicht kaufen.
    Und das im Hauptbahnhof der Weltmetropole Tokyo.

    Nächstes Problem - ATM. Es gibt beinahe nirgends einen zu finden, selbst am Hbf. nur sehr schwer.
    Hat man endlich einen ausgemacht, sagt dieser: Sorry - we don't accept foreign cards.
    Hier war unsere Rettung ein Flyer im Hotel, der uns verriet, dass die ATM:s in den 7/11 immer auch ausländische Karten akzeptieren.
    Nur ist eben leider auch nicht immer und überall ein 7/11. Ja, da steht man irgendwann und weiss nicht mehr, von was man das nächste Abendbrot bezahlen soll, wenn das Bare alle ist.

    Weiteres Paradox - Es herrscht quasi im ganzen Land an frischer Luft striktes Rauchverbot - sogar auf allen Gehwegen sind im Pflaster "Rauchen - Verboten"- Schilder eingearbeitet.
    Aber in beinahe jedem Restaurant - also INNEN -gibt es riesige Raucherbereiche, ohne jeden seperaten Raum oder auch nur Abzug....

    Ja, es ist manchmal verwirrend und umständlich, aber sehr sehenswert.

    Bilder von den ersten Tagen Tokyo
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  • Tokio Asakusa-Tempel

    May 1, 2013 in Japan ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Sensoji, auch als Asakusa-Tempel bekannt, ein alter buddhistischer Tempel, dessen Geschichte bis ins 7. Jahrhundert zurückreicht, und der sich in Tokoys ältestem Stadtteil, Asakusa, befindet.

    Vor dem eigentlichen Tempel ist eine riesige Souvenirbuden - Meile voller Menschen.

    In Asakusa befindet sich auch der neue Tokyo_Skytree mit der stolzen Höhe von 634 Metern.

    Essen in Japan: Da oft die Karten nur auf japanisch geschrieben sind, helfen bunte Plastiknachbildungen der Gerichte.
    Oft noch besonders "nett" dekoriert - richtige Hingucker.
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  • unterwegs nach Kyoto

    May 4, 2013 in Japan ⋅ ☁️ 19 °C

    Und am nächsten Tag dann Weiterreise mit dem Nozomi-Shinkansen nach Kyoto.
    Der Nozomi ist der schnellste, legt die Strecke von etwa 500km in 2 Stunden 20min. zurück.

    Und da ist er - der Fuji - San.
    Ich glaube, wir hatten Glück, diesen Ausblick zu haben, denn er ist eigentlich selten zu sehen, meist völlig in Wolken.
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  • San­jū­s­an­gen­dō

    May 5, 2013 in Japan ⋅ ☁️ 21 °C

    Das erste Highlight war der wunderbare buddhistische Tempel Sanjusangen-do.
    Die Haupthalle wurde 1266 (neu) errichtet. Sie ist heute der längste Holzbau Japans und steht voller lebensgroße Statuen der Tausendarmigen Kannon - 1001 Figuren insgesamt.
    Nur dürfen leider keine Bilder vom Inneren gemacht werden.
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  • Kyoto Goldener Pavillon

    May 6, 2013 in Japan ⋅ ☁️ 24 °C

    Unseren 2. Tag in Kyoto haben wir eher ruhig angehen lassen, nachdem wir am ersten alles zu Fuß erkundet hatten.
    Vom Bahnhof aus (wir hatten unser Hotel gleich in unmittelbarer Nähe) fahren auch viele Buslinien durch die ganze Stadt.
    Das System ist eigentlich sehr übersichtlich auf einem Plan verzeichnet. Kleingeld sollte man für jede Fahrt passend haben, es wird dann beim Aussteigen abgezählt - 220 Yen - in einen Automaten beim Fahrer geworfen.
    Die Busfahrer sind übrigens ein Musterbeispiel japanischer Höflichkeit, jedes Mal, wenn jemand aussteigt und das Geld in der Schale klimpert, bedanken sie sich einzeln. Gerne geben sie auch Auskunft.
    Glücklicherweise werden die Haltestellen - wenn auch immer nur kurz - auch in Englisch angezeigt.
    Unser erstes Ziel war der berühmte "Goldene Pavillion" - die Fahrt dauerte tatsächlich etwa 40 Minuten.

    Vom Goldenen Pavillion aus erreicht man zu Fuß noch einige weitere Tempel, u.a. den für seinen Zen-Garten berühmten
    Ryoanji - den Tempel des "zur Ruhe kommenden Drachen".
    Allerdings war für uns Banausen kein Unterschied beispielsweise zum Kenninje-Ji (den wir gestern sahen) erkennbar...
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  • Fushimi Inari-taisha

    May 7, 2013 in Japan ⋅ ☁️ 16 °C

    Tag 3 in Kyoto - Mit dem JR-Nahverkehrszug fahren wir ab Kyoto-Station 2 Stationen zum kleinen Ort Inari.
    Hier befindet sich der Fushimi Inari-Taisha, ein Shinto-Schrein und gleichzeitig Hauptschrein von etwa einem Drittel aller Inari-Schreine in Japan.
    Eine Zauberwelt aus tausenden roter Torii (Tore) erwartet uns.

    Insgesamt kann man hier, durch schattigen Bergwald, wohl über 2 Stunden durch diese roten Tore gehen, es nimmt kein Ende.
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  • Burg Nijō

    May 7, 2013 in Japan ⋅ ☁️ 15 °C

    Am Nachmittag blieb Zeit, die Burg Nijo - den ehemaligen Wohnsitz des Shoguns von Kyoto - zu besichtigen. Die ältesten Teile wurden 1601 angelegt.
    Erstaunlicher Weise ist hier nur bis 16:00 Uhr Einlass - hatten wir am Tag vorher schon Pech, standen gegen 16:15 Uhr vor verschossenem Tor!!
    Eine sehr interessante Anlage, riesig, leider ist auch hier vom Inneren kein Foto erlaubt.
    Aber wer vor vielen Jahren auch mit viereckigen Augen "Shogun" im TV sah..... es hat doch sehr stark diese Erinnerung wachgerufen.
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  • Kyoto Station & Rückfahrt nach Tokyo

    May 8, 2013 in Japan ⋅ ☁️ 20 °C

    Kyoto-Station, ein imposantes, hypermodernes Bauwerk mit unter- und überirdischen Etagen.

    Noch sind wir hier im wunderschönen Kyoto, aber leider gehts morgen schon wieder retour nach Tokyo und Nachts dann mit Air Asia weiter nach Bali.
    Diese eine "Schnupperwoche" war definitiv viel zu wenig, allerdings hat es sich total gelohnt und Lust auf mehr gemacht.
    Unsere Füße / Waden sind allerdings jetzt wohl "Marathon-tauglich" - soviel Kilometer haben wir die letzten Tage unter die Füße genommen (obwohl wir natürlich auch Metro,Bus & Bahn genutzt haben...). So sind wir abends immer ziemlich mitgenommen und genießen ein bisschen Ruhe im Hotel.

    Die ganze Zeit über hat uns auch die Sonne nicht verlassen, es war immer ganz herrliches Wetter, warm und angenehm.
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  • Trip end
    May 21, 2013