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Sydney - Bali - Singapur

Pengembaraan 21hari oleh Feuerlandkirsche Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    23 Oktober 2018

    Anreise über Singapur Changi

    24 Oktober 2018, Singapura ⋅ ☁️ 30 °C

    Unser Urlaub in diesem Jahr hatte mal wieder eine etwas unorthodoxe Route; nachdem wir mit BA recht günstige Flüge nach Singapur gebucht hatten, stand relativ schnell fest, daß man doch von dort durchaus auch mal einen Abstecher nach Sydney machen könnte.
    Also ging's ans planen und über Opodo konnten wir auch die Verbindungen SIN - SYD / SYD - DPS (Bali) und DPS - SIN einfach buchen.
    Jeder Flug mit einer anderen Airline, nach Sydney mit Scoot, von Sydney nach Bali mit Virgin Australia und zurück nach Singapur mit Air Asia Indonesia. Das hat alles soweit sehr gut funktioniert.
    Ursprünglich wollten wir eigentlich von SIN gleich nach ein paar Stunden weiter; leider hatten wir die Rechnung aber ohne Scoot gemacht, die unseren geplanten Flug mal glatt um 24 Stunden verschoben hat. Es gab keine Möglichkeit, umzubuchen, da die Strecke am ursprünglichen Flugtag nicht mehr bedient wurde.
    Also in den sauren Apfel beißen, aus 4 vollen Tagen wurden so nur noch 3, dafür mit einem Tag Aufenthalt in Singapur, der so nicht geplant war.

    Wir entschieden uns, diesen Tag einfach in Changi zu bleiben, da wir am Ende für Singapur noch 3 Tage geplant hatten. Interessanter weise war das gar keine schlechte Entscheidung, denn "außenrum" ist Singapur völlig anders. Grün und entspannt. Noble Yacht- und Golfclubs, ein paar Hotels, gehobenes Wohnumfeld.
    Gut versorgen konnte man sich im Changi-Village, einer kleinen Ansammlung von Lädchen, Restaurants und Hawkercentern - eine Art Dorfplatz also.
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  • welcome down under - Sydney

    26 Oktober 2018, Australia ⋅ ☁️ 21 °C

    Schließlich kamen wir dann am 26.10. in Sydney an.

    Gebucht hatten wir im Holiday Inn im Stadtteil Potts Point / Kings Cross - eine sehr nette, belebte Gegend, die fast noch ein bißchen Vorstadtcharakter hatte. Alte schmucke Häuser, Hostels, Lädchen, kleine günstige Restaurants (bester Thailänder außerhalb Thailand ever!) - ein Viertel zum leben und wohlfühlen.
    Nach meiner Meinung ist die Lage wirklich perfekt. Nicht nur, daß die Metrostation Kings Cross direkt neben dem Hotel gelegen ist oder man durchaus auch bis zur Oper laufen kann - nein, mir gefiel auch der lebendige Stadtteil hier sehr gut. Bunt, vielfältig und belebt, interessante alte Häuser, jede Menge kleiner Stores und günstiger Restaurants.
    Und zudem noch um etliches preisgünstiger als an den "schicken" Enden der Stadt, wie etwa dem kühl-modernen und mit völlig gesichtslosen Hotels zugbautem Darling Harbour.

    Und am Abend ein erster Spaziergang zum Circular Quay bzw. zur besten Aussicht der Stadt.
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  • Sydney QVB

    27 Oktober 2018, Australia ⋅ 🌙 22 °C

    Am nächsten Tag haben wir bei strahlenden Wetter Sydney abgeklappert.
    Sydney bietet auch so eine aufladbare Karte an, die man überall kaufen kann, die "Opera-Card". Damit kann man alle öffentl. Verkehrsmittel nutzen, Metro, Busse, Fähren. Nach der 6. Fahrt kostet es dann eh weniger und am Sonntag kann man den ganzen Tag für nur 2,60 AUD fahren, soweit und soviel man mag.

    Wir haben allerdings das meiste doch zu Fuß zurückgelegt. War anstrengend, aber absolut genial.
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  • Darling Harbour & the Rocks

    27 Oktober 2018, Australia ⋅ 🌙 22 °C

    Immer, wenn ich irgendwann schon einmal in einer Stadt gewesen bin, die ich fantastisch fand, habe ich dann vorher ein bisschen Angst vor dem Wiedersehen.
    Gibt es den Zauber noch?
    Sydney hat auf ganzer Linie gewonnen!!

    Das Flair, die entspannte Atmosphäre, die vielen netten Plätze zum Entspannen - es war genial!
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  • Taronga Zoo

    28 Oktober 2018, Australia ⋅ ☁️ 17 °C

    Leider hat es am nächsten Tag der Wettergott nicht ganz so gut gemeint mit uns, wolkiger Himmel, fast ein bißchen kühl.
    Um wenigstens einen kleinen Eindruck von der außergewöhnlichen Flora dieses Kontinents zu bekommen (für weitere Touren war ja keine Zeit) sind wir mit der Fähre zum Taronga-Zoo gefahren.
    Die Überfahrt dauert vlt. 15 minuten und gibt schöne Ausblicke auf die Skyline vom Wasser aus.
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  • Chinatown & Darling Harbour

    28 Oktober 2018, Australia ⋅ ☁️ 18 °C

    Auch in Sydney gibt es eine kleine Chinatown - die ist jetzt nicht eben spektakulär, aber man kann schon mal durchlaufen.
    Die große Markthalle beherbergt am Samstag im Untergeschoß einen riesigen Krims-Krams-Markt, ansonsten shopping as usual.

    Von Chinatown kommt man wieder zur "Rückseite" des Darling-Harbour-Vierels, mit sehr schön gestalteten Plätzen.
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  • weiter nach Bali - shopping in Kuta

    30 Oktober 2018, Indonesia ⋅ 🌙 26 °C

    Ein paar Tage tue ich mich nun schon schwer, hier den zweiten Teil unserer Reise, Bali, zu posten und dabei eine Balance zu finden zwischen den Fotos, die das schöne Bild der Insel zeichnen, aber auch meinen subjektiven Eindrücken.

    Da es nun bereits unser 4. Besuch der Insel war (zuletzt 2013) war keine Entdeckung versteckter Inselperlen geplant, weder Bergwandern in der Morgenfrühe noch individuelle menschlichen Begegnungen an spirituellen Orten... wir wollten einfach nur ein paar Tage relaxen, was soweit auch durchaus gelungen ist.
    Allerdings gab es auch oft Situationen, in denen ich genervt war.

    Das beginnt nach wie vor bereits bei der Ankunft, man verlässt den Flughafen, geht zielstrebig auf den offiziellen Taxistand zu und muß sich auf den paar Metern etwa 20 aufdringlicher Fahrer erwehren, die sich lautstark und unbeeindruckt von einem lauten nein aufdrängen und nicht von der Seite weichen. Da hat sich echt nichts gebessert.
    Hinzu kommt die Unverschämtheit, mit der Preise aufgerufen werden, die um das 4fache höher sind als normal - und das mit größter Kaltschnäuzigkeit.
    Ich kann so etwas nicht verstehen, es muß doch diesen "Anbietern" auch bewußt sein, daß sie so absolut keinen guten Eindruck vermitteln.
    Ebenso das permanente Anquatschen, wenn man entlang einer Einkaufsstraße geht. Einfach nur lästig.
    Ich glaube auch kaum, dass es sich hier um die eigentliche Mentalität der Balinesen handelt. Wie kann man nur darauf kommen, daß Touristen so etwas mögen (egal, wo auf der Welt)?

    Weiters war es vor allem die permanente Geräuschkulisse, dieser selbst Nachts nie ganz versiegende Strom der Mopeds, LKW's und sonstiger Gefährte, das permanente Hupen, was mich sehr gestört hat. Man verdrängt das dann schon, nimmt es irgendwann nur noch als Hintergrundrauschen war, aber es nervt. Egal, ob man auf seiner Hotelterrasse sitzt und der Wind es herträgt oder abends zum Essen. Dabei haben wir eigentlich wirklich schon relativ weit außerhalb Ubud's gewohnt.

    Geht man nur einige Minuten entlang einer Straße (natürlich läuft hier auch kein Mensch, alle fahren Moped), um Getränke einzukaufen oder abends in ein Warung / Restaurant zu gehen, fühlt man sich danach, als hätte man einen Berg bezwungen. Ausgelaugt davon, permanent ausweichen oder stehenbleiben zu müssen, auf Löcher und Hindernisse zu achten, alle 5 bis 10 Sekunden angehupt zu werden.
    Irgendwann, als ich mich mal entsprechend geäußert habe, sagte Stefan lapidar: Verkehr macht überall Lärm, daß ist doch normal.
    NEIN! Ist es nicht! Jedenfalls nicht so wie hier auf Bali. Keine Ahnung, woran das nun wirklich liegt, ob die LKW'S nur 15 PS haben und sich deshalb so laut quälen oder ob die Mopeds alle frisiert sind, ich weiß es nicht. Ich bin weiß Gott Asien und Mopedverkehr gewöhnt - doch hier ist es anders. Man sitzt unterwegs 1,5 Stunden im Auto, um 40 Kilometer zurückzulegen, und ist nur genervt vom Krach ringsum.
    Als wir später in Singapur waren, immerhin einer Megacity mit größter Einwohner- und Touristendichte - es war LEISE! Das Taxi gleitet nur so dahin, nur ein leises Surren von draußen verrät, daß man auf einer voll ausgelasteten, 6-spurigen Straße unterwegs ist.

    Gut, man kann uns nun durchaus vorwerfen, daß man sich andere Ecken auf Bali hätte aussuchen können als ausgerechnet die Gegend um Ubud herum, aber warum soll ich denn auf einer urbanisierten Insel in's Niemandsland ausweichen? Für ungestörte Einsamkeit ohne jegliche Infrastruktur würde es genügend andere Ziele als Bali geben.
    Es waren auch gar nicht etwa Unmengen anderer Touristen, die gestört hätten, nein. Die sind eben da, so wie ich selbst ja auch, stehen mal im Bild, aber man kann es nicht ändern und wartet halt 20 Sekunden... Kein Thema.

    Ein anderes Detail, welches mir dieses mal besonders auffiel:
    Bali hat definitiv ein Müllproblem. Und das liegt nicht am Tourismus.
    Fahre an x-beliebige Orte irgendwo und steige aus, um ein Foto zu machen - Du siehst Müll und Plastik am Straßenrand. Tüten, Dosen, Flaschen, alte Schuhe, zerbrochenes Spielsachen, Zigarettenschachteln, Kleinzeug...In Mengen, die unglaublich sind. In den Gebieten, wo die Touris sind, stehen genügend Mülleimer. Mitunter quellen sie über, so voll sind sie. Im Ländlichen jedoch wird der Haufen einfach irgendwann angebrannt, wenn er zu groß wird. Egal, was da qualmt und bestialisch vor sich hin stinkt. Ich kann mich nicht entsinnen, hier früher derart viele brennende Müllhaufen wahrgenommen zu haben. Jetzt kokelt es an allen Ecken, im Feld, am Straßenrand und selbst manchmal rund um unser Hotel.

    Ja, ich kenne die Einwürfe, natürlich.
    - Bali kann man nicht mit Singapur vergleichen (eh klar), auch nicht mit Vietnam oder Thailand
    - In anderen Kulturen gelten andere Werte, auch "Lärm" und Menschenmengen können da ganz andere Bedeutung haben
    - Wer sind wir, reiche, überhebliche Westler, den Finger zu erheben....

    Unbestritten hat Bali seine Vorteile, das reisen und rumkommen organisiert sich quasi von alleine, ist preiswert, die Menschen im persönlichen Kontakt umgänglich und liebenswürdig.
    Und natürlich ist das Bali, welches man dann außerhalb der Touristenzentren sieht und erlebt, ein anderes.
    Alltagsszenen, Märkte, fußballspielende Kinder, Arbeiter im Reisfeld, freundliches Lächeln am Obststand. Ja - alles da. Aber das macht nun mal meine paar Urlaubstage nicht aus, es bleiben Streiflichter.

    So, nun aber genug gemeckert... here we go:
    Abendstimmung am Kuta-Beach. Hier waren wir 2 Nächte.
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  • Kuta & am 01.11. weiter nach Ubud

    31 Oktober 2018, Indonesia ⋅ ☁️ 26 °C

    Die ersten Tage waren wir in Kuta (shoppen). Ich wußte ja, was mich erwartet, aber ehrlich, es war einfach to much. Zu viel Lärm, Verkehr, Menschen im Bintangshirt.

    Der Weg, den wir heute fuhren, hat etwa 45 Kilometer - dafür benötigt man fast 1,5 Stunden.

    ..angekommen in Ubud

    Das kleine Resort mit vlt. 15 Zimmern ist eine wunderschöne Oase außerhalb des völlig überfüllten und im Endlosstau erstickenden Zentrums von Ubud.
    Zunächst macht der erste Eindruck, oben an der lauten Hauptstraße gelegen, gar nichts her, man versteht die Worte der Rezeptionistin beinahe nicht vor Straßenlärm. Doch dann geht man bergab in eine andere, friedliche Welt. Die Gebäude mit den Zimmern, der tolle Infinitypool, Bar, Sitzecken, sind eingepasst in die terrassenförmig befestigte Hanglage. Ein wunderschöner, gepflegter Garten voller Blüten, Froschquaken, Geckos und Schmetterlingen erwartet den Gast, der Blick zum tief unten eingeschnittenen Fluss, in dem Kinder baden. Ankommen, Erholung.
    Völlig ausblenden läßt sich der ewige Straßenlärm, das nervende Geknatter des Verkehrs, aber leider auch hier nicht - im Restaurant, zeitweise selbst auf der Zimmerterrasse, nimmt man ihn als Hintergrundgeräusch wahr.Jetzt hier in Ubud ist die Klientel wohl etwas anders, abers es ändert nichts am permanenten Lärm. Stau in und rings um die Stadt, Menschengedränge in der Stadt.

    Wir können vorbei am Affenwald in die Stadt laufen, brauchen dafür gute 25 - 30 Minuten. Die gehe ich lieber, als mich pro Strecke 20-25 Minuten in einen Wagen zu setzten und im Stau zu stehen. Ich bekomme nach und nach Agressionen, wenn ich diesen Verkehrslärm permanent um mich habe.
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  • Shopping-Tag - die etwas größeren Teile

    6 November 2018, Indonesia ⋅ 🌧 27 °C

    Etwas Besonderes auf Bali sind die endlosen Kilometer voller Straßenhändler mit Kunsthandwerk.
    Von Holz / Möbeln über Stein, großer Handwerkskunst bis zum größten anzunehmenden Kitsch.
    Batubulan ist das Dorf der Steinmetze - und hier haben wir uns mit ein bißchen Garten-Deko eingedeckt.

    Der Container mit unserer Ware soll Anfang Januar in Hamburg ankommen, derzeit wird in Singapur umgeladen.

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    Edit Januar 2019

    Sooooo....

    - nach endlosem Post- und E-Mailverkehr mit dem abwickelnden Frachtunternehmen im Hamburg
    (man lernt dabei Dinge wie Zolltarifnummern kennen, weiß, was eine Bill of Loading ist, zahlt für eine Anti Terror Compliance und dergleichen mehr ?( )
    - einer letztlich doch recht happigen Abschlußrechnung nach sämtlichen Formalitäten und
    - ganzen 3 Lieferanläufen der Spedition für das letzte kleine Stück bis zu uns nach Hause

    ...ist es heute endlich soweit gewesen:

    Unsere Mitbringsel sind gut und heil bei uns angekommen und haben erst mal im Keller ein trockenes Plätzchen gefunden, um sich von den Reisestrapazen zu erholen.
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