• Frauenorganisation Sidab

    2 de fevereiro, Omã ⋅ ☀️ 25 °C

    In Sidab, einem Stadtviertel von Muscat, gründete Badriya Al Siyabi 2004 ein Frauenzentrum. Badriya kam aus Sidab, absolvierte aber dann eine Ausbildung in den USA, wo sie die Bedeutung von Gemeindezentren für das Empowerment von Menschen kennenlernte. Zurück in Sidab gründete sie eine Nähgruppe für die Frauen des Ortes, aus der das heutige Frauenzentrum entstand. Mit dem kunsthandwerklichen Nähen von Taschen verdienen die Frauen Geld und erwerben so auch mehr Unabhängigkeit. Wir sind bei den Frauen zum Mittagessen eingeladen und sprechen mit Roqaya und Afrah über ihre inzwischen sehr erfolgreiche Arbeit. Die beiden managen die gemeinnützige Organisation heute. Roqaya ist schon seit ihren Kindertagen im Projekt dabei. Das Nähen steht immer noch im Mittelpunkt. Manchmal erhalten sie sogar Aufträge von Behörden, zum Beispiel als die Universität eine große internationale Konferenz veranstaltete und bei den Frauen Taschen für die Teilnehmer:innen der Konferenz bestellt. „3.000 Stück wollten sie haben“, erzählt uns Roqaya strahlend. „Alle Frauen aus Sidab mussten mithelfen, damit wir das schaffen!“
    Doch längst geht es im Frauenzentrum um mehr als nur um das Nähen und den Verkauf im kleinen Showroom. Das Bewirten von interessierten touristischen Gruppen wie uns ist als Erwerbszweig hinzugekommen - und der freundliche und respektvolle Austausch mit den selbstbewussten Frauen gehört dazu. Ihr Engagement gibt dem Ort Perspektiven, denn die Ausbildung junger Frauen aus Sidab im Nähen, aber auch in Business, Marketing und Kommunikation ist für mich ein Musterbeispiel von Nachhaltigkeit im Kleinen. Instagram haben sie übrigens auch unter @sidab_women
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