Botanischer Garten und Wochenende Mindo
October 30, 2023 in Ecuador ⋅ 🌧 21 °C
In der letzten Woche an der Sprachschule war Patricia unsere Lehrerin. Zuerst hat sie uns mit ihrem roten Korrekturstift und ihrer etwas forschen Art etwas verunsichert, aber sie ist dann etwas aufgetaut und wir haben uns mit ihr viel auf Spanisch über die unterschiedlichen Kulturen in denen wir leben ausgetauscht, was sehr bereichernd war. Ausserdem hat sie erkannt, wann jeweils unser Tageslimit an Grammatik ausgeschöpft war.
Am Dienstag besuchten wir mit der Sprachschule den botanischen Garten von Quito. Besonders die vielen verschiedenen Orchideen, die fleischfressenden Pflanzen und die Bonsais waren eindrücklich. Es war ein regnerischer Tag und so hat sich ein kleiner Frosch am Abend in unser Apartment verirrt. Chäspu hat ihn zum Glück wieder hinausbefördert.
Am Donnerstag war wieder Cooking Party, diesmal mit Burritos auf ecuadorianische Art, welche je nach Vorlieben mit verstampften roten Bohnen, Hackfleisch, Tomaten, Guacamole, Käsesauce und Salat gefüllt werden konnten. Am Abend haben wir uns noch mit einigen aus der Sprachschule in einem Restaurant oberhalb der Stadt getroffen. Da es kühl und regnerisch war, tranken wir Glühwein und Canellazo.
Am Freitag haben wir unsere Spanischdiplome erhalten und mit Mario, dem Helfer und für uns auch Herzstück der Sprachschule, ein Erinnerungsfoto gemacht. Er hat uns nebst einer privaten Führung durch das Centro Histórico, auch sonst auf die Ausflüge begleitet, für die Cooking Party alles vorbereitet und versucht auf Spanisch mit uns Konversationen zu führen. Am Abend gingen wir mit den anderen der Sprachschule noch etwas trinken und essen, bevor es am Samstagmorgen fürs Wochenende nach Mindo ging. Die Pläne haben sich mit denen von Dave gekreuzt, also sind wir mit ihm zuerst an den nördlichen Busbahnhof und anschliessend 2 Stunden nach Mindo gefahren. Schon unterwegs sind wir durch eine wunderschöne Natur mit exotischen Bäumen gefahren. Dies war dann auch Programm in Mindo. Nebst dem kleinen Städtchen, welches aus einer Restaurant- und Lädelistrasse bestand und vielen Hostels hat es vor allem einen wunderschönen Nebelwald. Dieser kann nebst zu Fuss durchwandert, auch mit 10 Ziplines von oben betrachtet werden. Dies liessen wir uns natürlich nicht entgehen. Und dank unseren Guides konnten wir ein Tukanpaar beobachten und das Tukanbaby aus dem Nest schreien hören. (Franca‘s neuester Buketlist Punkt: ein Tukanbaby sehen!)
Anschliessend hatten wir beim Mittagessen einen tollen Blick auf die Bäume und Dave und Chäspu probierten sich im Vögel beobachten und fotografieren, wofür Mindo sehr bekannt ist.
Nach einer durchzechten Nacht, was nicht an den Cocktails lag, sondern an der Partymusik in der ersten Hälfte und dem Krähen eines Hahns in der zweiten Hälfte der Nacht, wurden wir mit einem Frühstück in Anwesenheit von Kolibris belohnt. Anschliessend machten wir eine Schokoladentour wo wir in einer Manufaktur die traditionelle Schokoladenproduktion sahen und beim Rösten, Schälen und Mahlen der Kakaobohnen helfen konnten. Heute werden diese Schritte natürlich von Maschinen übernommen. Als die Schokoladentafel abgefüllt war, konnten wir den Rest als Gesichtsmaske auftragen, damit auch unsere Haut alle Vorzüge der Schokolade erfahren konnte. Zum Schluss gab es die verschiedenen Schokoladensorten von ihnen zu probieren, wie Lemongras, Minze, Tropical und Chili mit Salz. Ausserdem gab es ein selbstgemachte Brownie und Eistee aus den Schalen der Kakaobohnen.
Am Nachmittag zog sich Chäspu in unser Bungalow zurück und erholte sich von Magen-Darm Problemen. Franca ging mit Dave nochmals Richtung Nebelwald. Zuerst mit einem Sessellift hoch, dann mit einer sogenannten Tarabita über die Schlucht um anschliessend in die Schlucht runter zu wandern und einer der vielen Wasserfälle zu bestaunen. Zurück in Mindo fuhr Dave zurück nach Quito und liess uns netterweise noch etwas Geld da, da in Mindo mit ausländischen Karten kein Geld abgehoben werden kann. Wir blieben noch eine Nacht länger, welche ruhiger war und Chäspu ermöglichte, sich grösstenteils auszukurieren. Am Montag trafen wir beim Frühstücken, nebst wieder einigen Kolibris auch ein Paar aus Biel an. Anschliessend fuhren wir zurück nach Quito und nach einem Halt in einer Schoppingmall, direkt an den Flughafen um Nathalie und Sebastian abzuholen. Mit ihnen werden wir die nächsten drei Wochen den Amazonas, die Anden und die Galapagosinseln erkunden.Read more























TravelerFür dä zwöit Teil wünsche mir öich ganz viel schöni Erläbnis. Schön, dass mir chli dörfe "derbii si" 🫠 Gueti Besserig Chäschpu. Hoffe, heschs jetz überstande. Häbets guet! Regula und Pasqual