Baños
December 10, 2023 in Ecuador ⋅ ☁️ 19 °C
Baños war uns auf Anhieb sehr sympathisch mit seinen Parks, vielen Restaurants und Cafés, Rooftop Terrassen und wir sind nicht die einzigen Touristi*innen. Am Mittwoch gingen wir nach einem leckeren Frühstück auf eine Wanderung. Ziemlich steil ging es direkt von Baños nach oben mit einer tollen Aussicht auf Baños. Nach etwa 2 Stunden und 800 Höhenmeter kamen wir zu einem Park mit Schaukeln und einer kleinen Seilbahn. Von dort konnte man die Aussicht auf die umliegenden Berge geniessen. Nach kurzem hin und her entscheiden wir uns auch wieder nach unten zu laufen. Diesmal ging es einen noch steileren Weg nach unten und wir kamen noch beim Aussichtspunkt und derer Statue „La Virgen“ vorbei. Wieder unten nahmen wir auf einer Rooftop Terrasse ein Apéro und erholten uns anschliessend im Hostel. Die Motivation nochmals weg zu gehen war nicht so gross, daher holte Chäspu eine Pizza und es gab Pizza im Bett.
Am Donnerstagmorgen machte sich Chäspu auf um in einer Bäckerei, die uns empfohlen wurde, Brot zu holen. Und das Brot war wirklich sehr lecker, wie Zuhause. Dazu gab es Avocado. Anschliessend liefen wir zu einem SPA etwas ausserhalb. Wie es der Name sagt, ist Baños für seine Bäder auf Thermalquellen bekannt. In Baños selber hat es einige kleine Bäder, welche draussen sind und nur ca. 3 Dollar kosten. Da wir aber den ganzen Nachmittag baden wollten und es eher kühl war, entscheiden wir uns für ein etwas luxuriöseres Innenbad. Das Bad war wunderschön und wir waren ausser einem anderen Päärchen die einzigen. Nach etwas Baden und Sprudeln gingen wir noch ins „Baño de Cajon“. Dies ist eine Holzkiste, wo man sich hineinsetzt und dann den Deckel schliesst, durch eine Aussparung im Deckel bleibt der Kopf draussen. Von unten wird dann Dampf mit ätherischem Öl zugefügt. Was zuerst etwas ungewohnt war, erwies sich aber als sehr entspannend. Zwischen den Durchgängen wurden wir von einer Mitarbeiterin mit kaltem Wasser abgespritzt. Beim zurücklaufen sahen wir auf der Strasse eine kleine Schlange (laut Internetrecherche eine Pliocercus euryzonus, wer mehr weiss bitte melden!) Franca rettete sie trotz ihrer Angst auf die andere Seite der Strasse, damit sie nicht überfahren wird.
Am Freitag ging es mit den Velos los auf die „Ruta de las Cascadas“, wo man 7 Wasserfälle besichtigen kann. Leider ist diese alles der Strasse entlang, aber mit diesen Velos vielleicht auch besser. Schon beim ersten Wasserfall begann es zu regnen und wir machten eine Pause mit einem Jugo. Später fuhren wir weiter bis es wieder regnete und schlussendlich kamen wir, durchnässt bis auf die Unterhose, beim grössten Wasserfall an. Trotz der Nässe steigen wir noch ich den Wasserfall hinunter, wir konnten ja nicht noch nässer werden. Für zurück entscheiden wir uns für das Taxi. Zuerst wurden die Velos in einen kleinen Camion verfrachtet, wo wir auch hinten rein sitzen konnten. Wir warteten noch etwas ab, ob noch andere mitfahren wollten, es waren aber kaum Leute mit dem Velo unterwegs. Wir entscheiden uns dann für 10 Dollar uns zurückfahren zu lassen. Wir fuhren kurz mit dem Camion, dann wechselten wir in einen Pick-up. Als wir auf der Hauptstrasse waren steigen schon bald noch zwei Einheimische zu und später hüpft noch einer zu unseren Velos auf die Ladefläche. Als wir nach Baños rein kamen wechselte dieser dann zum anderen Mann auf den Beifahrersitz. Sogar die Einheimische neben uns musste etwas lachen. Am Abend assen wir sehr leckere Tacos. Anschliessend war noch ein Fest, anlässlich von 79 Jahren Kantonalisierung von Baños. Es gab Bier und Canelazo auf der Strasse und ein Konzert.
Am Samstag war nochmals Ausschlafen und Ausruhen angesagt. Chäspu ging zum Barber und wir schlenderten durch das Städtchen und auf einen kleinen Markt auf dem Sportplatz.
Am Sonntag ging es dann weiter, zuerst 2 Stunden nach Latacunga zurück. Dort erfuhren wir, dass der Bus nach Isinliví am Sonntag nicht fährt, das erste Mal wo uns „Rome to Rio“ (wo wir immer die Busstrecken auschecken) im Stich lies. Also nahmen wir den Bus nochmals 2 Stunden in die Höhe nach Sigchos und von dort noch 30 Minuten ein Taxi. Die Strasse nach Isinliví war sehr abenteuerlich und wir können uns nicht ganz vorstellen, wie da ein Bus rauf kommen soll. In der schönen „Llu Llu Llama Lodge“ waren die Strapazen aber schnell vergessen und wir genossen das Upgrade in ein Privatzimmer. Morgen geht es von hier aus für 4 Tage los auf den Quilotoa Loop. Wer gut aufgepasst hat, weiss, dass wir schon beim Quilotoa waren, Chäspu dies aber verpasst hat weil er krank war. Da der Quilotoa aber wirklich atemberaubend schön ist und der Quilotoa Loop zu den schönsten Wanderungen in Ecuador zählt, wollen wir das noch nachholen. Der Quilotoa Loop sind mehrtägige Wanderungen in der Umgebung des Quilotoas. Wir werden in 4 Etappen von Isinliví nach Malingua Pampa dann Quilotoa und Chuchilan wieder zurück nach Isinliví wandern. Wir sind sehr gespannt!Read more






















Traveler
Fasch wie n es Guggezytli, eifach es Chäspuzytli!