• Quilotoa Loop: Malingua Pamba - Quilotoa

    December 12, 2023 in Ecuador ⋅ ☁️ 11 °C

    2. Etappe: Nach einer etwas unruhigen Nacht, das Haus ist sehr ringhörig und draussen windete es stark, gab es um 7:00 Uhr Frühstück und um 8:00 Uhr liefen wir los. Der Himmel war wiederum strahlend blau. Die erste Abzweigung von der Strasse mussten wir etwas suchen, dann ging es einen steilen Weg hinuter in das Tal zu einem kleinen Dörfchen auf 3’000 m.ü.M. (natürlich) mit einer Schule, einem Sportplatz und einer kleinen Kirche. Anschliessend ging es eine Naturstrasse im zick zack hinauf, entgegen kam uns hier nur zwei Mal ein Töff. Als wir die Höhe wieder erreicht hatten, konnten wir immer wieder rüber nach Malingua Pamba und auf den Weg der ersten Etappe blicken, alles eingebettet in eine wunderschöne Kulisse der Anden. Nach einem weiteren Dörfchen ging es dann auf einem Wanderweg weiter steil nach oben. Wir brauchten jeweils eine Weile um die Wegbeschreibungen zu identifizieren und um beispielsweise herauszufinden, ob da wohl mal ein Baum stand, der auf dem Foto ersichtlich ist. Wir folgten einem Weg steil hinauf und wussten dank Google Maps, dass wir in die richtige Richtung unterwegs sind. Irgendwann wurde uns bewusst, dass wir wohl eine Abzweigung verpasst hatten, die Richtung stimmte aber weiterhin. Wir folgten also der Strasse immer weiter nach oben und waren dann sehr froh, als wir den Quilotoa Kratersee erblickten. Es war bereits seit dem Aufstieg bedeckt und windete immer stärker, je höher wir gingen. Nach ca. 7 km waren wir nun von 3‘000 auf 3’800 m.ü.M. hinaufgestiegen, es war herausfordernd aber die Aussicht auf das Panorama und den See definitiv wert. Zwischendurch stärkten wir uns mit Cookies oder Bananen-Chips. Nun mussten wir noch etwa den halben Krater umwandern, manchmal führte der Weg direkt über die Krete, manchmal drumherum. Wir waren für jedes flache und windstille Stück dankbar und kämpften etwas, wenn es wieder hinauf ging. Aber der Ausblick auf den See war jedes Mal einzigartig. In diesem Teil kamen uns nun auch das erste Mal zwei Wanderinnen entgegen, sonst sahen wir bisher nur Einheimische. Dann endlich im Städtchen Quilotoa auf 3‘900 m.ü.M. angekommen, gönnten wir uns erstmals ein Mittagessen und einen Jugo. Später checkten wir in unserem Hostel ein und genossen die heisse Dusche und das Chillen in der Hängematte. Heute war die herausforderndste Strecke mit fast 1‘100 Höhenmeter auf 13.5 km, wir waren fast 6 Stunden unterwegs. Ab morgen geht es dann mehrheitlich wieder abwärts, in zwei Etappen zurück nach Isinliví.Read more