• Bocas del Toro

    January 13, 2024 in Panama ⋅ ⛅ 28 °C

    Am Montag brachten uns Sänä und Möni ans Busterminal von Uvita und sie verabschiedeten sich Richtung San Jose. Der Bus nach David, Panama sollte um 11:00/11:30 hier ankommen. Wir warteten also geduldig und fragten mehrere Buschauffeure wo sie hin fahren. Ein Paar aus Holland wartete mit uns und wir waren alle vier froh als um 11:45 Uhr dann der Bus ankam und wir uns ein Ticket kaufen konnten. Der Bus machte dann noch eine halbstündige Pause bis es endlich los ging. Die Fahrt war entspannt, der Bus um einiges weniger modern als die in Ecuador, aber zumindest etwas runtergekühlt. An der Grenze mussten wir aussteigen und zuerst eine Ausreisegebühr bezahlen gehen, dann anstehen zum Ausreisen. Der Pass wurde gestempelt und wir mussten zu Fuss zur Einreise nach Panama. Es sah überhaupt nicht wie eine Grenze aus, eher wie ein Dorf. Wir fanden dann den anderen Schalter und standen auch dort eine Weile an um unseren Pass zu stempeln. Der Bus war mittlerweile auch rübergefahren und die Fahrt ging weiter nach David. Im Hotel in David angekommen war dank einer Stunde Zeitverschiebung (jetzt wieder 6 Stunden zur Schweiz) schon fast 18:00 Uhr und wir suchten etwas zu Essen. Wir haben nicht wirklich ein Zentrum gefunden, wo es viele Restaurants gab, aber fanden etwas leckeres libanesisches. 
    Am Dienstag liessen wir uns an den kleinen Flughafen von David bringen und nahmen unser Mietauto in Empfang. Wir sahen in Costa Rica wie praktisch das war und buchten daher auch für hier ein Auto. Nach einer gefühlten Ewigkeit, obwohl wir die einzigen waren, bekamen wir unser Auto und fuhren los Richtung Karibikküste. Es ging ziemlich steil den Berg hinauf und hinunter, da hatten die Bremsen nicht so Freude und vorne links begann es zu rauchen als wir anhielten. Wir gönnten uns eine Erfrischung, versuchten die Nerven zu behalten und liessen die Bremsen abkühlen. Den letzten Teil bremste Chäspu dann vorallem mit dem Motor. In Almirante angekommen wurde uns bald eine Parkplatz angeboten und ein Boot für auf die Inseln Bocas del Toro. Der Parkplatz stellte sich dann als nicht der billigste heraus, aber wir waren einfach froh, dass wir dort waren und noch ein Boot auf die Inslen erwischten. Auf der Hauptinsel Isla Colon angekommen (ca. 20 Minuten Bootsfahrt) konnten wir direkt auf ein Boot Richtung Isla Bartolome umsteigen, nach 10 Minuten kamen wir im Ort "Old Bank" an. Es war schon fast dunkel und wir konnten vorallem die Lichterketten an den Restaurants direkt am Meer bestaunen. Einen kurzen Spaziergang durch das kleine Dörfchen brach uns in ein Restaurant fürs Znacht. Am nächsten Morgen sahen wir dann auch die schöne Aussicht von der Terrasse unseres Hostels. Wir machten uns dann wider mit dem Wassertaxi nach Bocas auf der Insel Colon auf, da es nur in Bocas Bankomaten hat und wir die Unterkunft bar bezahlen mussten. In Bocas frühstückten wir erstmal direkt am Meer. Hier ist alles auf Stelzen ins Meer gebaut. Als wir wieder Geld hatten, fuhren wir mit einem kleinen Bus die einzige Strasse der Insel ganz in den Norden und liefen an den Playa Estrella. Der Strand war zugedeckt von Restaurants und das Wasser so hoch, dass man fast nirgends liegen konnte. Aber das Meer ist türkisfarben und klar. Der Strand hat seinen Namen von den vielen Seesterne die wir beim schnorcheln sehen konnten und auch eine Roche konnten wir erblicken. Nach einer Piña Colada mit Aussicht aufs Meer gingen wir zurück zum Bus, der war gestossen voll und wir mussten den halben Weg stehen. Zurück in Bocas assen wir in einem Restaurant natürlich direkt am Meer Znacht und wollten dann zurück nach Bastimentos. Eigentlich haben wir mit einem Taxifahrer um 20:00 Uhr abgemacht, da die grösseren Anbieter nur bis 18:00 Uhr fahren. Leider tauchte der Fahrer nicht auf und seine Kollegen am Stand wollten uns nur für das Doppelte fahren. Wir fanden dann einen anderen Fahrer der nur einen kleinen Aufpreis für die Fahrt im Dunkeln verlangte. 
    Für am Donnerstag hatten wir am Vortag eine Tour gebucht, also ging es nach dem Frühstück direkt von Bastimentos los. Zuerst fuhren wir zwischen den Inseln zu einem Platz wo es viele Delfine gibt und sahen einige durchs Wasser springen. Dann ging es weiter an einer Insel vorbei, wo wir ein Faultier im Baum sahen und zum Restaurant auf Pfählen um das Mittagessen vorzubestellen. Eigentlich wollten wir dann zur Insel Zapatilla aber der Motor des Bootes wollte nicht mehr so recht, also gingen wir zuerst direkt vor dem Restaurant am Cayo Coral schnorcheln. Es hatte sehr viele verschiedenfarbige Korallen und Fische, die Korallen scheinen etwas gelitten zu haben, wohl auch wegen den vielen Booten und Leuten, die dort schnorcheln. Nach dem Schnorcheln übernahm nicht nur ein anderes Boot, mit einem funktionierenden Motor, sondern auch ein anderer Touranbieter unsere Tour. Wir gingen dann zum Mittagessen und anschliessend auf die Isla Zapatilla. Die Insel ist von Palmen bedeckt, der Sand weiss und das Wasser türkis, wie im Katalog. Wir liefen einmal um die kleine Insel und badeten zwischendurch. Leider war das Meer sehr unruhig und schnorcheln konnten man nicht, ausserdem hatte es sehr viel angespültes Seegras am Strand und im Wasser. Die Insel wird von vielen Leute beschrieben, als die schönste die sie je gesehen haben. Sie ist wirklich sehr schön, aber der Strand und das Meer war am Playa Estrella schöner. Am Abend gingen wir im Restaurant Guari Guari essen. Guari Guari heisst die Sprache, welche auf dieser Insel gesprochen wird. Sie wird nur hier von den ca. 2'000 Bewohnenden von Bastimentos gesprochen und ist ein Gemisch aus Englisch, Spanisch und Französisch, da Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit verschiedenen Sprachen die Insel besiedelt haben. Deshalb haben die Orte auf der Insel auch die englischen Namen "Old Bank" und "Red Frog Beach".  Old Bank ist der Hauptort, besteht aus einer schmalen Strasse wo nur Velos fahren, viele Holzhäuser und hat etwa 4 Restaurants und einige Unterkünfte. Red Frog Beach ist östlicher, fast nur mit dem Boot erreichbar und besteht aus einigen Rrstaurants und Unterkünften.
    Am Freitag nahmen wir den einzigen Weg der aus Old Bank hinausführt an den Wizard Beach. Da es dort ziemlich hohe Wellen hatte, versuchten wir uns durch den Dschungel weiter Richtung Red Frog Beach durchzuschlagen, aber es wurde immer matschiger und als Chäspu fast seinen FlipFlop im Matsch verlor, kehrten wir wieder um. Wir genossen den Nachmittag am Wizard Beach, es hatte kaum Leute dort, der Strand ist riesig und das Wasser wieder sehr klar, ein Traum. Trotz den hohen Wellen konnte man sich gut im Wasser abkühlen und Chäspu machte spektakuläre Aufnahmen mit seiner Drohne. 
    Am Samstag schliefen wir aus und genossen das Frühstück auf unserer Terasse, die wir uns mit dem schweizer Paar im Zimmer neben uns teilten. Anschliessend nahmen wir das Wassertaxi nach Red Frog Beach. Das Taxi liess uns an der Südküste raus und wir konnten 10 Minutem durch den Dschungel (auf einem guten Weg!) an den Strand an der Nordküste laufen. Es war etwas bedeckt, aber dadurch auch nicht so heiss. Mir machten noch einen Spaziergang am Strand entlang und durch den Dschungel auf der Suche nach den roten Giftpfeilfröschen, aber wir konnten leider keine finden. Nun geniessen wir die letzten Sonnenstrahlen auf unserer Terasse bei einem Balboa Bier und einem Schnitz Wassermelone.
    Morgen geht es wieder zurück aufs Festland, hoffentlich mit kühlen Bremsen, um noch die letzten Tage zu geniessen. Nun sind es wirklich nur noch Tage und keine Wochen mehr.
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