Songköl & Katzenbabies
16. juli 2025, Kirgisistan ⋅ ☁️ 13 °C
Heute geht’s zum Songköl.
Der Songköl ist ein großer alpiner Süßwassersee in Kirgisistan, gelegen auf etwa 3016 Metern Höhe, er ist 29 km x 18 km groß.
Nach der Nacht am Ufer des Flusses Kekemeren fahren wir dessen Tal weiter bergauf. Das Tal ist eine beeindruckende Schlucht, Gestein in verschiedensten Farben, immer wieder gehen Seitentäler auf, die auch toll aussehen. In den Flusswindungen gibts flache Strände mit Bäumen, farblich ein toller Kontrast. Das Wasser wir immer türkiser, je weiter wir Richtung Quelle fahren und das Tal weitet sich. Wir kaufen in Chayek ein und dann verlassen wir die asphaltierte Straße, die bis hierhin übrigens super war.
Wieder Piste. Wir halten kurz an und es kommen drei winzig kleine Katzen auf uns zugelaufen. So mini und süß! Wir schneiden ein Stück frisch erstandener Wurst in kleine Würfel und setzen die drei davor. Sie machen sich gleich drüber her, hoffentlich kommt die Mama bald wieder…
Der erste Teil der Strecke ist gut zu fahren, irgendwann wird es matschig. Und immer matschiger. Allrad haben wir schon eingeschaltet, als eine RIESENGROSSE schwarze Pfütze kommt. Pfütze ist untertrieben. Keine Ahnung wie tief das war. Aber mehrere Meter groß war es. Ein Meer, schwarz wie die Nacht und unergründlich. Augen zu und durch. Das ganze Auto ist nass und verschlammt (umsonst geputzt😂) Uns ist ganz komisch geworden, und wir brauchen ein paar Minuten, um das zu verdauen, aber geschafft!! Auf dem Video sieht das gar nicht so spektakulär aus. Wir schauen von oben zurück, ein Stück Berg fehlt, Braunkohle-Abbau.
Als wir nach vielen Kurven oben ankommen, erstreckt sich dort eine weite Steppenlandschaft. Wir fahren kilometerlang, bis der See zu erahnen ist. Leider ist es sehr diesig und als wir Richtung Ufer fahren, können wir die gegenüberliegenden Bergketten nur erahnen. Überall kleine weiße Punkte in der Landschaft, Jurten! Es gibt viele Pferde, Kühe und riesige Schafherden.
Um den See herum ist es sehr flach, das Wasser verschwimmt mit der restlichen Landschaft… bei klarer Sicht, gibt es ein Bergpanorama auf der anderen Seeseite. Der See ist sehr umgeben von unberührten Weiden und einem Naturschutzgebiet, Da überall Tiere grasen, laufen wir nicht zum Ufer, essen etwas, fahren rum, schauen den Pferden zu und warten, ob es sich ein wenig aufklart und beschließen dann, den Plan hier zu übernachten, aufzugeben und weiter unten zu schlafen. Es ist uns zu kalt und viel zu windig, trotz beeindruckender Kandschaft!
Wir verlassen das Hochplateau, es geht bergab und auf einmal sieht die Landschaft eher aus, wie in den Alpen. Wir finden einen schönen Platz, duftend von Wildblumen, mit kleinem Bach und Bäumen und verbringen den Rest des Tages mit Essen, lesen und nixtun - offline.Læs mere






















Rejsende
Pferdiiis🤩
Rejsende
Hahahah wie man die elters kennt
Rejsende
Sauber gemacht!