• Vom Felsenklöstern und Bergdörfern

    April 6, 2022 in Greece ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach den drei Tagen in Nafplíon ging es weiter nach Mystras, nahe Sparta gelegen. Wir fuhren einen größeren Umweg über das Kloster Eleónis in den Bergen gelegen. Es ging erst kurvenreich die Küste entlang und dann über viele Serpentinen in die Berge. Nach rund zwei Stunden haben wir das Kloster erreicht. Die im 15. und 16. Jahrhundert errichteten Gebäude kleben förmlich an einer senkrechten Felswand. Leider ist es geschlossen, es gibt keine festen Öffnungszeiten. Vom Haupteingang aus ist es nicht zu sehen, man kann es ausschließlich aus der Ferne vom Tal aus betrachten. Oder aber man setzt die Drohne ein. So hat man wenigstens einen Blick auf die ungewöhnliche Lage, und das aus der Nähe.
    Dennoch, die Fahrt durch die baumlose Berglandschaft über die landschaftlich herrliche Strecke lohnt. Kurz darauf kommen wir in ein kleines Bergdorf namens Kosmás. Das allein wäre die Tour wert gewesen. Riesige, alte Platanen spenden auf dem Dorfplatz Schatten, ringsherum Tavernen und einzelne Läden und natürlich eine überdimensionierte Kirche. Lohnt für einen etwas längeren Stopp und auch um etwas zu Essen.
    Später, am Nachmittag, erreichen wir nach rund 170 Kilometern unser Ziel, das Mazaraki Guesthouse, nahe Mystrás gelegen. Die bisher schönste Unterkunft liegt an einem Berghang mit Blick ins Tal, mit tollem Garten, schönen Steinhäusern und stilvoll eingerichteten Suiten.
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