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  • Day38

    Der Rückweg - mit einem Stopp in Bremen

    July 30 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

    650 Kilometer waren es vom dänischen Hirtshals bis nach Bremen. Dänemark selber heben wir uns für eine spätere Tour auf. Zuerst eine leere Autobahn, dann wurde es voller. Vor Hamburg waren mindestens 45 Minuten Stau angesagt. Also runter von der Autobahn, durch die schöne norddeutsche Landschaft geschlendert. Auch wenn man nicht schneller ist, immer besser als im Stopp and Go. Bei Glückstadt ging es dann auf die Elbfähre - mit einem Manko. Auf die Idee, die Autobahn zu verlassen warten viele gekommen. Selbst LKW-Fahrer. Alle mussten die Fähre nehmen. Obwohl mehrere davon im 20-Minuten-Takt pendelten, warteten wir eineinhalb Stunden. Egal, kamen zwar dann über zwei Stunden später an, als wenn wir auf der Autobahn geblieben wären, aber die Strecke war viel schöner.
    Abends dann von unserem Hotel noch in die Innenstadt und gut gegessen. Und auch etwas Wein getrunken. Zu deutschen Preisen. Und bar bezahlt. Ungewohnt.
    Am Samstag war dann ein Stadtbummel zu den Sehenswürdigkeiten Bremens wie Rathaus angesagt mit dem Marktplatz und dem Roland, die vier Stadtmusikanten, die Böttcherstrasse mit ihren schönen Handwerksläden wie eine Bonbon- und eine Seifenmanufaktur, den Dom, das Altstadtviertel Schnoor und die Schlachte, Bremens Gastro- und Faniermeile an der Weser. Noch einmal gut gegessen und getrunken. Ein schöner Tag, auch das Wetter passte.
    Morgen am Sonntag endet unsere Norwegen- und Arktistour, dann geht es via Autobahn die letzten 650 Kilometer monoton nach Hause. Den Bericht erspare ich mir und Euch.
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  • Day36

    Zurück auf dem Weg nach Dänemark

    July 28 in Norway ⋅ ☀️ 16 °C

    Das Wetter in Bergen war heute Morgen wunderbar, blauer Himmel und Sonne. Nur müssten wir der Stadt den Rücken kehren, ging heute ja zurück Richtung Dänemark. Bis zur Abfahrt blieb nach einem ausgiebigen Frühstück noch etwa eine Stunde Zeit, bis wir zur Fähre aufbrechen mussten. So gingen wir noch ins maritime Museum, nur eines von vielen in dieser Stadt. Das bekannteste ist sicherlich der Kode 1-Museumskomplex. Hier findet sich unter anderem die weltweit drittgrößte Sammlung an Munch-Gemälden. Für diesen Museumskomplex sollte man mindestens einen halben Tag einplanen. Später vielleicht einmal. So blieb das kleine, aber feine Schifffahrtsmuseum mit einem interessanten Film über die Brandbestattungen hochrangiger Wikinger inklusive ganzer Schiffe.
    Der Rest des Tages ist wenig ergiebig, viel Wartezeiten. Letztendlich lief alles wie geplant, morgen früh gegen 6.30 Uhr erreichen wir Hirtshals in Dänemark. Nur eines: Hier hatten wir die kleinste Hütte aller Zeiten, naja eher Kabine. Für zwei Personen maximal sechs Quadratmeter inkl. eines gar nicht so kleinen Dusch- und Toilettenbereiches. Die Betten zum Klappen übereinander. Kein Stuhl, kein Tisch, kein Schrank, keine Ablagefläche, nichts. So ist es halt, wenn man die günstigste Kategorie bucht, aber es ist ja nur für eine Nacht. Auf dem Schiff hat es genügend Platz, so dass ich in einem Kaffee am Oberdeck gemütlich Bilder auswählen und bearbeiten kann, diesen Post schreiben und relaxen. Bei einem guten Essen und etwas Wein. Ist hier ja steuerfrei.
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  • Day35

    Hoch über Bergen auf dem Fløyen

    July 27 in Norway ⋅ ⛅ 12 °C

    Bergen ist in Norwegen die zweitgrößte Stadt nach Oslo. Am besten sieht man das von einem erhöhten Standpunkt aus wie von rund 400 m hohen Fløyen. Eine Standseitbahn fährt hinauf, also hin zu der Talstation fast im Zentrum der Stadt gelegen. Nach zwei Tagen Regen und dichten Nebel in den Bergen kamen aber viele auf die Idee. Eine lange Schlange stand schon vor der Kasse. Also schnell online die Karten besorgt und daran vorbei. Vor der Bahn aber hieß es warten, obwohl es für diese Menschenmengen recht zügig voran ging. Nur dann nicht in der modernen Bahn. An einem Zwischenhalt hat vermutlich ein Türsensor gesponnen, eine halbe Stunde ging nichts. Die Fahrt dauert eigentlich nur wenige Minuten. Endlich oben angekommen entschädigt der Blick auf die Stadt für das Warten. Hier sagen Bilder mehr als Worte.
    Der Fløyen lädt auch für kürzere und längere Wanderungen ein, eine kürzere zu einem See machten wir. Hier ließ sich Kanu fahren, übrigens kostenlos. Generell bietet der Floyen für Familien mit Kindern sehr viel. Im Wald und an der Station wunderbare Spielplätze, für die Kleinsten aber auch für etwas Größeren im Wald verteilt. Mehrere wunderschön angelegte Abenteuerspielplätze. Entsprechend viel war los. Sobald man aber etwas von der Bergstation weg ist, verteilt es sich. An der Bergstation findet sich noch ein gehobenes Restaurant - hier war ich Mitte der 2000er-Jahre schon mal geschäftlich eingeladen. Zudem ein Kaffee, ein Souvenirshop und noch ein paar Stände.
    Wieder unten machten wir noch einen Bummel durch Bergen, in einem Teil, den wir noch nicht gesehen hatten. Die letzten Tage hatten wir schon einige Ecken erkundet, besonders schön ist das alte Viertel im Zentrum. Hat man die Innenstadt Bergens erreicht, zeigt die Stadt den Charme und Flair einer Kleinstadt. Der Grund dafür ist das alte Stadtviertel Bryggen (die Bilder hatte ich schon gepostet). Es entstand um 1343 als Handelsniederlassung der Hanse, später wurde die Niederlassung der Hansestadt Lübeck zugeordnet. 1702 brannte ein Großteil ab, wurde aber wieder aufgebaut. Ein weiterer Brand 1955 zerstörte große Teile. Übrig blieben 62 Gebäude, selbst die sollten damals abgerissen werden. Was aber nicht geschah.
    Heute ist das Viertel Welterbestätte der Unesco und zahlreiche Handwerksläden, Galerien, ein Museum, Restaurants und Touristenshops bieten hier ihre Waren feil. Mithin prägt die hanseatische Landungsbrücke das Erscheinungsbild des Stadtzentrums und ist ein auffälliges Überbleibsel aus der Zeit, als Bergen das Handelszentrum Norwegens und dem Rest von Europa war.
    Zurück im Hotel heißt es erstmal packen, denn Morgen geht es mit der Fjordline über Nacht zurück nach Dänemark.
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  • Day34

    Ein norwegisches Idol - Edvard Grieg

    July 26 in Norway ⋅ 🌧 11 °C

    Es regnet am Stück. Nichts Ungewöhnliches für Bergen in dieser Jahreszeit. Durchschnittlich fällt im Juli an 25 Tagen Regen, im August sogar an 26. Jährlich kommen so durchschnittlich 2250 mm Niederschlag zusammen, mithin ist Bergen die regenreichste Stadt des ansonsten an Regen sowieso nicht armen Norwegen. Also ab ins Museum, so dachten auch viele andere. Aber egal, das Museum von Edvard Grieg, nage Bergen in Troldhaugen gelegen, ist immer einen Besuch wert. Hier lässt sich das Haus und Garten besichtigen, in dem der norwegische Komponist 22 Jahre lebte und auch starb. Edvard Grieg ist Komponist vieler bekannter Werke, hierzulande ein Nationalheld und gegen Ende des 19. Jahrhunderts der meistgespielte weltweit. Sein bekanntestes Werk dürften wohl die Peer-Gynt-Suiten sein. Das Haus und die Einrichtung sind in dem Zustand zu seinem Tod im Jahr 1907, seitdem nicht verändert worden. Nahe dem Haus mit wunderbaren Blick auf den See findet sich die kleine Gartenhütte, in der er viele seiner Werke komponierte. In einer Felswand direkt am See finden sich die Urnengräber von Edvard und Nina Grieg. Wir hatten für diesen Tag noch Karten für ein Klavierkonzert mit Stücken von Grieg bekommen, das in der auf dem Museumsgelände befindlichen Konzerthalle gegeben wurde.
    Nachmittags dann noch etwas relaxt, und als der Regen etwas nachließ noch mal zu einem Bummel in die Stadt gelaufen, wohnen ja zentral und am Fischmarkt etwas gegessen.
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  • Day33

    Der Weg nach Bergen

    July 25 in Norway ⋅ 🌧 15 °C

    Einer dieser trüben Montage, die man so liebt. Es regnete und war kühl. Heute war ein Fahrtag angesagt, es ging etwa 300 km inklusive einer Fährüberfahrt nach Bergen. Es ist unsere letzte Destination, bevor wir Norwegen mit der Fähre wieder verlassen. Eigentlich ging es durch schöne Berglandschaften und entlang mehrere Fjorde, eine Landschaft, die für Norwegen eben typisch ist. Aber bei Regen sieht alles immer ganz anders aus. Also ein ereignisloser Tag, bis wir am Nachmittag an unserem Hotel mitten in Bergen ankamen. Eingecheckt, das Auto in ein nahegelegenes Parkhaus gestellt und noch einen Bummel durch den alten Teil Bryggen und dem Fischmarkt gemacht. Es regnete immer wieder kräftig, so dass erstmals unsere Regenkleidung in Norwegen gefordert war. Bergen ist die zweitgrößte Stadt Norwegen mit rund 265.000 Einwohnern. Wir haben jetzt noch zwei volle Tage bevor es auf die Fähre geht. Im nächsten Post mehr zu Bergen.Read more

  • Day32

    Auf dem Gamle Strynefjellsvegen

    July 24 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Bis zu unserem nächsten Etappenziel Stryn sind es eigentlich nur rund 70 km. Dennoch brauchen wir über fünf Stunden. Bietet sich doch ein Abstecher über den Gamle Strynefjellsvegen an. Ein Umweg von etwa 100 km, fahren wir doch eine Schleife auf dem Weg nach Stryn. Zehn Jahre arbeiteten norwegische und schwedische Arbeiter an dieser Bergstraße, bis sie 1894 für den Verkehr freigegeben wurde. Sie galt als ingenieurtechnische Meisterleistung und war etwa 80 Jahre die wichtigste Ost-West-Verbindung in diesem Teil Norwegens. Sie ist bis heute gut zur Hälfte immer noch eine Lehmpiste. Bis in die 50er-Jahre hielten 200 Arbeiter im Winter die metertief eingeschneite Straße frei, per Hand mit Schaufeln.
    Es geht an mehreren parallel verlaufenden Schmelzwasserflüssen mit Kaskaden und Wasserfällen vorbei, den Berg hinauf, kilometerweit über ein Hochplateau und an einem derzeit trostlosen Sommerskigebiet vorbei. Von Mai bis Mitte Juni soll hier einiges los sein, Skifahrer in Badehosen seien keine Seltenheit. Auch das Wetter macht bei der Fahrt mit. Weiter vorbei an milchig trüben, zum Teil noch zugefrorenen Bergseen geht es nach 27 wunderbaren Kilometern wieder auf die asphaltierte Hauptachse Richtung Stryn. Wir kommen bald danach an der Kreuzung vorbei, von der wir heute Morgen von Geiranger herkamen, fahren die drei Tunnel somit zum zweiten Mal und machen einen Stopp am Jostedalsbreen-Nationalparkzentrum. Hier schlägt das Wetter um, es fängt an zu regnen. Sind aber nur noch 20 km von unserem Campingplatz entfernt.
    Erstmalig hat eine Hüttenbuchung auf der Reise nicht gleich funktioniert, man hat vergessen, uns einzutragen. Kein Problem, bekommen eine größere Hütte zum Preis der kleineren, die alle belegt sind. Und inmitten der Pampa auf der Gamle Strynefjellsvegen hält hinter uns ein Auto aus Waiblingen. Die beiden wohnen in Hebsack. Haben uns gut unterhalten und wollen uns nach der Reise mal treffen.
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  • Day31

    Den Wasserkaskaden entlang

    July 23 in Norway ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir hatten ursprünglich überlegt, auf den kurvenreichen Straßen und durch wunderbare Berge die rund 70 km zum Trollstiegen zu fahren. Doch es ist Samstag und wir wollen den halben Tag nicht unbedingt hinter Wohnmobilen und Schleichern verbringen. Ich war letztes Jahr schon dort, ohne Verkehr. Behalten wir den Aufstieg am Trollstiegen so in Erinnerung.
    Also ein ruhiger Tag, nach einem ausgiebigen Frühstück ging es zum etwas oberhalb von Geiranger gelegenen Norsk Fjordsenter, dem Zentrum für die Verwaltung des Weltkulturerbes mit Kaffee, Shop und Museum zum Thema Fjorde. Dort habe ich auch eine vernünftige Internet-Verbindung, um die Posts der letzten Tage hochzuladen. Von dort aus führt ein schöner Weg bergab ins Zentrum von Geiranger aus Cortenstahl und Edelstahl entlang wunderbarer brausender Wasserkaskaden. Dieser Weg ist sicherlich ein Höhepunkt von Geiranger. Unten angekommen ging es wieder hinauf (323 Stufen). Fast alle anderen machen den Weg umgekehrt. Nur oben am Zentrum spart man sich die Parkplatzsuche. Nach Kaffee mit Waffeln - könnte mich daran gewöhnen - und dem Museumsbesuch ging es wieder hinauf zu unserer Hütte. Den restlichen Nachmittag relaxt, bei einem Gläschen Wein auf der Terrasse. Und wieder zusammengepackt. Morgen geht es weiter, weg von touristischen Hotspots ins ländliche Norwegen.
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  • Day30

    Hoch auf den Dalsnibba

    July 22 in Norway ⋅ ⛅ 11 °C

    Immer wieder schauen wir auf die Webcams des Dalsnibba, ob sich die Wolken verziehen. Nachmittags gegen 17 Uhr ist es dann so weit. Also hoch auf den Berg auf 1476 m, und es war bei weitem nicht mehr so viel los, wie befürchtet. Der Blick auf die schneebedeckten Berge ist einfach fantastisch. Wir hielten uns bald zwei Stunden oben auf, auch die Drohne kam wieder zum Einsatz. Dann zog es wieder zu, Wolkenfetzen trieben um uns herum. Wir hatten genau das richtige Fenster erwischt. Ich denke, die Aufnahmen sagen alles. Die Maut von etwa 25 Euro hoch auf den Berg ist jeden Cent wert.Read more

  • Day30

    Unterwegs im Fjord

    July 22 in Norway ⋅ ⛅ 14 °C

    Die Berge liegen im Nebel, also runter in den Fjord nach Geiranger. Obwohl das Kreuzfahrtschiff abgelegt hat, brauchen wir eine Weile, um einen Parkplatz zu finden. Es ist halt Saison. Letztes Jahr schrieb ich noch: „Was hier in der Saison los ist, wenn Busse, Wohnmobile und Autos die engen Straßen teilen, will ich lieber nicht erleben.“. So kann man sich irren, wir erleben es gerade, wenn normale Pkw´s kilometerlang mit 20 bis 30 km/h die Straßen auf- und runterschleichen, obwohl es deutlich flotter ginge. Nur viele kennen ihre Fahrzeuge anscheinend nicht, die Straßen sind eng und kehren- sowie kurvenreich. Bei den Gespannen und Wohnmobilen sieht es anders aus, hier geht es häufig kaum schneller. Nur wenige lassen den Stau hinter sich vorbei, an den Parkbuchten und Ausweichstellen gäbe es genügend Möglichkeiten. Egal, damit hatten wir gerechnet, konnten durch die Arktisreise der Hauptsaison halt nicht ausweichen.
    Also auf zu einem weiteren Bummel, diesmal mit offenen Läden durch den Ort, bei schönstem Wetter. Hier unten im Fjord. Oben in den Bergen ist weiterhin dichter Nebel, wir wollten eigentlich heute morgen auf den 1500 m hohen Dalsnibba. Erstmal gestrichen, nochmal Sicht Null wollen wir uns nicht antun. In Geiranger dann kurzfristig Tickets für eine 90-minütige Bootsfahrt durch den Fjord gebucht. Aus dieser Perspektive kannten wir ihn noch nicht.
    Der Geirangerfjord ist umgeben von bis zu 1700 m hohen schneebedeckten Bergen, Wasserfällen und grünen Tälern und ist von der Unesco als Welterbe geschützt, weil kaum durch Menschen verändert. Die Region hat sich als nachhaltiges Reiseziel zertifizieren lassen. Dieses Gütesiegel bekommen Touristenziele, welche die lokale Natur, Kultur und Umwelt bewahren und aktiv etwas gegen überbordenden Tourismus unternehmen. Doch wie sich das bei diesen Fahrzeug- und Menschenmengen realisieren lassen soll, ist mir ein Rätsel. Ein Drittel des Zentrums am Fjord ist Camping- und Parkplatz. Die Gegend lebt halt ausschließlich vom Tourismus.
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  • Day29

    Der Weg zum Geiranger Fjord

    July 21 in Norway ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute standen rund 150 km Fahrstrecke an. Auch die dauerten, ging es doch durch wunderbare Berglandschaften. Wie gehabt, bei diesem Wetter kommt natürlich die Drohne immer wieder zum Einsatz. es scheint die Sonne, der Himmel ist blau. Die Fahrt führt über Lom, der wichtigsten Stadt hier in der Region. Das merkt man sehr schnell am etwas chaotischen Verkehr, obwohl es eine Kleinstadt mit gerade mal 26.000 Einwohnern ist. Bald jedes zweite Fahrzeug ist ein Wohnmobil oder Caravan. Es ist Saison. Als ich im September letzten Jahres hier war, schien Lom eher ausgestorben, etwas übertrieben. Der Parkplatz vor der Stabkirche von Lom, randvoll. Im September stand neben mir ein einziges Fahrzeug.
    Viele Besucher kommen wegen der Stabkirche von Lom, doch uns sah sie nur von außen. Nach den Stabkirchen von Heddal, Uvdal und Borgund reichte es, zumal ich letztes Jahr auch die von Lom ausgiebig besucht hatte. Dennoch, immer wieder ein imposanter Anblick. Nur Soviel: Lom ist eine der größeren Stabkirchen Norwegens, wurde vermutlich in einer ersten Form um 1150 n. Chr. herum gebaut und im 17. Jahrhundert durch zwei Seitenschiffe ergänzt. Sie ist heute noch als Kirche in Benutzung.
    Anschließend stand ein kurzer Stadtbummel an, zudem hieß es die Vorräte in einem Supermarkt aufzufrischen. Es ging weiter, wieder durch wunderschöne Berglandschaften zu unserem nächsten Aufenthaltsort: Dalen Camping, fünf Kilometer und 400 Höhenmeter oberhalb von Geiranger gelegen, weg vom Trubel des touristischen Hotspots. Die Hütte hier, mithin die schönste. Kannte ich vom letzten Jahr und hatte sie im Februar schon fix gemacht. Diesmal bleiben wir drei Nächte.
    Nach dem Bezug der norwegisch Hytten, sind wir noch den Berg runter nach Geiranger gefahren. Wie befürchtet, es lag ein großes Kreuzfahrtschiff im Fjord. Auf 220 Einwohner kommen jährlich rund 800.000 Besucher, vorwiegend im kurzen Sommer. Überraschender weise war nicht mal so viel los, wir fanden sogar sofort einen Parkplatz. Es war schon später und vermutlich Essenszeit an Bord. Mehr zum Geiranger-Fjord, er ist immerhin Weltnaturerbe, im kommenden Post.
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