• Phnom Bakheng, der Blick vom Berg

    March 8, 2024 in Cambodia ⋅ ⛅ 35 °C

    Zwei kleinere Tempel, den Thommamon und den Chau Say Tevoda liegen nahe Angkor Tom. Im Lauf der Jahrhunderte sind die Umfassungsmauern der Tempel weitgehend verschwunden. Während der Thommanon in den 1960er-Jahren restauriert wurde, ist der Chau Say Tevoda noch ursprünglicher, wenig restauriert.
    Gegen den späteren Nachmittag sind wir auf den Bakheng-Hügel mit der gleichnamigen Tempelanlage gestiegen. Das machen viele, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Der Phnom Bakheng ist der hinduistischen Göttin Shiva gewidmet und auf dem 55 m hohen Hügel errichtet. Diesen Hügel wählte König Yasovaram I (889 bis 915) als Standort für den Staatstempel, es ist eines der älteren Bauwerke auf dem Areal. Ringsherum ließ er seine Hauptstadt Yasodharapura bauen, ein Quadrat mit einer Seitenlänge von 4 km.
    Wir genossen den Ausblick vom Hügel aus in die Landschaft und auf die Ruinen und verließen den Ort wieder, vor dem Sonnenuntergang. Auch wenn Bakheng um diese Zeit einer der meistbesuchten Orte hier ist, hält sich der Besucherandrang in Angkor doch in Grenzen. Die Besucherzahlen haben sich nach Corona noch nicht wieder ganz erholt. Segen und Fluch. Gut für die antike Stätte, sehr schlecht für die tausenden Menschen hier, die auf den Tourismus angewiesen sind – ihn zum Leben und Überleben brauchen. Das spürt man an vielen Orten deutlich.
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