• Werner Götz
  • Werner Götz

Inselhopping, die Azoren

Neun größere und mehrere kleinere Inseln bilden die Azoren mitten im Atlantik gelegen. Es begeistern vor allem vulkanische Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und die Menschen. Wir besuchten drei von ihnen, Sāo Miguel, Faial und Pico. Baca lagi
  • Gruta das Torres

    24 Mei 2017, Portugal ⋅ 🌧 16 °C

    Die Gruta das Torres. Sie ist mit über 5000 m Länge und einer Höhe bis zu 15 m die größte bekannte Lavahöhle auf den Azoren und eine der längsten weltweit. Sie besteht aus einem großen Haupttunnel und verschiedenen Nebentunneln und weist vielfältige geologische Strukturen auf. Hier finden sich Stalagtiten und Stalagmiten, Lavabänke, Glaslava, Fließmarkierungen an den Wänden, Blocklava und Pahoehoe-Lava. Eine ursprünglich sehr dünnflüssige, schnell fließende und sehr heiße Lava.
    Lavaröhren entstanden während früherer Vulkanausbrüche. Dabei floss der heiße Gesteinsstrom unter einer bereits erstarrten Kruste noch Kilometer weit, teilweise bis zum Meer. Die Kruste sorgte für die thermische Isolierung. Nach Ende des Ausbruches und Versiegen der Lavaquelle verblieben die leergelaufenen Röhren. Stellenweise stürzte die Höhlendecke ein, so entstanden die Zugänge.
    Begehbar ist natürlich nur ein kleiner Teil, auch zum Schutz der erst 1990 entdeckten Höhle. Die beließ man bis auf den Eingang ursprünglich, gutes Schuhwerk ist angesagt. Helm und Grubenlampe bekommt man im Besucherzentrum. Frühzeitig reservieren ist angesagt, maximal 15 Leute dürfen hinein und das nur fünfmal am Tag.
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  • Eine Wanderung rund um Lajidoo

    24 Mei 2017, Portugal ⋅ ☀️ 18 °C

    Die Gegend un Lajidoo bietet sich für wunderbare Wanderungen an, von denen wir eine längere am nächsten Tag auch machten. Viele Weinberge wurden hier inzwischen der Natur überlassen, einige werden wieder hergestellt. An einigen Stellen baut man inzwischen Feigen an.
    An der Küste und später bei der Wanderung lassen sich an vielen Stellen die Rilheiras erkennen, Furchen, die die mit schweren Weinfässern und Trauben beladenen Ochsengespanne in das Lavagestein mit der Zeit der Jahrhunderte quasi hineingefräst haben. Auch an den Anlagestellen am Meer sind noch Spuren von Bahnen zu erkennen, die das Heruntergleiten der Fässer erleichterten.
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  • Entlang den Küsten...

    24 Mei 2017, Portugal ⋅ ☀️ 19 °C

    Pico kennt keine Sandstrände wie die meisten atlantischen Vulkaninseln auch. Die Küste bilden meist steile Felswände, die direkt aus dem Meer emporragen, umtost von den Gewalten des Atlantiks. Immer wieder hat man an flachen, felsigen Küstenabschnitten Naturbecken zum Baden angelegt, Felsen und Mauern halten den Atlantik in Zaum, so lässt sich gefahrlos Baden. Dennoch, Badeurlauber sollten sich andere Ziele aussuchen.
    Auf Pico legten wir in den sechs Tagen übrigens 512 km zurück. Recht viel für eine kleine Insel. An Tagen mit viel Regen bieten sich halt Autowanderungen an.
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  • ... und im Landesinneren

    25 Mei 2017, Portugal ⋅ ⛅ 11 °C

    Generell prägt der Vulkanismus das Erscheinungsbild der Insel. So zeigen sich im Inselinneren zahlreiche kleine und größere Krater und Kraterseen, überragt vom Ponta de Pico. Der letzte Ausbruch fand 1562 statt.
    Die Azoren bieten bizarre Landschaften, geeignet zum Wandern, die Möglichkeit Wale zu beobachten, wechselhaftes Wetter und wenig Menschen. Und guten Wein. Hoffen wir, dass das noch lange so bleibt.

    Auf Pico legten wir in den sechs Tagen 512 km zurück. An Tagen mit viel Regen bieten sich eben Autowanderungen an.
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    Tamat perjalanan
    27 Mei 2017