• Florian Oswald
  • Florian Oswald

Eine kleine Fahrradtour

Eine Reise von Florian & Miriam Leia mais
  • 124 -Durch Baumwollfelder im Ferghanatal

    21 de agosto de 2024, Quirguistão ⋅ ☁️ 23 °C

    Kurz mal nach Uzbekistan um 30 km zu sparen. Das versteht die Grenzbeamtin auch nicht ganz. :D aber nach der Erklärung schon weil es so etwas kürzer ist. Klar mit dem Auto wäre das total unlogisch als Fahrradfahrer aber durchaus sinnvoll.

    Das Ferghanatal ist sehr grün und ist das große Anbaugebiet der Region. Cool zu sehen: Baumwollfelder.
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  • 126 - Sandgestrahlt als Kuh getarnt

    23 de agosto de 2024, Quirguistão ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute ging es 2000 Höhenmeter bergauf über den nächsten Pass. Oben angekommen auf 3000m gibt es orkanartige Böen. Fegen sie über die Schotterstraße, dann wird daraus entweder ein kleiner Staubtornado oder ein Hagelsturm aus Sandkörnern. Immerhin kommen wir oben an, ohne außer Puste zu sein - das letzte Stück haben wir uns auf der offenen Ladefläche eines Kuhtransporters mitnehmen lassen.Leia mais

  • 130 - Hike & Bike zum Jurten Camp

    27 de agosto de 2024, Quirguistão ⋅ ⛅ 11 °C

    .. wie zu erwarten wird der Aufstieg zum Son Kul mühsam. Die ersten 16 km bergauf schaffen wir relativ problemlos. Die Landschaft ist super spannend und abwechslungsreich wodurch man die Anstrengung relativ gerne wegsteckt.

    Bei jedem Kilometer halten wir an, trinken kurz was oder essen einen Snickers xD. ( Zum Glück gibt es hier so viele Süßigkeiten zu kaufen)

    Die letzten 4 km killen einen dann jedoch komplett. Die Straße ist schlecht und zu steil um mit einem 38 kilo schweren Fahrrad hoch zustrampeln.

    Also heißt es: Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt. Immer nur Fahrrad fahren könnte auch eintönig werden xD.

    Oben angekommen, ist nach einer kurzen Brot Pause - der Schmerz wieder halb vergessen.
    Eine Hammer smoothe Abfahrt zu den Jurt Camps macht super viel Spaß. Man lässt einfach nur rollen und genießt die Aussicht.
    Pferdeherden galoppieren an uns vorbei. Ein richtiges Highlight diesen Moment direkt mitzuerleben.

    Bei dem ersten Jurten Camp halten wir an und bleiben für die Nacht. Eine Übernachtung hier oben kostet 1000 Somoni ( 10€ pro Person). Abendessen und Frühstück gibt es auch.

    Zusammen mit einer großen belgischen Wandergruppe erleben wir diesen Abend am Son Kul See.
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  • 131 - Entlang des Son Kul See & Abfahrt

    28 de agosto de 2024, Quirguistão ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Jurte verabschieden wir uns und machen uns auf den Weg Richtung Osten.

    Die Strecke entlang des Sees ist deutlich hügeliger als erwartet.
    Der See ist riesig, so dauert es gut und gerne bis zum Mittag bis wir den See hinter uns lassen.
    Unerwartet finden wir eine Jurte mit der Aufschrift "Shop" und nutzen die Gelegenheit um noch ein paar Softgetränke und Snacks einzukaufen. ( Kaum zu glauben wie sehr ein bisschen Fanta und Cola einen hier oben motivieren kann xD)

    Nach dem See gibt's nochmal einen kleinen Bergpass und danach eine Abfahrt mit grandiosen Aussichten.

    Gegen 18:30 Uhr schlagen wir unser Zelt auf in einer kleinen Waldung am See und lassen es gut sein für den Tag.

    Das gute, die nächsten Tage werden deutlich flacher, wir haben alle Bergpässe hinter uns gelassen.
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  • 142-144 - Xinjiang, Tor nach China

    8–10 de set. 2024, China ⋅ 🌙 15 °C

    In Ürümqi, der größten Stadt der chinesischen Provinz Xinjiang kommen wir am Morgen um 10 Uhr an.
    Die Busfahrt von Almaty hat 27 Stunden gedauert. Durch häufige Stopps und die durchaus langwierige & spannende Aus/Einreise verging die Fahrt fast wie im Flug.

    Bei keiner anderen Grenze wurde unser Gepäck so genau inspiziert wie hier. Die Polizisten waren durchaus freundlich. Ohne 1:1 Befragung erhalten wir einfacher als Gedacht den Stempel in den Reisepass.

    Wir fühlten uns vorbereitet, nicht zuletzt weil wir im Austausch mit anderen Reisenden waren die zuvor die Region mit dem Fahrrad bereist hatten. Vor allem durch den geringen Tourismus sind Chinesen hier sehr interessiert gegenüber westlichen Touristen.

    Durch die uns bekannten Infos über die Region Xinjiang, starteten wir mit einer Mischung aus Vorsicht und Neugier in das neue Land.

    Sicherheitskameras, Befragungen vom Hotel Personal zu unser Reise waren Dinge die wir erwarteten und sich auch bewahrheiteten.

    Ürümqi ist spannend: viele verschiedene neue Gerichte, Obstsorten an Straßenständen, chinesische Parks in welchen ältere Menschen ausgelassen Tanzen und in Gemeinschaft zusammen kommen. Alles wirkt sehr harmonisch.
    Neugierige Chinesen machen öfters Fotos heimlich von uns im Supermarkt oder im Restaurant.

    Was einen zwar total überfordert sind die chinesischen Zeichen. Supermärkte, Banken o.ä. sind alle nur mit chinesischen Zeichen markiert. Keine Bilder sodass es manchmal schwierig ist sich in der Stadt zurecht zu finden.

    Generell kann man aber sagen:
    .. wir fühlen uns sicher und willkommen. Die zwei Tage gehen schnell vorbei und wir finden uns wieder auf dem Fahrrad in Richtung Mongolei.
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  • 147 - Ölfelder & Skorpione

    13 de setembro de 2024, China ⋅ 🌬 21 °C

    Dimensionen und Geschwindigkeiten der chinesischen Imfrastrukturprojekte sind beeindruckend. Straßen sind in gutem Zustand, alles sauber und gepflegt. Die Stadt, in der unser Hotel für die Nacht steht, war noch vor zwei Jahren leere Wüste. Heute gibt es fertige Wohnblocks, breite Straßen mit modernen Ampeln, viele Restaurants und schöne ParksLeia mais

  • 149 - Mondkuchen

    15 de setembro de 2024, China ⋅ 🌙 12 °C

    Aktuell findet in China das Mondfest statt. In den Läden gibt es kleine Mondkuchen zu kaufen. Man kauft sie allerdings nicht für sich, sondern nur um sie an andere zu verschenken.

    Die Straße führt uns 200km durch die Wüste zwischen zwei Orten. Abends kommen wir in einem kleinen Hotel an und bestellen Nudelsuppe, Manti und Liangpi im einem Restaurant.Leia mais

  • 152 - Aloha Mongolia

    18 de setembro de 2024, Mongólia ⋅ ☀️ 14 °C

    Unsere Fahrräder standen übernacht in der Hotellobby. Zack, zack wird wieder alles aufgeschnallt und die Fahrt Richtung Mongolei kann beginnen.
    Ah Mist, vergessen das eine Treppe auf uns wartet - hab ich vergessen.

    Bobop, bobop - geht's abwärts. Aber das geht so leicht denke ich mir. Ah da ist ein Chinese und hat kurzerhand mein Gepäckträger in der Hand und hilft. Mega nett.

    Eine kurze Fahrt von einer Stunde und wir sind am Grenzübergang China zur Mongolei. Spannend, spannend.

    Alle Leute die aus ihrem PKW schauen oder gerade rausgehen- schauen uns erst verdutzt, fragend und dann breit grinsend an mit einem fetten Daumen nach oben.

    Wir rollen an zig LKWs vorbei. Dieses Gefühl einfach durchfahren zu können und nicht in der Schlange warten zu müssen ist halt einfach mega. Wieder ein cooles Privileg als Fahrrad Reisender.

    Vorne beim Kontrolleur angekommen werden wir nach der ersten Passkontrolle ins Gebäude gelassen.
    Einmal alle Taschen abmachen und durchscannen.

    Dann werden wir zur Seite gewunken.
    Zwei Polizisten fragen uns kurz "Was machen Sie beruflich, woher kommen Sie, wohin wollen Sie, Ist das Ihre Frau?"

    Vermerk: als Paar sprechen die Leute primär mit Flo und nicht mit mir.

    Und das war es dann auch schon und wir dürfen ausreisen. Alles läuft entspannt ab.

    Selbst die Polizisten finden es cool was wir machen und sagen verwundert "Das ist erstaunlich was Sie machen"

    Die mongolische Einreise ist weitaus entspannter. Ohne jeglichen Scanner- bekommen wir einen Stempel in den Pass. Die wollen uns also im Land.

    Jetzt sind wir tatsächlich in der Mongolei.

    Bis Bulgan radeln wir auf perfekter Straße mit gutem Rückenwind.

    Die Leute sind nett, oft wird man angeschaut, belächelt oder angesprochen.
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  • 153 - Das am dünnsten besiedelte Land

    19 de setembro de 2024, Mongólia ⋅ 🌙 11 °C

    Die Mongolei ist das am dünnsten besiedelte Land der Erde.
    Ähnlich wie in Tadjikistan oder Kirgisistan sehen wir endlose Weite. Aber hier bekommt die endlose Weite noch mal eine Schippe oben drauf gesetzt.
    Einfach anders aber wunderschön.

    Lustig ist vor allem das es theoretisch weniger Menschen hier gibt, aber die die es gibt sind total interessiert und lassen einen selten alleine.

    Bulgan verlassen wir gegen 9 Uhr.
    Bei einer Strecke auf der eigentlich nichts liegt passiert ganz schön viel:

    Murmeltiere, Kamele, Tote Tierskelette.

    Dann wird uns Schokolade geschenkt.
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  • 154 - Yak-Jagd und Schnee

    20 de setembro de 2024, Mongólia ⋅ 🌙 5 °C

    Mittags werden wir von der Straße in eine Ger hinein gewunken. Ein Tee, Suppe und non verbale aber trotzdem lustige Kommunikation wartet auf uns.
    Nach dem wir uns in die Mitte der Ger gesetzt haben, überreicht uns der Mann ein Flakon riecht daran und erwartet das wir es ihm nachtun.

    Nachmittags:
    Zwei Männer treiben Ihre Yaks mit dem Moped über die Straße vor uns. Sie halten kurz bei uns an und zeigen uns stolz ihre Beute: Drei Murmeltiere hängen am Moped.

    Verrückte andere Welt.

    Abends fahren wir über den höchsten Punkt und es liegt Schnee am Straßenrand.
    Wie so oft, freut Flo sich wie ein kleines Kind und lässt es sich nicht nehmen einmal hinzulaufen.

    Eine kurze kalte Abfahrt später und wir bauen unser Zelt in der Abenddämmerung auf.
    In weiter Entfernung sehen wir eine Ger. Der Mann von der Ger kommt mit seiner Tochter auf dem Moped angefahren während wir unser Zelt aufbauen.
    Er hat rote Backen, wie viele Mongolen. Interessiert, höflich versucht er Flo beim Zelt zu helfen.
    Ein kurzer neugieriger Blick auf unsere Fahrräder verrät - seine Neugier.
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  • 155 - Kalte Abfahrten

    21 de setembro de 2024, Mongólia ⋅ 🌙 15 °C

    Mit Rückwind und vielen Kilometern bergab - schießen wir durch die Landschaft.

    Die Mongolei ist ein perfektes Land zum Wild campen. So viel weite endlose Fläche. Quasi ein riesen Zeltplatz.

    Beim fahren überholen uns immer wieder kleine Pickups: auf der Ladefläche alles was die Leute besitzen ihre Ger, und das wenige was drin ist. Sie ziehen um in wärmere Regionen.
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