Einreise & Autoabholung
April 30 in Namibia ⋅ ☁️ 16 °C
Nach einem echt entspannten und absolut komfortablen Flug laden wir nach knapp 10 Stunden in Windhoek.
Der Service und das Essen an Bord waren mega gut, sodass sich der Flug gut aushalten ließ. Eine gute Mütze Schlaf gab's auch noch dazu.
Also nicht vollkommen gerädert angekommen, kann man den Tag noch nutzen um richtig voran zu kommen.
Die Rechnung haben wir aber ohne die namibische Einreise-Prozedur gemacht.
Eine reinste Katastrophe und sowas von unorganisiert was da abging.
Es kommen alle 4 Stunden 2 Flieger an und dennoch wartet man, trotz vorab beantragten E-Visa noch fast 3 Stunden, bis man endlich den Stempel (welcher übrigens aus 3 Stück besteht und eine ganze Reisepass-Seite füllt) im Pass hat.
Wie kann man bitte so unorganisiert sein?
Zwischendrin werden Leute aus der Mitte oder von hinten nach vorne gelassen.
Dann wird mittendrin einfach mal paar weitere Leute an einen Schalter geschickt.
Anstatt dass sie einfach alle Schalter aufmachen und dann von vorne bedienen.
Aber das wäre ja zu einfach.
Irgendwann haben wir es denn geschafft und das kleine Trostpflaster ist, dass wir sowieso auf die anderen hätten warten müssen, denn wir alle werden von unserer Autovermietung zusammen abgeholt.
Da bei den Sim-Karten mindestens genauso ein Chaos herrscht, lassen wir das direkt sein und holen uns zumindest noch eben etwas Cash.
Mit dem vollen Mini-Bus und Anhänger fürs Gepäck geht's dann ca. 35 Minuten in die Stadt zu Savanna Car Hire.
Leider auch hier das gleiche Bild, ein reinstes Chaos, als hätten sie erst heute erfahren, wie viele ein Auto bei ihnen gemietet haben.
So langsam läuft uns unsere Zeit dann auch etwas davon, da wir noch ein gutes Stück schaffen wollten und alle Unterkünfte vorab gebucht haben, weil ein Großteil auch schon ausgebucht war.
Als wir dann endlich dran sind, braucht unser Kollege auch noch ewig um uns alle Details vom Auto zu erklären und macht dies zum Teil auch nur halbherzig.
Nichtsdestotrotz haben wir einen richtig geile Ford Ranger mit zwei Dachzelten, der uns in den nächsten 19 Tagen hoffentlich gut durch die Wildnis bringen wird.
Nachdem wir dann endlich loskönnen, heißt es schnell zu einem Supermarkt und schonmal die ersten Vorräte & Wasser zu kaufen.
Während Beeke & Edda unsere Einkaufsliste abarbeiten, versuchen Pia & ich noch in der Mall gegenüber eine Sim-Karte zu organisieren, aber auch hier wartet man wieder ewig, weshalb wir das ganze für heute abbrechen, denn ab Morgen sind wir sowieso erstmal in Botswana.
Kurz an den Linksverkehr gewöhnt, geht es dann Richtung Grenze.Read more



