GroundhopperKutenholz

Joined January 2017
  • Day5

    Heimat

    June 1 in Germany ⋅ ⛅ 17 °C

    Pünktlich landeten wir in Bremen und es ging schnell durch die Passkontrolle, da Scheißer schon auf uns wartete.

    Zuhause angekommen, schnell Sachen auspacken, da schon wieder das nächste Event wartet.

    Kiew hat sich aufjedenfall gelohnt! Die Stadt ist schön und super günstig.
    Das Highlight war natürlich Tschernobyl! Die Tour war mega cool und interessant!
    Sollte man gemacht haben, wenn man sich für die Thematik interessiert.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day5

    Danach holten wir uns unsere Sachen und fuhren wieder mit Uber zum Flughafen. Dort angekommen, ging es schnell durch die Kontrollen. Diese verliefen entspannt, da auch echt nicht viel los war. Kein Wunder wenn nur noch 7 Flüge am heutigen Tag gehen.
    Lediglich Beeke musste ihren Rucksack einmal komplett auspacken und ihre Nagelschere da lassen. Interessant, dass man sie in Deutschland mitnehmen darf und in der Ukraine nicht. Aber nun gut, nützt ja nichts.
    Die Passkontrolle verliefen auch gut und wir bekamen unseren Ausreisestempel! Immerhin auf der gleichen Seite, wie der Einreisestempel. Zwar auf der letzten Seite, aber besser als in Montenegro damals, wo sie diese einfach irgendwo im Pass gemacht hatten.

    Dann hieß es warten und das restliche Geld ausgeben (knapp 10€, wovon man hier aber echt viel bekommt!).

    Das Boarding, sowie der Flieger starteten pünktlich, sodass wir wahrscheinlich ohne Verspätung in Bremen landen werden.

    Auf geht's!
    До побачення Київ! Goodbye Kyiv! Auf Wiedersehen Kiew!
    Read more

  • Day5

    Kids Festival Kiew

    June 1 in Ukraine ⋅ ⛅ 25 °C

    Nachdem wir alle geplanten Street Arts abgeklappert hatten, führte uns unser Weg noch einmal zum Unabhängigkeitsplatz, wo wir etwas essen wollten.
    Diese Entscheidung stellte sich als goldrichtig raus, da die komplette Hauptstraße am Platz gesperrt war und es unzählige Buden, Stände, Bühnen etc gab.
    Auf Nachfrage erklärte man uns, dass heute eine Art "Kids Festival bzw Kids Day" sei.

    Dort verweilten wir noch einen Augenblick und vertrieben uns etwas die Zeit.

    Allgemein war auffällig, dass es viele kleine Märkte in der Stadt gab, wofür teilweise die Straßen gesperrt worden sind.
    Ich hatte vorher etwas davon gelesen, dass viele Straßenkünstler jeden Sonntag auf dem Maidan, welcher gesperrt wird, sind.
    Heute war es scheinbar etwas anderes, aber trotzdem cool zu sehen!
    Read more

  • Day5

    Street Art Kiew

    June 1 in Ukraine ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute Morgen hieß es erstmal ausschlafen und danach packen.
    Bevor wir uns dann nochmal auf den Weg in Richtung Stadt machten, klärten wir noch ab, ob wir unser Gepäck im Hostel lassen können, da wir erst gegen Abend fliegen.
    Das war zum Glück kein Problem, denn das Wetter blieb weiterhin gut und mit jeweils zwei Rucksäcken wäre es echt hart geworden, einige Stunden durch die Stadt zu laufen.
    Die Zeit wollten wir aber gerne nutzen und nicht nur rumsitzen und warten.

    Also checkten wir aus und machten uns auf den Weg Richtung Stadt. Ich hatte einige Street Arts rausgesucht. Dafür gibt es eine echt coole Seite im Internet, auf der fast alle Street Arts auf einer Karte mit Adresse, Koordinaten und Bild markiert sind (Kyivmural).
    Mir war vorher gar nicht bewusst, dass Kiew auch bekannte und viele solcher Kunstwerke hat. In Lissabon fand ich das schon ganz geil, also klapperten wir ein paar von diesen ab.
    Und es hat sich gelohnt. Immer wieder cool und erstaunlich, wie groß und detailgenau solche Werke sind. Respekt an die Künstler!
    Read more

  • Day4

    Hostel

    May 31 in Ukraine ⋅ 🌫 20 °C

    In Kiew angekommen, holten wir uns noch schnell etwas zu essen am Hauptbahnhof und dann fuhren wir wieder mit Uber zum Hostel.
    Ich muss sagen, ich bin echt begeistert von Uber. Das funktioniert top.

    Im Hostel geht's dann unter die Dusche und sichtlich kaputt ins Bett.
    Morgen ist dann schon wieder Abreise Richtung Heimat.Read more

  • Day4

    Rückfahrt

    May 31 in Ukraine ⋅ ☀️ 23 °C

    Leider ist der Tag schon vorbei und es geht zurück nach Kiew. Gefühlt war er viel zu kurz und man hätte noch so viel sehen können.
    Falls man vorhat sich Tschernobyl anzuschauen, sollte man dies bald machen, da die Gebäude immer mehr zerfallen und man kaum noch in irgendwelche reinkommt.

    Die Tour hat sich aber trotzdem gelohnt und war super beeindruckend! Was auch am Großteil an Tanya lag, die echt bemüht war, super motiviert und uns alles erklärt und beantwortet hat, sogar einige private Sachen!
    Das war schon echt klasse.

    Bevor wir aus der Zone rauskommen müssen wir sowohl an der 10 Kilometer Grenze als auch an der 30 Kilometergrenze noch durch Dosimeterkontrollen.
    Read more

  • Day4

    Prypjat

    May 31 in Ukraine ⋅ ⛅ 23 °C

    Unser letzter Stop bzw. Checkpoint ist dann die wohl weltbekannteste Geisterstadt Prypjat.
    Auch hier gibt es wieder eine Kontrolle die wir passieren müssen.
    Hier hat damals die Katastrophe zuerst und am stärksten zugeschlagen.

    Die Stadt Prypjat wurde erst 1970 gegründet und sollte eine der Vorzeigestädte in der Sowjetunion werden. Sie wurde sozusagen für die Arbeiter des Atomkraftwerkes erbaut.
    Prypjat galt als reiche und schöne Stadt, wo sich die Menschen alles leisten konnten.
    Die Stadt war vorallem jung. Das Durchschnittsalter betrug 26 Jahre zum Zeitpunkt des Super-Gau.
    Es war sogar schon eine Vergrößerung der Stadt geplant. Die Größe sollte dann von 50.000 auf 80.000 Einwohner gesteigert werden.
    Unter den 50.000 Einwohnern befanden sich ca. 15.000 Kinder, was die Sache noch schlimmer macht, da diese anfälliger sind als Erwachsene.
    Leider wurden die Einwohner zu spät mit der Wahrheit konfrontiert. Sie wurden erst 2 Tage nach der Explosion innerhalb von 2 Stunden evakuiert. Selbst da wussten sie noch nicht, dass sie nie wieder herkommen werden. Ihnen wurde gesagt, sie sollen sich auf eine 3-tägige Abwesenheit vorbereiten.
    Das ist auch der Grund warum viele Sachen noch in den Gebäuden zu finden sind.

    Beim Betreten der Stadt wird einem schon etwas anders, wenn man sich vorstellt, was hier damals passiert ist. Alles ist zugewachsen und zugewuchert. Wir bewegen uns von Gebäude zu Gebäude und Tanya erzählt uns einiges dazu und zeigt Bilder von früher im Vergleich. Das macht es noch krasser, da man sich noch besser vorstellen kann, wie es ausgesehen hat und dass es kaum wieder zu erkennen ist.
    Die Natur holt sich irgendwann alles zurück, aus Straßen und Gebäuden wachsen Bäume etc, heftig!
    Zuerst kommen wir am alten Schiffsanleger an. Dort kann man noch die Halle und Getränkespender sehen. Tanya zeigt uns außerdem einen Hotspot. Der Geigerzähler schlägt extrem aus und ist an diesem Punkt 40 Mal so hoch wie vorher. Beängstigend!
    Danach geht es dann zum alten Kino und zu dem Zentrum der Stadt, wo sich alle wichtigen Gebäude befinden.
    Leider ist es nicht mehr erlaubt, diese zu betreten, was sehr schade ist, da man sich so sicherlich noch besser die ganze Situation vorstellen kann. Von außen sieht es halt einfach nach zerfallenen Gebäuden aus.
    Auch hier werden uns wieder Bilder gezeigt, wie es früher ausgesehen hat und man entdeckt dadurch mehr und mehr Gebäude zwischen den Bäumen und kann sich das ganze besser vorstellen.

    Dort erzählt uns Tanya auch ihre Lebensgeschichte und warum sie sich Tag für Tag dieser Gefahr aussetzt.
    Ihr Vater arbeitete in Tschernobyl und starb an den Folgen der Katastrophe (Krebs).
    Ihre Oma arbeitete als Taxifahrerin in Prypjat, sie überlebte das Ganze aber, was Tanya als "unfair" bezeichnet bzw sich fragt, warum ältere Menschen eine größere Chance gehabt haben.

    Tanya war damals noch ein Kind. Sie erzählt uns dies mit Tränen in den Augen und musste immer wieder schlucken. Spätestens jetzt müsste es jedem kalt den Rücken runterlaufen.
    Sie erzählt, dass für viele Menschen der Traum einer Familie mit der Katastrophe starb.
    Sie weiß um die Gefahren, aber Prypjat und Tschernobyl gehören zu ihrem Leben dazu und sie möchte den Menschen die Wahrheit näher bringen, da diese damals lange schön geredet bzw vertuscht wurde.
    Es ist und bleibt einer der größten Katastrophen der Welt und ist auch nicht schön zu reden!

    Zum Schluss ging es dann noch zum von Fotos bekannten Vergnügungspark.
    Dieser sollte offiziell am 1. Mai 1986 eröffnet werden, dazu kam es nie.

    Mittlerweile zerfällt auch dieser langsam aber sicher. Man kann trotzdem noch gut das Riesenrad, den Autoscooter und ein Karussell sehen. Wenn das ganze nicht so schrecklich gewesen wäre, ist es schon echt geil.

    Auf dem Weg zum Bus laufen wir noch durch ein ehemaliges Fussball-Stadion, in dem sogar in der fünfthöchsten Spielklasse der Sowjetunion gespielt wurde.
    Man kann es nur noch anhand der Tribüne erkennen, ansonsten ist das Geld komplett zugewachsen und sieht eher aus wie ein Wald.
    Read more

  • Day4

    Atomkraftwerk Tschernobyl

    May 31 in Ukraine ⋅ ⛅ 22 °C

    Bevor wir zum Atomkraftwerk und dem explodierten Reaktor 4 kommen, müssen wir noch einen weiteren Checkpoint anfahren. Dies ist die 10 Kilometer Grenze. In dieser ist ein Wohnen absolut untersagt, da die Strahlung hier deutlich höher ist.
    Ein Glück gibt es an diesem Punkt keine große Passkontrolle und wir können schnell weiterfahren.

    Unser nächstes Ziel ist dann das Atomkraftwerk, wo bis heute noch gearbeitet wird.
    Dort gibt es für uns auch ein Mittagessen in der Kantine und die erste Dosimeterkontrolle.

    Am 26. April 1986 kam es hier im Reaktor 4 in der Nacht zu einer der größten Katastrophen der Welt.
    Bei Tests explodierte der Reaktor und setzte eine gewaltige Menge an Strahlung frei.
    Anstatt alles zu evakuieren, wollte die Regierung diesen Vorfall eher verheimlichen und spielte diesen runter. Viele tausende Feuerwehrmänner, Polizisten etc. ließen ihr Leben im Kampf gegen diese Katastrophe bei versuchten Löscharbeiten und Verhinderung einer weiteren Explosion.

    Heute ist über dem Reaktor ein großer Sarkophag, sodass man sich dieser Zone wieder nähern kann.
    Es arbeiten dort auch noch zahlreiche Leute, da man nicht alles aufmal abstellen kann, sondern langsam runterfahren muss.
    Die Menschen arbeiten hier im 2-Wochen-Takt. Das heißt sie arbeiten 2 Wochen und haben dann 2 Wochen frei, um keine zu hohe Strahlenbelastung zu bekommen.

    Das Atomkraftwerk sollte das größte weltweit werden.

    Bevor wir uns zum Reaktor begeben, bekommen wir aber in der Kantine noch ein Mittagessen.
    Um in die Kantine zu dürfen, müssen wir uns einer Kontrolle unterziehen, um sicherzustellen dass wir keine Partikel an den Klamotten haben.
    Die Kantine ist riesig und das Essen ist auch sehr lecker und mehr als genug.
    Nach dem kleinen Stopp, fahren wir dann fast ganz ran an den Sarkophag.
    Das ist schon echt beeindruckend und auch echt gruselig. Unsere Geigerzähler schlagen auch das erste Mal etwas mehr aus.
    Heftig!
    Read more

  • Day4

    Duga 3 - Woodpecker

    May 31 in Ukraine ⋅ ⛅ 22 °C

    Da die Zeit, aufgrund des langen Wartens, etwas drängte, machten wir einen kurzen Halt am Stadteingang von Tschernobyl.
    Tschernobyl selbst ist relativ weit von dem Atomkraftwerk entfernt. Mittlerweile leben hier schon wieder um die 4000 Menschen. Oft sind es Arbeiter, die im Atomkraftwerk tätig sind.
    Dementsprechend gut erhalten sieht die Stadt aus, wo sicherlich einiges erneuert wurde.
    Schade, dass hier nicht mehr Zeit bleibt!

    Aber unser erster Checkpoint ist dann doch etwas interessanter.
    Dieser liegt ca. 7 Kilometer von der Hauptstraße entfernt. Wir fahren über eine Art "Plattenstraße", welche vom Militär angelegt wurde.
    Die Straße besteht aus einzelnen Platten, damit diese im Falle eines Angriffes o.ä. schnell zur Seite gepackt werden können und keine Feinde mehr durchkommen.

    Am Ende der Straße befindet sich dann Duga 3 oder auch Tschernobyl 2 Radar oder im Westen Woodpecker genannt.
    Dies ist ein Raketenabwehrsystem der Sowjetunion. Mit diesem beeindruckenden Bauwerk sollten Raketenstarts aus Europa und Amerika frühzeitig erkannt werden.
    Erst nach der Tschernobyl-Katastrophe 1986 kamen Fotos und genauere Infos an die Öffentlichkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste keiner etwas über diese "Wand". Den Einheimischen wurde es als Feriencamp verkauft. Dafür wurde sogar am Anfang der Straße eine Bushaltestelle hergerichtet.

    Die Duga 3 ist 150 Meter hoch und 700 Meter lang und wirkt von unten absolut gigantisch!

    Des Weitere konnten wir noch einige Gebäude, der extra für die Arbeiter und deren Familien errichteten kleinen Stadt, wie die Feuerwehr oder das Krankenhaus etc. in der Umgebung ansehen, ehe es wieder zum Sprinter ging.

    Schon krass und erstaunlich, wie zerfallen und verlassen es alles ist, dabei sind wir noch nichtmal in der Geisterstadt...
    Read more

  • Day4

    Eingang zur Sperrzone - 30km Abschnitt

    May 31 in Ukraine ⋅ ⛅ 21 °C

    Am Eingang zur Sperrzone angekommen, hieß es dann zunächst warten, warten, warten.
    Dort war die Hölle los. Von Tanya erfuhren wir, dass die Zone am gestrigen Tag aus unerklärlichen Gründen geschlossen blieb und so viele Touren auf den heutigen Tag gelegt wurden.
    Im Normalfall wäre nicht so viel los...na klasse. Aber warten wir mal ab, wie man das zu spüren bekommt.
    Um in die Zone reinzukommen werden die Eintrittskarten mit den Pässen abgeglichen. Da nur 2 Polizisten vor Ort waren, dauerte dies auch dementsprechend.

    Am Eingang befanden sich noch zwei Stände, wo man Souvenirs, Getränke etc kaufen konnte.
    Das finde ich schon wieder ein wenig übertrieben, aber nun gut.

    Während wir warteten, erzählte uns Tanya noch einiges zu der Geschichte von Tschernobyl.
    Nach gut einer Stunde warten, durften wir dann endlich rein. Wir bekamen jeder noch einen kleinen Zähler um beim rausgehen die Strahlung besser messen zu können, die wir abbekommen haben.
    Des Weiteren erhielt die gesamte Gruppe noch 5 Geigerzähler.
    Read more

Never miss updates of GroundhopperKutenholz with our app:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android