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  • Day10

    The last Day

    January 5, 2020 in Greece ⋅ ☁️ 3 °C

    The last day

    Ich hatte m Tag zuvor bereits überlegt, ob ich die Akropolis erobern möchte oder mir den Eintritt spare.
    Auf jeden Fall wollte ich sehr früh dort sein, um nicht ganz so vielen Menschen zu begegnen. Da viel mir am Abend noch ein Artikel der Internetgemeinde auf. Hier war zu lesen, dass der Eintritt von November bis März am ersten Sonntag im Monat kostenfrei ist. Allerdings war dieser Artikel aus dem Jahre 2015, ob das noch aktuell ist.
    Ich bin kurz nach 08:00 Uhr am Morgen da gewesen und ja, der Eintritt war frei. Was es nicht gab, einen Audioguide. Man kann eine Führung buchen, die starten aber erst um 10:00 Uhr. So habe ich das Gelände alleine erobert und wenn ich schon mal vorweg greife, es ist Athens Wahrzeichen und in fast jedem griechischen Restaurant in Deutschland hängt ein Foto Der Akropolis. Ich persönlich fand den Anblick aus der Ferne beeindruckender.
    Wie bereits vom weiten schon zu erkennen war, sehr viel Baustellen. Und es lagen viele Steine links und rechts der Wege, die irgendwann mal wieder zusammengesetzt werden müssen. Eine riesen Puzzlearbeit. Vermisst habe ich ausführlichere Informationen an den einzelnen Tempeln. Der größte und wichtigste ist sicher das Parthenon, was dominant über Athen ragt. Die Tempel und auch der Standort haben eine wechselvolle Geschichte erlebt in ihren 2500 Jahren. Ich habe mir den Großteil der Informationen online erlesen.
    Natürlich hatte man von da oben auch wieder einen großartigen Blick auf Athen.
    Mein Weg führte mich dann zum Panathenäischen Stadion. Hier wurden 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit ausgetragen. Ursprünglich bereits im vierten Jahrhundert v.Chr. gebaut, danach verfallen, wurde es Ende des neunzehnten Jahrhunderts wieder aufgebaut. Die Tribünen in hufeisenform sind ganz aus weißem Mamor. Der Besuch war richtig toll. Eintritt fünf Euro incl. Audioguide in meiner Muttersprache. Und letzterer war richtig gut. Viele Geschichten und auch Geheimnisse um das Stadion emotional erzählt. Von den oberen Rängen des Stadions hat man meiner Meinung nach den schönsten Blick auf die Akropolis.
    Unbedingt empfehlenswert.
    Mein Weg führte mich dann durch den Stadtgarten, die grüne Oase Athens, zum Parlamentsgebäude. Ein ehemaliges Schloss, was sich auch mal wieder über einen Anstrich freuen würde. Aber wie wir wissen, sind die öffentlichen Kassen des Landes leer. Das Gebäude selbst ist nicht so spektakulär. Vor dem Gebäude befindet sich das Grabmal des unbekannten Soldaten, welches durch Soldaten des Eliteregimes bewacht wird. Die traditionelle Tracht der Soldaten und den Tanz den diese beim Wachwechsel aufführen, schon sehr speziell und läßt einen schmunzeln. Ich bin da zufällig dazugekommen.
    Wer in Athen doch noch Lust auf alte Scherben hat, dem empfehle ich die U-Bahn Station am Syntagma Platz. Im ersten Untergeschoss sind verschiedene Relikte ausgestellt, die man dort in der Nähe gefunden hat. Ein gratis Museum sozusagen. Und an diesem Platz beginnt auch die Haupteinkaufsstraße Athens mit vielen Cafés und Restaurants.
    Hier habe ich auch meinen Abschiedscocktail getrunken, lecker mit Ouzo, und hatte eine nette Unterhaltung mit einem Griechen der super gut deutsch sprach.
    Am nächsten Morgen hieß es für mich „Tschüss Athen und Griechenland“ und es ging sehr früh mit der Bahn zum Airport.
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