Eigentlich die perfekte Lage
April 24 in France ⋅ ☁️ 13 °C
6:30 Uhr ist Frühstücken angesagt. Warme Brötchen stimmen mich gleich glücklich für den Tag. Das muss allerdings auch sein. 480 km liegen an. Heutiges Tagesziel ist Amien.
Gestern habe ich aus der Route die Anfahrt aus Riede rausgelöscht, damit die Route hier in Köln beginnt. Allerdings habe ich vergessen, den Kölner Dom rauszulöschen. Prompt versucht mich das Navi zuerst zum Kölner Dom zu navigieren.
Weiter geht es am Rhein entlang. Viele weiße Strände laden zum Baden ein. Das ist schon sehr schön. Im weiteren Verlauf geht es dann allerdings durch viele kleine Orte mit vielen Ampeln.
Irgendwann erreiche ich das Ahrtal. Ein kleiner Fluß, man möchte eher von einem großen Bach sprechen, schlängelt sich durch die Hügel. Irgendwann wird Flutwein verkauft und es gibt ein Flutmuseum. Letzteres soll laut Schild sehr dramatisch sein. Leider ist ein Teil des Tales gesperrt.
Es geht weiter Richtung Eifel. In den Bergen ist man es gewohnt, dass die Straßen im Tal verlaufen. Hier ist das anders. Die Berge sind nur Hügel und die Strassen verbinden die Ortschaften mehr oder weniger direkt, unabhängig davon, ob da ein Hügel ist.
Irgendwann bin ich in Belgien. Der Sprit ist ca 20 Cent billiger wie in Deutschland. Mehrfach überfahre ich Ländergrenzen (Irgendwann ist es auch wieder die belgische Grenze). Frankreich ist dann endgültig erreicht. Die Landschaft wird flacher und auf Landstraßen darf man nur noch 80 km/h fahren. In vielen Dörfern sind große Teile sogar auf 30 km/h beschränkt.
In 100 Metern links sagt das Navi. Tja, da steht aber Strasse gesperrt. Beim Garmin konnte man die Strasse als gesperrt kennzeichnen. Beim Tomtom geht das meiner Meinung nach auch. Ich finde nur nicht raus, wie. Da muss man man dann wieder wie in alten Zeiten Ortsnamen merken und nach Schildern fahren.
Mein Hotel liegt 20 Meter entfernt von der Fußgängerzone. Es gibt sogar eine Garage, wo ich das Motorrad für 5 Euro am Tag abstellen kann. Mein Zimmer ist dafür eher Zellenartig. Ein Bett, eine Garderobe und ein kleines Bad. Letztlich reicht es mir. Die Lage und die Garage gleicht alles aus. Allerdings ist die Hellhörigkeit schon sehr hoch. Meine Nachbarn über mir scheinen permanent über den Dielenboden zu wandern. Ich werde mich heute Nacht mit Schnarchen revanchierenRead more

