• Hippiemarkt und Forte de Copacabana

    5. April in Brasilien ⋅ ☀️ 27 °C

    Zu Fuß ist es nicht weit bis zur Feira Hippie de Ipanema. Dieser Kunsthandwerkermarkt wurde 1968 erstmals durch die Anhänger der Hippiebewegung im Zentrum Rio de Janeiros gegründet. Die Hippies suchten einen Platz, um ihre handgefertigten Waren zu verkaufen. Bis heute findet der Markt jeden Sonntag statt. Das erste Mal waren wir beide gemeinsam 1986 dort. Schon damals bin ich nicht am Stand von Hans Stahr mit seinem schönen Silberschmuck mit Edelsteinen vorbeigekommen. Heute ist es ein Silberarmreif geworden. Aber auch die anderen Strände laden zum Stöbern ein. Über den Strand von Ipanema gehen wir zurück an Tom Jobin mit geschulterter Gitarre vorbei zur Copacabana. Die Statue wurde am 20. Todestag des Künstlers, der den Bossa Nova geprägt hat, in 2014 enthüllt. Und immer noch werden per Fahrrad Eiswürfel für die Stände am Strand ausgefahren. Unser Ziel ist das Forte de Copacabana. Dies ist eine Militärbasis, die der Öffentlichkeit zugänglich ist und ein Museum enthält. Die Festung wurde 1918 erbaut, um die Einfahrt in den Hafen von Rio de Janeiro zu schützen. Zu sehen sind noch die zwei Drehturnkuppeln, eine mit einem Paar 30,5 cm- Schnellladekanonen der Firma Krupp und die andere mit 19-cm-Krupp-Kanonen. Im Inneren der Festung befinden sich noch die Kanonenlager. Außerdem ist hier ein weiterer Ableger des Cafés Colombo, das allerdings immer überlaufen ist. Wir entscheiden uns daher für das zweite Café 18, wo der Blick auf die Copacabana genauso schön ist. Auf dem Rückweg können wir wieder auf der Straße gehen, die wie schon am Karfreitag einseitig gesperrt ist. Punkt 18 Uhr fährt die Polizei vorweg und gibt die Fahrbahn für den Autoverkehr wieder frei. An einem der vielen Getränkestände bestellen wir uns eine XXL-Caipirinha, 600 ml für 25 R$ (4,30 €).Weiterlesen