• Maracanã, Flamengo und Botafogo

    Ieri, Brasile ⋅ ☀️ 27 °C

    Früh nach Sonnenaufgang, bevor die Hubschrauber ab 8:30 Uhr starten, sucht sich Andreas einen Startplatz. Auf der Christusstatue ist heute am Ostersamstag schon einiges los. Wahrscheinlich findet eine Messe statt. Nach seiner Rückkehr frühstücken wir mit leckeren Brötchen, um danach zu starten. Die Metro bringt uns zum Maracanã-Stadion. Das Estádio Jornalista Mário Filho, im Volksmund als Maracanã bekannt, ist eines der bekanntesten und berühmtesten Fußballstadien der Welt. Es wurde für die Fußball-Weltmeisterschaft 1950 gebaut. Bei seiner Eröffnung war es das größte Stadion der Welt mit einer Kapazität von 194.000 Zuschauern. Nach Modernisierungsarbeiten für die Weltmeisterschaft 2014 beträgt die aktuelle Kapazität etwa 78.000 Zuschauer. Es dient als Heimstadion für zwei der größten Vereine Brasiliens: Flamengo und Fluminense. Hier fanden die Endspiele der Weltmeisterschaften 1950 und 2014 statt, wo Deutschland 2014 Weltmeister gegen Brasilien wurde, sowie die Eröffnungs- und Abschlusszeremonien der Olympischen Spiele 2016. Vor dem Ticketschalter ist eine lange Schlange. Aber es gibt wie fast überall einen zweiten Eingang für Schwangere, Mobilitätsbeeinträchtige und für"Alte" ab 60 Jahren. Und auch der Ticketpreis beträgt ab 60 Jahre nur die Hälfte, statt 94 R$ p. P. (15,80 €) zahlen wir nur 47 R$. Die Besichtigung findet mit einer Tour statt, wobei wir in unserem eigenen Tempo alles anschauen können, wie wir wollen. Es geht an den Kabinen vorbei und dann laufen wir über die Treppe der Spieler fast bis auf den heiligen Rasen, der natürlich abgesperrt ist. Aber die Trainerbank und ein Teil der Tribüne sind freigegeben. Dort nehmen wir Platz und lassen da ganze Stadion auf uns wirken. Morgen findet tatsächlich ein Spiel statt und zwar Flamengo gegen Santos, den Heimatverein der Fußball-Legende Pelé, aber 149 Euro für eine Karte ist uns doch zu viel. Mit der Metro fahren wir zurück bis nach Flamengo und gehen dort zum Strand und weiter bis nach Botafogo. Von hier haben wir den schönsten Blick auf die Bucht und den Zuckerhut. Ein Uber bringt uns nach Leme, am Ende der Copacabana. Über die Strandpromenade, die übersät ist mit fliegenden Händlern, gehen wir zurück zu unserem Appartement. Unterwegs sehen wir den Glutmond über den Meer aufgehen.Leggi altro