Fazit: Sechs Wochen Brasilien
April 8 in Brazil ⋅ ☁️ 21 °C
Viel zu schnell ist die Zeit für uns vergangen. Uns hat es ausgesprochen gut gefallen. Angefangen haben wir in São Paulo und Santos, wo wir die Altstadt und das Pelé-Museum besucht haben. Die Nachtfahrt mit dem Schlafbus nach Vitória war ein Erlebnis. Die alte Heimatstadt Vitória, wo Andreas mit seinen Eltern gelebt hatte, ist sehr modern geworden. Gerade hier ist uns in der Altstadt extrem aufgefallen, dass es kaum noch Menschen gibt, die auf der Straße leben und niemanden, der uns angebettelt hat. Schade ist nur, dass viele historische Gebäude dem Verfall ausgesetzt sind. Nur einige Gebäude sind bewohnt, die Mehrzahl zieht es in die neuen Viertel am Strand. Nördlich von Vitória werden die Strände immer schöner. Es gibt sie noch, die wenig besuchten Strände. Die Hotspots jedoch wie Porto Seguro oder Trancoso sind selbst jetzt in der Nachsaison gut besucht. Auch in Lençóis in der Chapada Diamantina sind viele Touristen unterwegs, weil dies ein optimaler Ausgangspunkt für Wanderungen ist, wo hingehen Mucugé noch ein schöner verschlafener Ort ist. Salvador galt lange Zeit als sehr gefährliche Stadt. Aufpassen muss man auch hier, aber irgendwie fühlt es sich zumindest tagsüber in der Altstadt und am Pelourinho sicherer an als in vergangenen Jahren. Und zum Schluss Rio. Hier hatten wir zwei ganz unterschiedliche Unterkünfte. Santa Teresa auf einem Hügel oberhalb Rios entwickelt sich zum Künstler- und Ausgehviertel. In den vielen Bars und Restaurants haben wir uns auch abends wohlgefühlt. Die Copacabana hingegen ist sehr touristisch und laut. Wir waren froh, dass wir doppelglasige Fenster hatten. Dafür hatten wir jeden Morgen tolle Sonnenaufgänge. Insgesamt hat sich das Preisgefüge deutschen Verhältnissen angeglichen. Es gibt jedoch immer noch die Möglichkeit, ein Gericht mit zwei Personen zu teilen oder in ein Buffet-Restaurant zu gehen, wo nach Gewicht abgerechnet wird. Insgesamt haben wir uns im Gegensatz zu früheren Reisen sicherer gefühlt, obwohl wir immer wieder gewarnt wurden, auf unsere Handys aufzupassen. Denn diese sind begehrte Diebstahlsobjekte, weil alles mit Kreditkarte oder dem brasilianischen Zahlungssystem Pix bezahlt wird. Keiner hat mehr Bargeld bei sich. Alles in allem haben wir uns rundherum sehr wohlgefühlt, insbesondere auch wegen der warmherzigen und offenen, lebensfrohen Brasilianer.Read more


























