Huaca Pucllana und Wasserpark
April 10 in Peru ⋅ ☁️ 23 °C
Gestern Abend haben wir uns gewundert, was das war. Unser Hotelzimmer hat leicht vibriert. Im Nachhinein haben wir gelesen, dass einhundert Kilometer südlich von Lima ein Erdbeben der Stärke 4,8 war und die Auswirkungen bis hierher zu spüren waren. Peru liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der sich entlang der Westküste des amerikanischen Kontinents erstreckt. Dort stoßen mehrere tektonischen Platten aufeinander und lösen häufig Erdbeben aus. Heute morgen scheint die Sonne, von den sonst üblichen Wolken keine Spur. Die normalerweise grauen Wolken entstehen durch den kalten Humboldtstrom im Pazifik, der auf warme Luft trifft. Die Anden blockieren den Abzug der Wolken, was zu hoher Luftfeuchtigkeit, aber kaum Regen führt. Wir besuchen die bedeutendste archäologische Stätte der Lima-Kultur Huaca Pucllana. Diese Stätte wurde im 5. Jahrhundert n. Chr. erbaut. Ihr 23 Meter hohes, pyramidenförmiges Bauwerk aus Lehmziegeln diente als Zeremonialzentrum, in dem Götter verehrt und Rituale vollzogen wurden. Die Restaurierung dieser heiligen Stätte begann 1982. Dabei wurde die ursprüngliche Bauweise der Stätte berücksichtigt, die sich durch sehr hohe Lehmziegelmauern auszeichnet, die Erdbeben standhalten sollen. Die Ychsma- und Wari-Kulturen haben diese Stätte als Begräbnisstätte genutzt. Die vorherrschende Bauweise besteht darin, die Lehmziegel senkrecht mit Mörtel an Basis und Spitze zu verfugen und an den Seiten kleine Hohlräume zu lassen. Dadurch ähnelt das Bauwerk Büchern in einem Regal. Von hier aus gehen wir Richtung Küste, die wir am Parque Miguel Grau erreichen. Im Buenavista Café gönnen wir uns eine Pause mit einem Frappé, bevor wir am Parque Pluma über viele Stufen den Abstieg zum Meer in Angriff nehmen. Am Steinstrand sind viele Surfer unterwegs. Außerdem gibt es diverse Surfschulen, die uns überreden wollen, es doch einmal auszuprobieren. Aber dafür ist uns das Wasser zu kalt. Ein Uber bringt uns wieder hoch auf das Plateau und zu unserem Hotel. Am späten Nachmittag fahren wir zum Wasserpark, dem Parque de las Aguas, wo verschiedene Wasserfontänen erstrahlen und jeden Abend eine Wassershow stattfindet. Insgesamt gibt es dreizehn verschiedene Brunnen und Fontänen. Eine Attraktion ist ein Tunnelbrunnen, durch den man hindurchschreiten kann, angeblich ohne nass zu werden. Aber das ist nur Wunschdenken. Deshalb haben wir uns den Durchgang erspart. Wir schauen uns noch die mit Musik begleitete Wassershow an, bevor wir wieder ins Hotel zurückfahren.Read more

























TravelerDie Wassershow ist ja schöner als jedes Feuerwerk. Von wegen, das Wasser ist zu kalt zum surfen…. Ihr traut euch nicht😊
Gisela Hartmann🤣🤣
Traveler
Die tanzenden Fontänen haben die Verantwortlichen sich garantiert aus dem Autokino Hannover/Messe aus den 70er Jahren abgeguckt 😜
Gisela Hartmann😆
TravelerWow, die Wassershow ist wirklich spektakulär. 👍🍀