• Paracas und Nationalpark Paracas

    11. April in Peru ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute beginnt unsere Rundreise durch Peru. Pünktlich um 6:15 Uhr kommt unser Transfer zum Busbahnhof der Busgesellschaft Cruz del Sur. Die Busse sind von der Firma Marcopolo und werden in Brasilien hergestellt. Und auch von der Ausstattung kommen wir uns vor, wie in den Doppeldeckerbussen in Brasilien. Die gleichen bequemen Liegesitze wie auf unserer Fahrt von São Paulo nach Vitória. Der Vorteil hier ist, dass die Straße von Lima nach Paracas, ein Teil der Transamericana, fast wie Autobahn geradeaus führt und keine Schlaglöcher aufweist. Nach knapp vier Stunden erreichen wir Paracas und werden vom Bus abgeholt und in unser Hotel gefahren. Bei einem Rundgang lernen wir diesen sehr touristischen Ort kennen. Allerdings sind um diese Jahreszeit nur wenige hier. Ursprünglich gingen sämtliche Touren zu den Ballestas Inseln und zum Nationalpark vom 20 Kilometer entfernten Ort Pisco. Als 2007 ein Erdbeben der Stärke 8 fast 80 Prozent des Ortes zerstörte, verlagerte sich die Fischerei und der Tourismus nach Paracas. Nur zehn Minuten von unserem Hotel entfernt beginnt das Paracas National Reserve. Das Naturschutzgebiet besteht aus einer Mischung aus Wüste und Küstengebiet inklusive beeindruckender Steilküste, Felsformationen und roten Stränden. Die "Cathedral" genannte Felsformation war ursprünglich ein Felsbogen, der beim Erdbeben 2007 zusammengestürtzt ist und nun als einzelner Felsen im Meer steht. Auf der Seebrücke eines teuren Hotels wollen wir zum Sonnenuntergang einen Cocktail zu uns nehmen. Uns wird erklärt, dass heute und morgen kein Alkohol ausgeschenkt werden darf wegen der morgigen Präsidentschaftswahl. Wahrscheinlich damit alle ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen. An der Strandpromenade ist Alkohol allerdings kein Problem. Dort gibt es sogar Happy Hour.Weiterlesen