• Arequipa

    April 14 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach einer sehr ruckeligen Nachtfahrt und wenig Schlaf im Bus sind wir nun in Arequipa. Patricia nimmt uns am Busbahnhof in Empfang und begleitet uns in unserer Hotel. Arequipa liegt auf 2.335 Meter über dem Meeresspiegel und ist aufgrund seiner Architektur aus weißem Vulkangestein, dem sogenannten Sillar, als die Weiße Stadt bekannt. Von der Dachterrasse unseres Hotels haben wir den besten Blick auf den Vulkan El Misti. Er liegt 5.820 Meter über dem Meeresspiegel. Er gilt als Wahrzeichen Arequipas und befindet sich im Stadtwappen. Der Plaza de Armas ist nur wenige Schritte von unserem Hotel entfernt. Der Platz soll einer der größten und schönsten Plätze in Peru sein. Bis 1868 diente der Platz hauptsächlich als Handelszentrum der städtischen Kaufleute.
    Bei mehreren Erdbeben wurden große Teile der Kathedrale und der Arkaden rund um den Platz beschädigt. Daraufhin begann man, das Gebiet zu verschönern. Die Arkaden wurden vereinheitlicht, die Kathedrale renoviert und die Kaufleute umgesiedelt. Rund um den Platz befinden sich die Kathedrale, Arkaden und zahlreiche Kunsthandwerksläden, Restaurants und Cafés. Das Äussere der Kathedrale beeindruckt durch die siebzig Säulen, im Inneren durch die große Orgel auf der einen Seite und den Hauptaltar auf der anderen. Nahe dem Hauptplatz liegt das Kloster Santa Catalina, das erst vor einiger Zeit von der Öffentlichkeit besucht werden kann. Die Klosteranlage erstreckt sich über 20.000 Quadratmeter und wird daher als Stadt in der Stadt bezeichnet. Es zeigt, wie abgeschieden und fromm die Nonnen hinter diesen Mauern lebten. Ursprünglich
    sollte es sich um eine Internatsschule für die Töchter der gehobenen Gesellschaft handeln. Die Schülerinnen würden von Nonnen unterrichtet. Bei den Reichen Familien war es Tradition, die zweite Tochter in ein Kloster zu bringen. Dann wurde jedoch aus der Internatsschule mehr und mehr ein Kloster.
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