• Markthalle Arequipa: Mercado San Camilo

    April 14 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Für uns immer interessant ist eine Markthalle, deshalb zieht es uns nach dem historischen Teil dorthin. Die Markthalle gibt es bereits seit 1881. Erbaut wurde sie auf dem Teil des Geländes des Klosters San Camilo, das durch ein Erdbeben im Jahr 1868 verwüstet worden war. Patricia erzählt uns, dass auch heute noch dort ab und zu Gottesdienste abgehalten werden. 1938 bekam der Markt seine heutige Infrastruktur – so wurde das Dach des Marktes von Gustave Eiffel entworfen. Die Bereiche sind streng voneinander getrennt, für Obst, Fleisch, Fisch, Säfte, Kleidung, Hüte etc. Insgesamt gibt es 1.254 kleine Marktstände. Und natürlich kann man zwischen den engen Ständen auch etwas essen. Wir entscheiden uns für ein typisches Gericht, das hauptsächlich in Arequipa zubereitet wird: Rocoto Relleno, eine Spezialität, bei der scharfe Paprika (Rocoto) mit Fleisch, Zwiebeln und Knoblauch gefüllt und überbacken wird. Dazu gibt es Kartoffelgratin. Sehr lecker, wenn auch ein wenig scharf. Und wir probieren noch einmal Ceviche, das hier besser mariniert ist als beim ersten Mal in Lima. Danach genehmigen wir uns an einen der vielen Saftstände einen Mangosaft.Read more