• Cusco - Tag 1

    20. April in Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Unsere Stadtführung beginnt bei der Inka-Festung Saqsaywaman, wobei es bei dem Namen mehrere Schreibweisen gibt. Sie liegt etwas oberhalb des Stadtzentrums auf einem Hügel. Normalerweise hat man von hier einen tollen Blick auf die Stadt. Aber wir haben heute seit langem den ersten Regen und tief hängende Wolken. Doch die riesigen Steinmauern sind auch so beeindruckend. Die Bauzeit in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wird auf 70 Jahre geschätzt. Insgesamt sollen bis zu 20.000 Menschen an dem Mauern gearbeitet haben. Dies ist wohl das größte und bedeutendste architektonische Werk, das die Inkas während ihrer Blütezeit vollbrachten. Es wird vermutet, dass die Anlage für militärische Zwecke bestimmt war. Aufgrund der Architektur ist es jedoch wahrscheinlicher, dass es ein großer zeremonieller Tempel war, der dem Gott Inti (Sonne) geweiht ist. Die großen Steinblöcke, die bis zu neun Meter hoch sind und bis zu 100 Tonnen wiegen, sind fein säuberlich mit noch härteren Steinen bearbeitet worden und passen an allen Seiten, Ecken und Kanten perfekt zusammen und das, obwohl sie nur übereinander gelegt wurden, ohne die Verwendung von Zement. Bei der nächsten Station unserer Besichtigung Puka Pukara handelt sich um Ruinen einer Befestigungsanlage der Inka, die die Stadt Cusco sichern sollte. Der Name bedeutet " rote Festung", weil ihre Mauern in der Abendsonne eine rötliche Farbe annehmen. Die Festung besteht aus großen Mauern, Terrassen und Treppen und diente der Verteidigung von Cusco und des gesamten Inka-Reiches. Die Steine sind sehr unregelmäßig geformt und scheinbar willkürlich aufeinandergeschichtet. In der Innenstadt besuchen wir das Convento de Santos Domingos de Cusco, den Sonnentempel der Inka, das eines der heiligsten und verehrtesten Bauwerke des Inka-Reiches war. Auch hier sind die Mauern mit beeindruckender Präzision erbaut. Die Spanier errichteten 1530 auf den Fundamenten die Kirche Santo Domingo und demonstrieren so ihre Macht über die Inkas. Das Gebäude wurde durch drei Erdbeben (1650, 1749 und 1950) vollständig zerstört; lediglich die Inka-Mauern blieben unversehrt. Auf dem Plaza de Armas befindet sich in der ersten Etage das peruanisch-japanische Restaurant Limo mit schönem Blick auf den Platz. Das 3-Gang-Menü ist hervorragend. Als Vorspeise gibt es Sushis, einmal mit flambierter Forelle, Parmesan und Trüffelöl und zum anderen Garnelen garniert mit Thunfisch-Ceviche und Limo-Chilisauce. Als Hauptgang gibt es Reis mit Meeresfrüchten bzw. Thai-Reis mit Garnelen. Den Abschluss krönt das Dessert: Ein Zitronengrasflan und zweierlei Mousse. Und jetzt lässt sich sogar die Sonne wieder etwas sehen.Weiterlesen