• Cusco - Tag 2

    April 21 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    Es ist trocken und die Sonne kommt ab und zu durch. Genau richtig, um zum Aussichtspunkt Mirador da San Blas hochzulaufen. Von hier können wir die ganze Stadt überblicken. Und wenn wir schon mal hier oben sind, gehen wir weiter an schönen Restaurants vorbei und gönnen uns einen Frühschoppen. Hier oben gibt es nur schmale Gassen und keinen Autoverkehr mehr. Alles muss per Hand hochgetragen werden. Das sehen wir, als einige Arbeiter für eine Baustelle schwer Zementsäcke hochschleppen. Und wir sind schon ohne Gepäck außer Puste. Wo kein Ausblick ist, werden die Wände mit Streetart verschönert. Wir gehen weiter bis zum Aquädukt Acueducto Sapantiana. Dieses koloniale Wasserbauwerk stammt aus dem 18. Jahrhundert. Bis 1950 floss noch Wasser durch den darüberliegenden Kanal und diente der Stadt zur Wasserversorgung. Weiter gehen wir über unzählige Stufen hinauf zur Kirche San Cristobal und besteigen den Glockenturm. Von hier gelangen wir schnell wieder zum Plaza de Armas und besuchen als letztes die Kathedrale von Cusco. Im Inneren ist das Fotografieren verboten. Aber es ist sehr interessant, wie sich der Glaube der Spanier verbreitet hat. Denn bei einer Nachbildung des Abendmahls von Leonardo da Vinci liegt ein Meerschweinchen auf dem Speiseteller. Und die Maler haben versucht, indigene Elemente in die christlichen Bilder einfließen zu lassen. So ist ein schwarzer Jesus zu sehen. Von unserem Hotel brauchen wir nur die Straße entlangzugehen, um zur Markthalle Mercado San Blas zu gelangen. Wir sind etwas spät dran, viele Stände sind schon geschlossen. Aber wir bekommen noch einen frischen Mangosaft und ein mit Avocado, Spiegelei mit Schafkäse und Hähnchen belegtes Sandwich. Den Abend lassen wir nur kurz werden, denn morgen früh werden wir zu einer Tagestour um 5:00 Uhr abgeholt.Read more