• Machupicchu Puebla

    April 24 in Peru ⋅ 🌫 13 °C

    Wir haben Zeit, bis wir um 14 Uhr die erste Besichtigung der alten Inkastadt Machu Picchu gebucht haben. Also schlendern wir durch den Ort Aguas Caliente, der allerdings so gar nicht mehr genannt wird. Richtig ist jetzt Machupicchu Pueblo. Der Ort befindet sich am Ufer des Flusses Urubamba, der das gesamte Heilige Tal der Inkas durchfließt. Autos sind nicht erlaubt und bei den steilen Straßen mit vielen Stufen auch gar nicht möglich. Sämtliche Lebensmittel oder Baumaterialien etc. werden mit kleinen Elektrokarren transportiert. Da die Stadt vom Tourismus lebt, reihen sich Hotels, Bars und Restaurants sowie ein Kunsthandwerkermarkt aneinander. Und auch der Zug fährt mitten durch die Stadt. Doch nun müssen wir zum Bus, der uns in 25 Minuten nach oben zum Eingang von Machu Picchu bringt. Hier treffen wir unseren Guide Victor. Wir haben die Panoramaroute 1B gebucht, denn im Vorfeld muss man sich festlegen, welche Route man gehen möchte. Von oben haben wir den besten Panoramablick auf die unter Kaiser Pachacútec im 15. Jahrhundert erbaute Ruinenstadt, die durch ihre präzise Steinmetzkunst, Terrassen und Tempel beeindruckt. Aufgrund seiner strategischen Lage auf dem Gipfel eines hohen Berges gibt es mehrere Theorien darüber, welche Bedeutung die Zitadelle für die Inkas gehabt haben könnte. Wahrscheinlich diente die Stadt als königlicher Rückzugsort, administratives Zentrum und heiliger Kultort. Erst 1911 entdeckte der amerikanischen Historiker Hiram Bingham die überwucherte Anlage, während er nach der letzten Zuflucht der Inkas suchte. Die Architektur zeichnet sich durch über 200 steinerne Gebäude aus, die ohne Mörtel konstruiert wurden und erdbebensicher sind. Sie ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den sieben neuen Weltwundern. Am späten Nachmittag nehmen wir einen Bus zurück zum Dorf.Read more