• Historische Altstadt von Lima

    4. maj, Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    Geweckt werden wir nach einer ruhigen Nacht von der peruanischen Nationalhymne, die per Lautsprecher über den Plaza de Armas erschallt. Ohne konkretes Programm lassen wir es langsam angehen und frühstücken in einer Bar. Der Plaza de Armas ist ringsherum mit Absperrungen versehen, überall ist die Polizei präsent. Vor dem Regierungspalast, der mit einem schmiedeeisernen Zaun und zusätzlich mit zwei Absperrgittern gesichert ist, findet jeden Mittag die Wachablösung statt. Die Soldaten bewachen eigentlich den Regierungspalast. Die Wachablösung besteht angeblich im Austausch der Soldaten, die im Ehrenhof stationiert sind, durch eine neue Gruppe, die ihren Platz und ihre Funktionen übernimmt. Wir fragen uns nur, wer hier wenn ablöst, die Soldaten laufen im Stechschritt hin und her und hinterher sind alle wieder verschwunden. Dann besuchen wir die Kathedrale, die im Laufe der Jahrhunderte immer wieder von Erdbeben zerstört und wieder aufgebaut wurde. Das Skelett des spanischen Conquistadors Francisco Pizarro, der das Inka-Reich eroberte und am 18. Januar 1535 die Stadt Lima an einer Stelle gründete, an der sich eine Eingeborenensiedlung befand, ist hier ausgestellt. Außerdem wurden ca. 70 Skelette gefunden von Männer, Frauen und Kindern, deren Gebeine in einer Gruft ausgestellt sind. Wir besuchen noch das Kloster San Francisco. Der Platz vor der Basilica ist leider schon seit Jahren Baustelle und auch die Basilica ist nicht zu besichtigen. Bei einer Führung werden wir durch das wirklich sehenswerte Kloster geführt. Leider ist überall fotografieren verboten. Hinter dem Kloster befindet sich der Park Parque La Muralla mit Resten der alten Stadtmauer. Von der Brücke über die Eisenbahnlinie schaut man auf etliche abgestellte doppelstöckige Eisenbahnwaggons, die abgesperrt und nicht zu besichtigen sind. Am Nachmittag ist plötzlich der ganze Plaza de Armas abgesperrt, weil im Regierungspalast ein Kongress stattfindet. Wir gehen die Fußgängerzone bis zum Platz Plaza San Martin und weiter zum Restaurant Casa Tambo, das uns unser Vermieter empfohlen hat. Das Lokal hat mehrere historisch eingerichtete Räume und Innenhöfe. Hier genießen wir unser letzten Abend in Peru noch einmal mit Ceviche und einem spektakulären Dessert "Selva Madre", Mutter des Dschungels, wo man alles essen konnte.Læs mere