• Amsterdam - 2. Tag

    4 июня, Нидерланды ⋅ ☁️ 16 °C

    Bis zum frühen Nachmittag bleiben wir im Van, weil immer wieder heftige Regenschauer runtergehen. Dann entschließen wir uns doch, mit der Metro noch einmal nach Amsterdam reinzufahren. Es ist trocken und zwischendurch immer wieder sonnig, aber unheimlich stürmisch. Wir durchqueren den Bahnhof, um den neu gestalteten Bereich und die Fähre zu erreichen. Vor dem Umbau fanden hier neben dem Schiffsverkehr Drogenhandel und Prostitution statt. Unter dem neuen Glasdach schießen Rad- und Mopedfahrer über einen zweispurigen Fahrradstreifen, biegen durch eine Unterführung zur Innenstadt ab oder halten auf einer der kostenlosen Fähren, die nach Amsterdam-Noord führen. Auch wir nehmen die Fähre, um das spektakuläre Gebäude A’DAM Lookout aus der Nähe zu bewundern. Da allerdings die Stadt im Gegenlicht liegt, sparen wir uns die Auffahrt und auch die Schaukel über den Gebäuderand. Wieder zurück steigen wir lieber in ein Boot für eine Grachtenfahrt. Dabei kommen wir an historischen Gebäuden und vielen Hausbooten vorbei. Bei den niedrigen Brücken haben wir das Gefühl, den Kopf einziehen zu müssen. Nach der Tour gehen wir zum Rembrandtplatz, da wir unbedingt die 22 lebensgroßen Bronzefiguren der „Nachtwache“ vor dem Rembrandtdenkmal sehen möchten. Die Figuren wurden 2005 zum 400. Geburtstag von Rembrandt van Rijn aufgestellt und stellten die ikonischen Charaktere seines berühmtesten Gemäldes dar. Vor Ort dann die Enttäuschung: Keine Figuren mehr da, "nur" noch die Rembrandt-Statue. Nach mehreren Jahren der Leihe zogen die Künstler die Skulpturen im Februar 2020 endgültig ab, da die Kauf- und Mietverhandlungen mit der Stadtverwaltung scheiterten. In einem der vielen Restaurants essen wir eine Kleinigkeit und gehen durch das Rotlichtviertel zum Bahnhof zurück. An den vielen deutschen Stimmen merkt man, dass heute in NRW Feiertag ist, es ist viel mehr los als gesternЧитать далее