• Gisela Hartmann
  • Andreas Hartmann
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Niederlande mit Amsterdam

Zur Reparatur unseres Motorradanhängers bei der Firma Airtrailer nach Kampen/Niederlande. Diese Fahrt nutzen wir, um uns endlich Amsterdam anzuschauen. Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    31 maggio 2026

    Erste Etappe

    31 maggio, Germania ⋅ 🌧 19 °C

    Wir beladen unser Wohnmobil und auch den Motorradanhänger mit der BMW. Am späten Nachmittag fahren wir über die A2 und A30 bis nach Bünde. Wir finden einen Platz auf dem kostenlosen Stellplatz an der Stadthalle. Kurz nach unserer Ankunft fängt es an zu regnen, danach kommt ein Gewitter dazu.Leggi altro

  • Fahrt nach Zwolle

    1 giugno, Olanda ⋅ ☁️ 23 °C

    Bevor wir in Bünde auf die Autobahn fahren, tanken wir noch einmal. Vor 12 Uhr kostet der Diesel 1,79 €. In Bad Bentheim legen wir an der Burg einen Stopp ein. Dann geht es über die Grenze in die Niederlande, noch ein Stück Autobahn an Hengelo vorbei bis nach Zwolle. Und wir freuen uns, dass wir noch einmal in Deutschland getankt haben, denn hier kostet der Liter Diesel zwischen 2,30 und 2,38 €. Am alten Wasserturm sind einige Wohnmobilstellplätze. Der Turm wurde bis 1996 als Wasserturm genutzt und erst 2017 in ein Appartementhaus umgebaut. Dafür wurde der obere Teil neu errichtet. Vom Parkplatz ist es nicht weit bis in die wunderschöne Hansestadt Zwolle, die sternenförmig von Grachten eingerahmt ist. Die kleinen Gassen sind gespickt mit mittelalterlichen Häusern mit kunstvollen Giebeln. Am Grote Markt beeindruckt die Kirche Sint-Michaëlskerk
    Academiehuis Grote Kerk Zwolle, in der wohl nur noch die Orgel und ein kleiner Teil an eine Kirche erinnert. Leider war sie verschlossen. Im Inneren sind ein Café, eine Bibliothek und kulturelles Zentrum etabliert.
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  • Hansestadt Kampen

    2 giugno, Olanda ⋅ 🌧 17 °C

    Sehr früh fahren wir von Zwolle die 20 Kilometer bis nach Kampen, damit wir pünktlich um 7:00 Uhr unseren Anhänger bei Airtrailer zur Reparatur abgeben. Die Absenkung der Achse funktioniert schon seit 2 Jahren nicht mehr und wird hier repariert. Normalerweise wird die Luftfederung wird mit einem Akku-Kompressor aufgepumpt und zum runterlassen einfach die Luft rausgelassen. Das Motorrad haben wir eigentlich nur mitgenommen, damit wir nicht mit dem leeren Hänger fahren müssen, der sich ohne Belastung kaum noch federt. In einer Regenpause erkunden wir bei etwas Sonnenschein die kleine Stadt. In der historischen Hansestadt ist der mittelalterliche Stadtkern erhalten. Dem Verbund der Hanse gehörten zur Blütezeit zwischen den 12. und 16. Jahrhundert 208 Städte an. Aufgrund seiner günstigen Lage an der viel befahrenen Handelsroute Rhein-IJssel-Nordsee entwickelte sich Kampen von einer einfachen Siedlung zu einer wohlhabenden in Handelsstadt. Von ursprünglich 20 Stadttoren existieren heute nur noch drei. Nun müssen wir uns fast schon beeilen, um unseren Anhänger wieder abzuholen. Wir laden das Motorrad wieder auf und Wahnsinn, wie butterweich der Anhänger wieder federt. Kaum sind wir fertig, schüttet es wieder in Strömen. Im Regen fahren wir über Lelystad entlang am
    Markermeer bis zum Parkplatz Parkeerplaats Oostvaardersdijk, wo wir in der Ferne die Häuser von Amsterdam sehen können.
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  • Amsterdam - 1. Tag

    3 giugno, Olanda ⋅ 🌧 15 °C

    Von unserem schönen Übernachtungsplatz am Markermeer fahren wir zum Camperpark Amsterdam, wo noch viele Plätze frei sind. Wir bleiben für zwei Nächte und kaufen uns ein 48 Stunden-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel. Doch erst einmal essen wir etwas, bevor wir die Metro bis zum Hauptbahnhof nehmen. Zu Fuß geht es nun weiter durch die Altstadt. Der Königspalast Koninklijk Paleis Amsterdam wird leider erst Ende Juni wieder eröffnet, so dass wir ihn nur von außen bewundern können. Wir lassen uns treiben, für eine Grachtenfahrt ist das Wetter einfach zu schlecht, es regnet immer wieder. Doch auch zu Fuß gibt es einiges zu entdecken, zum Beispiel den Blumenmarkt und zum Schluss das Rotlichtviertel. Mit der Metro fahren wir schließlich wieder zu unserem Camperpark zurück.Leggi altro

  • Amsterdam - 2. Tag

    4 giugno, Olanda ⋅ ☁️ 16 °C

    Bis zum frühen Nachmittag bleiben wir im Van, weil immer wieder heftige Regenschauer runtergehen. Dann entschließen wir uns doch, mit der Metro noch einmal nach Amsterdam reinzufahren. Es ist trocken und zwischendurch immer wieder sonnig, aber unheimlich stürmisch. Wir durchqueren den Bahnhof, um den neu gestalteten Bereich und die Fähre zu erreichen. Vor dem Umbau fanden hier neben dem Schiffsverkehr Drogenhandel und Prostitution statt. Unter dem neuen Glasdach schießen Rad- und Mopedfahrer über einen zweispurigen Fahrradstreifen, biegen durch eine Unterführung zur Innenstadt ab oder halten auf einer der kostenlosen Fähren, die nach Amsterdam-Noord führen. Auch wir nehmen die Fähre, um das spektakuläre Gebäude A’DAM Lookout aus der Nähe zu bewundern. Da allerdings die Stadt im Gegenlicht liegt, sparen wir uns die Auffahrt und auch die Schaukel über den Gebäuderand. Wieder zurück steigen wir lieber in ein Boot für eine Grachtenfahrt. Dabei kommen wir an historischen Gebäuden und vielen Hausbooten vorbei. Bei den niedrigen Brücken haben wir das Gefühl, den Kopf einziehen zu müssen. Nach der Tour gehen wir zum Rembrandtplatz, da wir unbedingt die 22 lebensgroßen Bronzefiguren der „Nachtwache“ vor dem Rembrandtdenkmal sehen möchten. Die Figuren wurden 2005 zum 400. Geburtstag von Rembrandt van Rijn aufgestellt und stellten die ikonischen Charaktere seines berühmtesten Gemäldes dar. Vor Ort dann die Enttäuschung: Keine Figuren mehr da, "nur" noch die Rembrandt-Statue. Nach mehreren Jahren der Leihe zogen die Künstler die Skulpturen im Februar 2020 endgültig ab, da die Kauf- und Mietverhandlungen mit der Stadtverwaltung scheiterten. In einem der vielen Restaurants essen wir eine Kleinigkeit und gehen durch das Rotlichtviertel zum Bahnhof zurück. An den vielen deutschen Stimmen merkt man, dass heute in NRW Feiertag ist, es ist viel mehr los als gesternLeggi altro

  • Zurück nach Deutschland - Kleve

    5 giugno, Germania ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir räumen den Van auf, hängen den Anhänger wieder ran und verlassen den Camperpark Amsterdam. Zuerst begleitet uns noch die Sonne, später fängt es wieder an zu regnen. Auf der Landstraße kommen wir wegen der vielen Kreisverkehre nur langsam voran. In einer Regenpause erkundet nur die Drohne den Ort Njimegen, den wir schon vor drei Jahren besucht hatten. Besonders die historische Altstadt ist in dieser ältesten und doch sehr lebendigen Stadt der Niederlande sehr sehenswert, ebenso wie die Waalkade, die Promenade am Fluss Waal, dem südlichen und breiteren der beiden großen Mündungsarme des Rheins in die Nordsee. Bevor wir die Niederlande verlassen, halten wir noch einmal bei einem Supermarkt "Jumbo" an. Wie überall lässt auch hier das Angebot das Camperherz höher schlagen. Dann sind wir wieder in Deutschland und fahren noch weiter bis nach Kleve.Leggi altro

  • Von Kleve nach Soest

    6 giugno, Germania ⋅ 🌧 18 °C

    Schreck in der Morgenstunde. Wir bekommen kein Wasser mehr. Die Wasserpumpe scheint kaputt zu sein. Wir frühstücken erst einmal und fahren dann zu Fritz Berger in Oberhausen und kaufen eine neue Twin-Wasserpumpe. Auf der Autobahn in Bottrop-Süd ist eine automatische Waage, die Fahrzeuge über 3,5 t von der Autobahn weglenkt, da die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal so marode ist, dass schwere Fahrzeuge nicht mehr dort passieren dürfen. In Soest treffen wir uns mit unserer Freundin Silvia, die ebenfalls mit ihrem Wohnmobil hier steht. Und wir tauschen die defekte Pumpe aus. Juhu, wir haben wieder Wasser. Nach leckerem Essem und einem Rundgang durch die historische Altstadt Soest beschließen wir den Abend.Leggi altro

  • Von Soest nach Hause

    7 giugno, Germania ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir frühstücken ausgiebig gemeinsam mit Silvia. Dann verabschieden wir uns und nehmen die Autobahn A 2 Richtung Hannover. In Oelde verlassen wir die Autobahn, um das Pott's Brau- & Backhaus mit Brauereimuseum anzuschauen. Nach der Besichtigung und einem kleinen Tasting kaufen wir noch in der ebenfalls dazugehörigen Hausschlachterei ein. Und dann geht es die letzten Kilometer nach Hause.Leggi altro

    Fine del viaggio
    7 giugno 2026