• Gyeongju: Sternwarte & Königsgräber

    18. marts, Sydkorea ⋅ 🌧 9 °C

    Gleich als wir erfuhren, dass Busan ins Programm aufgenommen wurde, ging der erste Blick zu den angebotenen Ausflügen: es wird doch hoffentlich Gyeongju angeboten, die über 2000 Jahre alte Königsstadt des Silla-Reiches? Ja! Sofort gebucht 😍.

    Nachdem die koreanischen Busfahrer endlich das Schiff gefunden haben, geht es los. Interessant die Unterschiede zu den letzten Erfahrungen, ein japanischer Busfahrer würde nie ins Handy starren, während die Gäste einsteigen, sondern hätte auch noch eine Einstiegshilfe bereitgestellt. Doch dafür ist der koreanische Bus unglaublich bequem und bietet WLAN.

    Nach einer guten Stunde stehen wir vor der Cheomseongdae-Sternwarte aus dem 7. Jahrhundert, angeblich dem ältesten noch existierenden Observatorium in Asien, auch wenn uns die genaue Funktionsweise verborgen bleibt.

    Gyeongju war unter dem Namen Seorabol – auch Geumseong (Goldfestung) genannt – die Hauptstadt des alten Königreichs Silla und auch des Vereinigten Sillareichs, das fast ganz Korea umfasste. Das Königreich entstand zum Beginn des 1. Jahrhunderts und beherrschte den größten Teil der Koreanischen Halbinsel vom 7. Jahrhundert bis 9. Jahrhundert. In den 1920er Jahren wurden die ersten Königsgräber aus dem 7. bis 9. Jahrhundert geöffnet und ungewöhnliche Goldfunde gemacht. In und um Gyeongju gibt es zahlreiche bis zu 25 m hohe Rasenkuppen, die lange für natürliche Erhebungen gehalten wurden, tatsächlich aber Hügelgräber der Könige und Aristokraten Sillas sind.

    Wir besuchen das „Grab des himmlischen Pferdes“. In ihm befinden sich neben der Grabstätte Nachbildungen der Fundstücke, die im Grab gefunden wurden. So beeindruckend…
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