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Von Tokyo nach Hongkong 2026

Auf Kreuzfahrt in und um Japan...🇯🇵 Read more
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    🇩🇪 Nürnberg, Deutschland

    A-Ma-Tempel

    March 26 in Macao ⋅ ⛅ 26 °C

    Frisch gestärkt besuchen wir am Nachmittag noch den A-Ma-Tempel. Erbaut um 1488, ist er einer der ältesten und bedeutendsten Tempel der Stadt, gewidmet der Meeresgöttin Mazu („Mutterahn“). Der Göttin sind wir auf den Penghu Inseln schon begegnet, die reale Person, Lin Moniang, wurde 960 geboren und rettete viele Schiffbrüchige. Sie wird daher in der südchinesischen Region im Taoismus verehrt, der Mazu-Kult wurde sogar zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO erhoben. Der Tempel gilt als Namensgeber der Stadt (Macau = A-Ma-Gok oder sowas in der Art, nach einer anderen Quelle direkt nach Mazu).

    Als letzten Programmpunkt in Macao gibt es noch einen Fotostopp bei einer goldenen Guanyin-Statue. Guanyin ist im ostasiatischen Mahayana-Buddhismus ein weiblicher Bodhisattva des Mitgefühls, wird aber im Volksglauben auch als Göttin verehrt.

    Danach machen wir uns auf die Rückreise nach Hongkong, wir nehmen die Fähre um 17 Uhr. Theoretisch sollte abends alles schneller gehen als heute früh, ist aber tatsächlich in der Praxis eher noch länger, so dass wir erst nach 19 Uhr zurück auf der Amadea sind 🙈. Ein sehr langer, doch sehr intensiver und schöner Tag.
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  • Tower of Macao

    March 26 in Macao ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach soviel Kultur ist jetzt endlich Zeit für die Mittagspause und die gibt es in luftiger Höhe im Drehrestaurant des Macao-Tower, dem 338 Meter hohen Fernsehturm (muss ja einen Grund geben, warum der Ausflug so teuer war 🤔). Das Buffet ist hauptsächlich asiatisch, mit internationalen Anklängen (Pommes 🤭), insgesamt aber gut und lecker, und die Aussicht ist phänomenal.

    Macau liegt im Mündungsdelta des Perlflusses. Das Gebiet der heutigen Sonderverwaltungsregion bestand ursprünglich aus drei Inseln. Durch Landaufschüttungen wurden die Inseln Taipa und Coloane miteinander sowie Macau mit dem Festland verbunden.
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  • Historische Altstadt

    March 26 in Macao ⋅ ⛅ 26 °C

    Macao wurde Mitte des 16. Jahrhunderts als Handelsstützpunkt an das Königreich Portugal verpachtet. In der Folgezeit entwickelte sich die Stadt im Rahmen des portugiesischen Chinahandels zu einem der bedeutendsten Warenumschlagplätze zwischen Asien und Europa.

    Wir starten mit dem Rundgang durch die historische Altstadt an den Ruinen der Pauluskirche (Ruinas de São Paulo). Nachdem die Jesuiten hier erfolgreich missioniert haben, wurde die Kirche 1602 bis 1640 von chinesischen und japanischen Handwerkern erbaut. 1835 brannte die Kirche ab, stehen blieb nur die Fassade. Die Jesuiten Macaos spielten auch während der japanischen Christenverfolgung, der wir in Nagasaki begegnet sind, eine Rolle. Japanische Christen fanden in jener Zeit in Macao Asyl.

    Die UNESCO nahm die historische Altstadt im Jahr 2005 ins Weltkulturerbe wegen der Rolle der Stadt als Ort des Kontaktes zwischen China und dem Westen auf, was sich auch in der Architektur widerspiegele.

    In der Altstadt Macaos begegnen wir etwas, was wir bisher nicht vermisst haben: chinesischen Reisegruppen in rauen Mengen. 🙈

    Das bisherige Fehlen fällt einem dadurch plötzlich und mit voller Wucht auf. Das politische Klima zwischen Japan und China ist aktuell derart, das es keinen chinesischen Tourismus in Japan gibt. Alles spricht von Overtourism in Japan, haben wir jetzt nicht so gesehen, vermutlich weil die Chinesen aus oben genannten Gründen fehlen. In Taiwan begegnet man natürlich auch keinen Festlandchinesen, aber natürlich umso mehr in Macao (und in Hongkong) als Sonderverwaltungsregion der Volksrepublik China.
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  • Museu de Macau

    March 26 in Macao ⋅ ☁️ 26 °C

    Macao ist eine etwa 50 Kilometer westlich von Hongkong gelegene Sonderverwaltungsregion der Volksrepublik China. Bis 1999 war es eine portugiesische Kolonie und hat deshalb einige alte Steine aus der Kolonialzeit zu bieten.

    Die erste Anlaufstelle ist daher das „Stadtmuseum“ von Macao, das auf sehr anschauliche Art, portugiesisches und chinesisches gegenüber stellt und dann die Vermischung zeigt.

    Am Ausgang des Museums steht man auf den alten Festungsmauern der Stadt, von wo aus man einen schönen Blick über die alten und die neuen Teile der Stadt hat. Ein Eyecatcher zweifellos Grand Lisboa, unten Casino, oben Hotel in Lotusblütenform.

    Die Haupterwerbsquellen in Macao sind das dort legale Glücksspiel und der damit in Zusammenhang stehende Tourismus aus Hongkong und Festlandchina, weshalb Macao oft auch als Las Vegas des Ostens bezeichnet wird.
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  • Ausflug nach Macao

    March 26 in Macao ⋅ ☁️ 26 °C

    Wir machen heute das, was man eigentlich nicht macht auf Kreuzfahrt: den mindestens 10-stündigen Mörder-Ausflug von Southampton nach London, von Agadir nach Marakesch, von Civitavecchia nach Rom oder eben von Hongkong nach Macao.
    Andererseits ist dies natürlich die einzigartige Gelegenheit mal hineinzuspitzen nach Macao mit dem Wissen, mehrere Grenzkontrollen passieren zu müssen. Also los geht’s:

    Um 8:20 Uhr ist Treffpunkt für den Ausflug. Dann erstmal Einreise nach Hongkong. Das zieht sich alles ein bisschen, bevor die gesamte heutige Reisegruppe im Bus sitzt. Mit dem Bus geht es hinüber zum Fährterminal auf die andere Seite des Hafens. Hier dann wieder Ausreise aus Hongkong, die Fähre geht um 10 Uhr und braucht eine Stunde. Dann wieder Einreise nach Macao. Bis die ganze Reisegruppe in Macao im Bus sitzt ist’s 11:30 Uhr, und wir haben noch nix gesehen (aber schon wieder Hunger, denn Frühstück war um 6:30 Uhr 😜).
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  • Hongkong am Horizont

    March 26 in Hong Kong ⋅ ⛅ 22 °C

    Auch heute klingelt unser Wecker wieder um 6 Uhr. Wir haben für heute den letzten gebuchten Ausflug auf dieser Reise. Aber noch sind wir nicht da. Im Morgendunst erscheint Hongkong am Horizont…

    Die Einfahrt in den Hafen von Hongkong ist auf jeden Fall spektakulär. Gegen 7 erreichen wir unseren Liegeplatz am Ocean Terminal mitten in der Stadt.
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  • Ein letzter Seetag

    March 25, Südchinesisches Meer ⋅ ⛅ 24 °C

    Zwischen uns und unserem Zielhafen Hongkong liegt noch ein Seetag, mit Nebel, warmen 22 Grad und keinen Verpflichtungen außer Frühstück, Mittag- und Abendessen. Gottseidank gibts heute das Wiener Kaffeehaus als Nachmittagsevent, unser Leben wäre sonst heute völlig sinnlos dahingeplätschert.

    Das Buch will noch zu Ende gelesen werden, das Spiel noch zu Ende gespielt. Der erste Koffer schon mal fertig gepackt (mit schmutziger Wäsche). Auch ein Abschiedscocktail lockt.

    Natürlich gibt’s auch heute nochmal Gala-Gedöns (den morgigen Tag haben wir ja noch in Hongkong, da hat ja keiner Zeit für sowas). Und auch heute verweigern wir uns dem Gala-Gedöns und gehen stattdessen wieder in der Bar Häppchen essen mit neuen Reisebekanntschaften, ein rundherum entspannter Tag also…
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  • Ein letztes Ablegen und Crew Show

    March 24 in Taiwan ⋅ 🌙 22 °C

    Der Abschied von Taiwan ist unausweichlich. Das letzte Ablegen ist immer irgendwie besonders, schließlich kommt man danach nur noch einmal an. Beim Auslaufen aus dem Hafen von Magong passieren wir nochmal die Rainbow Bridge.

    Dem Unterhaltungsprogramm auf dieser Reise haben wir uns größtenteils verweigert, die Crew-Show aber ist einfach Pflichtprogramm.

    Der Chefkoch kann auf jeden Fall sehr viel besser kochen als tanzen, 2 Balinesinnen zeigen uns ein Stück ihrer Heimat, ein ausgesprochen unterhaltsamer Abend….

    P.S.: für diesen Footprint ist vielleicht eine kleine Warnung angebracht: die beiden Video des letzten Auftrittes des Reiseleiterteams inklusive des Kapitäns (!) könnten etwas verstörend sein, es ist aber zum Wegschmeißen und Tränen lachen lustig, wenn man es live erlebt 🤪. Wir haben das vor 7 Jahren schon mal auf der Albatros erleben dürfen, wurde leider mit dem Schiff verschrottet 😩, doch jetzt auf der Amadea wiederbelebt 🎉
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  • Magong, Penghu-Inseln

    March 24 in Taiwan ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir bleiben noch einen weiteren Tag in Taiwan. Gegen Mittag erreichen wir heute den Hafen von Magong. Die Stadt Magong ist die Hauptstadt der zur Republik China auf Taiwan gehörenden Penghu-Inseln (Pescadoren). Der Ortsname geht auf den lokalen Tianhou-Tempel, das älteste Mazu-Heiligtum Taiwans, zurück. Mazu ist eine daoistische Göttin der Fischer und Seeleute und wird vor allem in Hafenstädten verehrt.

    Die Stadt an sich wurde erst 1887 als letzte Festungsstadt der Qing-Dynastie gegründet, eine Folge des chinesisch-französischen Krieges, sie entstand rund um den vermutlich auf das 16. Jahrhundert zurückgehenden Tempel. Durch die Lage mitten in der Taiwan-Straße wundern wir uns nicht sonderlich über die starke militärische Präsenz, wobei hier aber auch ein großer japanischer Flottenstützpunkt bestand. Eher darüber, dass zu jenem Zeitpunkt eine Festungsstadt mit mittelalterlich anmutenden Toren und einer Stadtmauer angelegt wurde 🤔.

    Natürlich nutzen auch wir die Chance uns nachmittags in Magong die Füße zu vertreten, streifen durch die Gassen, (gucken Vögelchen), spitzen in die verschiedenen Tempelchen der Stadt, die es an jeder Ecke gibt. Zum Schluss besuchen wir noch das Mazu-Heiligtum, bevor wir zum Schiff zurückkehren.
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  • Mittagspause mit Dim-Sum

    March 23 in Taiwan ⋅ ☀️ 27 °C

    Zwischendurch gönnen wir uns eine Mittagspause im Museumsrestaurant. Dim-Sum gibt es heute zusammen mit grünem Tee, zum weiteren Aufgießen nach Bedarf… 😋

    Erschöpft aber glücklich nehmen wir uns am Ende des Museumsbesuchs ein Uber zurück zum Hafen. Der Fahrer will gar nicht glauben, wohin wir genau wollen, bringt uns dann aber punktgenau hin. Unterwegs gelingt noch halbwegs ein Schnappschuss von Taipei 101, mit 508m von 2004 bis 2010 das höchste Gebäude der Welt.Read more

  • Nationales Palastmuseum

    March 23 in Taiwan ⋅ ☀️ 24 °C

    Für unseren heutigen Tag in Taipeh haben wir uns etwas besonderes vorgenommen. Wir rufen uns ein Uber und besuchen das nationale Palastmuseum in Taipeh, welches glücklicherweise heute einen Sonderöffnungstag hat.

    Das 1925 in Peking gegründete Museum beherbergt die weltweit größte Sammlung chinesischer Kunstwerke von unschätzbarem Wert, welche die 8.000-jährige Geschichte Kontinentalostasiens umspannt. Die meisten der 697.490 Objekte waren ursprünglich Teil der kaiserlichen Kunstsammlung, welche von Qing-Kaiser Qianlong im 18. Jahrhundert zusammengetragen wurde. Die Exponate stammten aus der Verbotenen Stadt und wurden durch Chiang Kai-shek nach Taiwan gebracht, als dieser im Jahr 1949 vom Festland floh.

    Es ist unmöglich auch nur einen Hauch der Fülle der Exponate hier zu präsentieren, daher hier nur eine zufällige Auswahl aus den ca. 100 Fotos, die wir heute gemacht haben… 🫣
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  • Nachtmarkt

    March 22 in Taiwan ⋅ 🌙 20 °C

    Ja, es klappt, wir betreten jetzt tatsächlich den Boden unseres 100. Landes 🥂. Bis zur finalen Durchführung des ganzen Procederes ist es dunkel, das heißt der sehenswerte Nachtmarkt von Keelung, Miaokou, hat geöffnet.

    Die taiwanischen Behörden verlangen, dass ausnahmslos alle Passagiere das Schiff verlassen und die Passkontrolle durchlaufen müssen, erst dann dürfen sie wieder an Bord. Das gilt natürlich auch für die immobilen Mitreisenden, die mit ihren Rollstühlen dafür nicht geeignete Rampen passieren müssen 😵‍💫.

    Mitten aus dem Gewusel schimpfender Passagiere suchen wir uns den Weg nach draußen, lassen uns von einem freundlichen Herrn der Tourist Information noch ein paar Tipps geben und machen uns auf den Weg zum Nachtmarkt.

    Spannend, wir merken sofort, wieder in China zu sein, mit einem Hauch von Südostasien. Der Verkehr wird von Rollern dominiert, Glückslose werden verkauft, alles mögliche und unmögliche zum Kauf angeboten. Unzählige Menschen drängen sich durch die Essensstände, die verführerisch duften, uns zum Teil aber hygienisch nicht sonderlich ansprechen.

    Schön, sich hier durch treiben zu lassen, auch wenn des Hasen „China-Knie“ ohne erkennbaren Grund mit Betreten chinesischen Bodens aufmuckt. Heimatgefühle? Protest? Egal, da muss es jetzt durch…
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  • Anfahrt auf Keelung - 💯?

    March 22 in Taiwan ⋅ ☀️ 22 °C

    Am späten Nachmittag erreichen wir den Hafen Keelung in Taiwan. Sie gilt als die taiwanesische „Stadt des Regens“, wir sehen schon die ganzen Wolken über der Bucht hängen.

    Eine spannende Einfahrt erwartet uns, ein Schlepper dreht die Amadea im Hafenbecken um, so dass wir einen schönen Rundumblick genießen können.

    Starlink und damit das Schiffsinternet funktioniert wie berichtet hier nicht mehr (auch wenn wir nicht so genau verstehen, warum eigentlich nicht zumindest in Taiwan 🤔). Unsere eSim, mit der wir in China schon erfolgreich gearbeitet haben funktioniert aber genau wie immer…

    Und dann wird der ganz spannende Punkt für uns kommen: wird Taiwan im Pinguin als unser 100. gemeinsam besuchtes Land zählen? Eine Wegmarke, die Hase und Ritter bei dem ersten Flug nach Rhodos vor fast genau 21 Jahren niemals für möglich gehalten haben?
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  • Seetag auf dem Weg nach Taiwan

    March 22, Ostchinesisches Meer ⋅ ⛅ 23 °C

    Begleitet von Unmengen an Weißbauch- und Maskentölpeln, geht es heute westwärts übers Ostchinesische Meer in Richtung Taiwan.

    Interessanterweise wurden die Passagiere informiert, dass das Schiffsinternet ab heute nicht mehr funktionieren wird, da Starlink im chinesischen Einflussbereich nicht betrieben werden darf 🤔.

    Heute Nacht wurde die Uhr eine Stunde zurückgestellt, heißt wir sind der heimischen Zeit nur noch 7 Stunden voraus. Heißt aber auch, wir sind ganz von alleine um 6 Uhr wach und gehen (wie fast jeden Morgen) zum Early Bird Frühstück.

    Der Rest des Tages vergeht mit Lesen, Spielen, Essen natürlich und ganz viel Vorfreude….
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  • Naha, Okinawa

    March 21 in Japan ⋅ 🌧 21 °C

    Tja, und dann ist auch schon wieder Zeit Abschied zu nehmen, vom Hafen in Naha, von der Insel Okinawa, und leider auch von Japan insgesamt. Der heutige Tag war unser letzter in Japan, unglaublich intensive 2 Wochen gehen zu Ende.

    Japan hat uns ausgesprochen gut gefallen, und es ist durchaus möglich, dass es uns nochmals hierher verschlagen wird.

    Jetzt freuen wir uns aber erstmal auf das, was noch vor uns liegt…
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  • Nakagusuku-Jo

    March 21 in Japan ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Burg Nakagusuku ist unsere 2. Burgruine heute. Es handelt sich um eine der ältesten Burgen auf den Ryūkyū-Inseln. Burg Nakagusuku wurde um 1440 von Fürst Gosamaru erbaut und war nach Shuri-jō die zweitgrößte Burganlage Okinawas. Nach einem Streit (dem gleichen, dem auch der Herr der Burg Katsuren zum Opfer fiel) zwischen Gosamaru und Shō Hashi, dem Herren der Burg Shuri und dem Herrscher über das Königreich Ryūkyū, das heutige Okinawa, wurde sie jedoch zerstört und nicht wiedererrichtet.

    Das Königreich hat eine lange Geschichte zwischen China und Japan, es verlor 1879 seine Unabhängigkeit.

    Die Burg Nakagusuku gilt als typisches Beispiel einer Gusuku und gehört seit dem Jahr 2000 als Teil der Gusuku-Stätten und zugehörige Stätten des Königreichs von Ryukyu zum UNESCO-Welterbe.
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  • Katsuren-Jo

    March 21 in Japan ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einem entspannten Seetag ist heute wieder Land in Sicht: wir erreichen Naha auf der Insel Okinawa. Wie gut, dass wir heute wieder einen Ausflug gebucht haben, und unser Wecker wie gehabt um 6 Uhr klingelt. 😅

    Burgruinen und Traditionen heißt unser heutiger Ausflug, und die erste Station sind die Ruinen der Burg Katsuren. Im 13. oder 14. Jhd. erbaut, handelt es sich um eine dank der natürlichen Klippe uneinnehmbare Festung. Von oben hat man theoretisch einen tollen Blick auf den Pazifik, praktisch ist es heute ziemlich diesig und wir sind froh, dass es nicht regnet.

    Amawari, der Herr der Burg Katsuren, griff den königlichen Palast der Burg Shuri in der Hoffnung an, die Herrschaft über das Königreich Ryukyu zu übernehmen, erlitt jedoch eine schwere Niederlage und verstarb 1458. Nach einer lokalen Broschüre ging es aber eigentlich um eine Frau… 🤷🏻‍♂️

    Im Jahr 2000 wurden die Ruinen der Burg Katsuren der älteste Teil der UNESCO-Weltkulturerbestätte „Gusuku-Stätten und zugehörige Stätten des Königreichs von Ryukyu“.
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  • Seetag auf dem Weg nach Okinawa

    March 20, Ostchinesisches Meer ⋅ ☁️ 19 °C

    Endlich, nach fast 2 Wochen, haben wir den 1. regulären Seetag auf dieser Reise. Das Highlight des Tages ist zweifellos das Sushi-Buffet zur Mittagszeit. Der Rest des Tages vergeht mit Essen, Lesen, Spielen, schlafen…

    Und wir merken schon, dass es langsam etwas milder wird, während wir das Ostchinesische Meer auf Kurs Südsüdwest durchkreuzen.
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  • Sayonara, Nagasaki

    March 19 in Japan ⋅ 🌙 14 °C

    Zu Fuß zurück zum Schiff bei Kaiserwetter - was will man mehr? Pünktlich verlassen wir den Hafen von Nagasaki wieder. Dabei passieren wir auch die Mitsubishi Werft, den Geburtsort der MS Amadea, die frühere Asuka.

    Nun verlassen wir endgültig die japanischen Hauptinseln, was für großartige Erfahrungen wir machen durften 🤩.
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  • Oura-Kathedrale

    March 19 in Japan ⋅ ☀️ 17 °C

    Letzter Programmpunkt des Ausflugsprogramms ist die Oura-Kirche, oder auch die Basilika der sechsundzwanzig Märtyrer von Japan, Ko-Kathedrale des Erzbistums Nagasaki. Gebaut kurz nach dem Ende der Abschließung Japans im Jahr 1853, wird sie als älteste Kirche Japans angesehen.

    Die Märtyrer von Nagasaki waren neun europäische Priester und 17 japanische Christen, welche im Jahr 1597 auf Befehl von Toyotomi Hideyoshi gekreuzigt worden waren.

    Seit 2018 gehört sie als Teil der verborgenen christlichen Stätten in der Region Nagasaki zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf dem Gelände finden sich noch weitere Informationen zu der katholischen Gemeinde, welche überraschenderweise die jahrhundertelange Christenverfolgung in Japan überlebte und 1865 nach Einweihung der Kathedrale entschied, den Untergrund zu verlassen.

    Wir nutzen die Gelegenheit, die „Freizeit“ im Rahmen des Ausfluges abzukürzen, indem wir uns abmelden und in einer guten Viertelstunde das Schiff zu Fuß erreichen.
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  • Glover Garden

    March 19 in Japan ⋅ ☀️ 17 °C

    Die nächste Station ist der Glover Garden, der ehemalige Wohnsitz des schottischen Händlers Thomas Blake Glover (1838–1911). Glover Garden ist ein Symbol für die rasche Modernisierung Japans während der Meiji-Zeit. Thomas Blake Glover spielte eine nicht unerhebliche Rolle bei der industriellen Entwicklung Japans. Der Garten repräsentiert die Zeit, als Nagasaki nach Jahrhunderten der Isolation als Tor für westliche Einflüsse und Technologien in Japan diente.

    Für solch einen zauberhaften Ort wie Glover Garden haben wir definitiv zu wenig Zeit.
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  • Deshima

    March 19 in Japan ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach der Mittagspause besuchen wir als erstes Deshima. Deshima war eine fächerförmige kleine künstliche Insel in der Bucht von Nagasaki. Während der Edo-Zeit war sie der einzige Ort des direkten Handels und Austauschs zwischen Japan und Europa.

    Aufgeschüttet von einheimischen Kaufleuten in den Jahren 1634 bis 1636, sollte Deshima die in der Stadt verstreut lebenden „Südbarbaren“ - hauptsächlich Portugiesen - aufnehmen. Nach deren Ausweisung - sie hatten zuviel missioniert - lag die Insel brach. Daher zwang der Shogun die Niederländische Ostindien-Kompanie ihre Handelsstation hierher zu verlegen.

    Dejima hatte ein Haupttor zur Stadt hin und ein Wassertor zur See hin. Letzteres wurde nur zum Ent- und Beladen der holländischen Schiffe geöffnet. Die Insel war von einer Mauer umgeben. Es gab eine Reihe von Lagerhäusern aber auch Wohngebäude. Die Angestellten der Niederländischen Ostindien-Kompanie waren auf die Insel Dejima beschränkt. Der Zugang wurde streng reglementiert und kontrolliert. Das enge Zusammenleben und die gegenseitige Abhängigkeit machten es jedoch möglich, dass sich neben dem offiziellen Handel ein reger Privathandel und Schmuggel ausbreitete.

    Nach der Öffnung Japans in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging Deshima im Zuge der Neulandgewinnung in den Stadtkern von Nagasaki über und war zwischenzeitlich kaum noch zu erkennen. Mittlerweile sind die meisten Gebäude anhand alter Pläne und Modelle rekonstruiert, eine Insel ist Deshima aber nicht mehr…
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  • Mittagspause

    March 19 in Japan ⋅ ☀️ 15 °C

    Wäre die Aussicht auf Bucht, Hafen und unser kleines Schiff nicht so schön gewesen vom Garden Terrace Nagasaki, das Mittagessen wäre keine Erwähnung wert gewesen. Hatten wir uns aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen auf ein exquisites japanisches Mittagessen gefreut, bekommen wir heute Mittag das, was man hier vermutlich unter internationaler Küche versteht… 🫣. Das beste daran, war noch das Tiramisu zum Nachtisch.Read more