• Hase und Ritter on tour
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Myanmar 2013

21-päiväinen seikkaillu — Hase und Ritter on tour Lue lisää
  • Nanpaya-Tempel

    28. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ☁️ 22 °C

    Die nächste Station ist der Nanpaya Tempel aus dem Jahr 1059. Er ist im Mon-Stil gebaut, und daher auch in Bagan einzigartig. Seine Außenfassade wird von einem Dämonenfries geziert, die wir allerdings vor der Lektüre des Reiseführers als Ente identifiziert hatten...

    Das Innere ist klein aber fein und erinnert uns in seinen detaillierten Darstellungen an Angkor. Jede Dämonennase ist anders gestaltet. Es ist unklar, ob es sich bei diesem Tempel um ein buddhistisches, ein hinduistisches Heiligtum oder einen Palast des Mon-Königs handelte.
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  • Manuha Phaya

    28. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ 🌧 6 °C

    Ein kurzer Spaziergang führt uns zu dem ebenfalls aus dem Jahr 1059 stammenden Manuha-Tempel. Von König Anawrahta besiegt, wurde der Mon-König Manuha nach Bagan ins Exil geschickt.

    Eine eng ummauerte riesige Buddhastatue steht im Zentrum des Tempels, in einem schmalen Gang befindet sich eine ebenso riesige liegende Buddhastatue. Sie sollen das Eingesperrtsein des Königs im Exil symbolisieren.
    In der großen vergoldeten Schüssel am Eingang werden Opfergaben gesammelt.
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  • Gubyaukgyi

    28. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 0 °C

    Der letzte Tempel für heute ist Gubyaukgyi. Der Tempel wurde 1113 von Rajakumar anlässlich des Todes seines Vaters Kyanstthas erbaut.

    Vor dem Tempeleingang steht der Myazedi-Stein aus dem 10. Jh., in dem ein Text in den vier Sprachen Mon, Birmanisch, Pyu und Pali eingemeißelt ist.

    Auch hier wird die Gelegenheit genutzt dem Sonntagsbuddha die Haare zu waschen.

    Und wir schauen den Souvenirhändlern und Künstlern bei der Arbeit zu und bestaunen Kakteen, die davon zeugen, dass Bagan wirklich normalerweise heiß und trocken ist.
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  • Paukan 2007

    28. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 6 °C

    Und dann ist es endlich soweit: Der letzte Tempel für heute ist besichtigt,...

    ... und wir beziehen im Regen unser schwimmendes Zuhause für die nächsten Tage: Die Paukan 2007!

    Und während wir uns in unserer Kabine noch gemütlich einrichten, legen wir auch schon ab, und die Fahrt auf dem Irrawaddy beginnt. Bei immer noch wolkenverhangenen Himmel passieren wir auf dem großen Strom das Pagodenfeld von Bagan und die unzähligen goldenen Spitzen ziehen an uns vorbei...

    Der Gong ruft zum ersten Mittagessen an Bord. Die nächsten Tage werden wir gemütlich den Irrawaddy entlang schippern und den Fluss genießen. Den Dorfbesuch am Nachmittag schwänzen wir und widmen uns stattdessen der herrlichen Aussicht.
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  • Yandabo

    29. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück steht am heutigen Vormittag das Töpferdorf Yandabo auf dem Ausflugsprogramm.
    Glückliche Schweine grasen auf der "Hauptstraße" und Kühe liegen neben der Wäscheleine. Und genauso wie wir die fremden Eindrücke neugierig betrachten, so werden auch wir offensichtlich in Augenschein genommen...

    Getöpfert wird hauptsächlich von Frauen, die Töpferscheibe wird im Zwei-Frau-Betrieb bedient: Eine töpfert und eine treibt mit Muskelkraft die Töpferscheibe gleichmäßig an. Wieder andere verzieren die Töpferwaren vor dem Brennen mit Mustern.

    Leben und arbeiten verwischt: Überall stehen Tontöpfe zum Trocknen, zwischen den Häusern wird Reis angebaut, und Haus- und Nutztiere leben auch noch mittendrin...

    Für die Kinder der Dorfschule sind zweifelsohne wir die Attraktion... :-)
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  • Auf dem Irrawaddy

    29. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach dieser ausgedehnten Dorfbesichtigung kehren wir zum Irrawaddy und zu unserem Schiff zurück.

    Myanmar ist überaus reich an Rohstoffen. Edelhölzer wachsen im Norden des Landes, vor allem Teak wird viel genutzt. Der einfachste Weg von Nord nach Süd führt über den Irrawaddy. Natürlich gibt es hier moderne Holztransporte via Schiff, aber man sieht auch weiterhin die traditionelle Art: Teakholz wird zu Flößen zusammengebunden, ein Haus für die Flößer obendrauf gebaut, und ab geht der wertvolle Rohstoff mit der Strömung flußabwärts...

    So hatten wir uns die Fahrt auf dem Irrawaddy vorgestellt: Gemütlich auf dem Sonnendeck einen richtig guten Kaffee trinken und lesen, während am Ufer die goldene Pagodenpracht an uns vorbeizieht.
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  • Am Irrawaddy

    29. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 29 °C

    Die Sonne geht früh unter am Irrawaddy, schon um 5 Uhr Ortszeit beginnt der Sonnenuntergang. Und der ist heute ganz besonders malerisch... :-)

    Zum Abendprogramm gibt es heute ein traditionelles Puppentheater auf dem Sonnendeck und wir lassen uns einnehmen von burmesischer Folklore.Lue lisää

  • Ava

    30. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 30 °C

    Der nächste Morgen beginnt früh. Schon um 8 Uhr warten Pferdekutschen auf uns, um mit uns, an Pagoden und Reisfeldern vorbei, durch die alte Königsstadt Ava (heute heißt die Stadt Inwa) zu fahren.

  • Bagaya Kyaung

    30. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 30 °C

    Rund 500 Jahre lang war Ava immer wieder Hauptstadt.
    Unsere nächste Station ist das von König Bagyi-Daw errichtete Bagaya-Kloster aus der letzten Periode als Hauptstadt. Ausschließlich aus dunklem Teak-Holz gebaut wird es von insgesamt 267 Stämmen getragen und liegt inmitten der ehemaligen königlichen Reisfelder.

    An den wunderbaren Holzschnitzereien, mit denen das Kloster über und über verziert ist, können wir uns kaum sattsehen.

    Fasziniert streifen wir durch das 180 Jahre alte Holzkloster, und weder die studierenden Mönche noch die meditierenden Hunde lassen sich von uns stören.
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  • Nanmyin Tower

    30. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 29 °C

    Der schiefe Turm von Ava, der Nanmyin, ist der einzige Überrest vom Palast König Bagyi-Daws. Überhaupt ist es erstaunlich, dass noch so viel in Ava zu sehen ist, war es doch seinerzeit üblich, bei Verlegung der Hauptstadt alle relevanten Gebäude mitzunehmen.
    Wie überall in Südostasien wird natürlich auch in Myanmar alles nur erdenklich mögliche auf einem Moped transportiert. Wo Touristen sind, sind auch die fahrenden Händlerinnen nicht weit, die auf Fahrrädern oder Mopeds dem Weg der Kutschen folgen, immer in der Hoffnung auf ein gutes Geschäft.... :-)
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  • Sagaing Hill

    30. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 29 °C

    Dann lassen wir die Pferdekutsche zurück und es geht weiter mit dem Bus in Richtung Sagaing. Auch Sagaing war mal kurzfristig Hauptstadt, mittlerweile ist es aber hauptsächlich als geistiges Zentrum bekannt.

    Ziel ist die Sun-U-Ponnya-Shin-Pagode auf dem Sagaing-Hill. Dass Buddha in früheren Inkarnationen nicht nur Frosch sondern auch Hase war, ist hier zu sehen. Und das lädt natürlich zum Hase mit Hase Foto ein... :-)

    Von der Terrasse aus genießen wir einen traumhaften Blick auf Mandalay, auf die Klöster von Sagaing und den Irrawaddy. Die Sonne heizt die Fliesen ordentlich auf, so dass der barfüssige Tempelbesuch eine echte Herausforderung ist... :-)
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  • Sagaing

    30. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach diesem eindrucksvollen Vormittagsprogramm gehts zurück auf unser Schiff. Wie fast immer am Fluss ist Waschtag, für Kinder, Wäsche und Hunde.... :-)

    Auf der kurzen Fahrt bis Mandalay passieren wir die Klöster und Pagoden Sagaings noch einmal auf dem Fluss.Lue lisää

  • U Bein-Brücke

    30. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 29 °C

    Der Höhepunkt des Tages: die U-Bein-Brücke, die längste Teak-Holz-Brücke der Welt mit ihren 1.086 Pfeilern zum Sonnenuntergang...
    Wir bummeln über die Brücke bis ungefähr zur Mitte, und steigen dann ganz kitschig romantisch in ein Bötchen um.... :-)

    Natürlich sind wir nicht allein auf dem Taungthaman-See.... :-)
    Und so schieben sich immer wieder malerisch die kleinen Boote in den Sonnenuntergang, Und wir machen zum Abschluss dieses schönen Tages die Scherenschnittfotos, die wir schon im Vorfeld im Reiseführer bewundert haben, und niemals geglaubt hätten, dass wir ein solches Foto mit nach Hause bringen werden....
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  • Auf dem Irrawaddy

    31. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ☀️ 31 °C

    Der nächste Morgen beginnt beschaulich, ganz so, wie wir uns die Fahrt auf dem Irrawaddy vorgestellt haben.

    Der "größte Ziegelhaufen der Welt" glänzt im Licht der Morgensonne, wird aber erst auf dem Rückweg unser Ziel sein. Die Landschaft zieht rechts und links an uns vorbei und hier in der Nähe von Mandalay sieht man sogar mal einen Traktor...

    Ansonsten sieht man eigentlich nur den klassischen burmesischen BMW - den Bauern mit Wasserbüffel :-) - den aber in rauen Mengen rechts und links am Ufer. Und natürlich Pagoden, Pagoden, Pagoden...
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  • Kyauk Myaung

    31. lokakuuta 2013, Myanmar ⋅ ☀️ 7 °C

    Am Nachmittag erreichen wir das Töpferdorf Kyauk Myaung. In den Töpfereien dieses Dorfes werden die großen Wasserkrüge hergestellt, die bis zu 200 Liter Fassungsvermögen haben. Auch hier sind Ochsenkarren das gängigste Fortbewegungsmittel.

    Während die kleinen Töpfe wie auch schon in Yandabo im Zwei-Frau-Betrieb gefertigt werden, ist die Herstellung der großen Töpfe fest in Männerhand, sowohl die Fertigung als auch das Dekor.

    Das Rohmaterial für den Ton wird zur Mühle gebracht, dort zermahlen - es ist so viel Staub in der Luft, dass es unmöglich ist, hier mit Blitz zu fotografieren - und dann entsprechend weiterverarbeitet.

    Die fertigen Töpfe werden zu den Brennöfen gebracht, getrocknet und schließlich gebrannt. Zu diesem Zweck wird auch viel Brennholz gebraucht, was zu einem nicht unerheblichen Teil als Treibholz aus dem Irrawaddy stammt.

    Die gebrannten und glasierten Tontöpfe schließlich werden auf den Ochsenkarren geladen, mit Stroh entsprechend ausgepolstert, damit auch nichts kaputt geht beim Transport und dann zu ihrem Bestimmungsort gebracht. Alle großen Wassertöpfe in ganz Myanmar stammen letztendlich aus Kyauk Myaung und werden auf dem Irrawaddy ins ganze Land gebracht.

    Ein Spaziergang durchs Dorf vorbei an Garküchen, Gemüse- und Gemischtwarenangebot, der örtlichen Schneiderei - dem ganz normalen Leben also - beendet unseren Besuch in Kyauk Myaung.
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  • Auf dem Irrawaddy

    1. marraskuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 26 °C

    Ein neuer Morgen über dem Irrawaddy. Die Landschaft wird langsam ein bißchen hügeliger während wir weiter gen Norden fahren. Am Ufer begegnen uns immer wieder die obligatorischen Pagoden. Der Irrawaddy ist in dieser Gegend die Hauptverkehrsader, und so begegnen uns hier auch die Schiffe, die Waren und Passagiere zu den einzelnen Dörfern bringen.

    Der Vormittag steht ganz im Zeichen der Sitten und Gebräuche Myanmars. Erster Programmpunkt ist die traditionelle Herstellung der Thanaka-Paste, die aus der Rinde eines Baumes mit Wasser zusammen hergestellt wird. Der Thanaka-Paste werden vielfältige Wirkungen nachgesagt, u. a. soll sie als Sonnenschutz fungieren. Und so läßt sich der Hase von fachkundiger Hand verschönern. :-)

    Zweiter Programmpunkt war das korrekte Tragen des lokalen Kleidungsstücks, des Longyis.
    Und was man damit alles machen kann. Je nach Bedarf kann man den Longyi lang, kurz oder ganz kurz tragen, als Umhängetasche, Weste oder Rucksack, sogar als Turban ist der Longyi verwendbar. Später haben wir dann noch gelernt, dass sogar die Babys in den Longyi des Papas gewickelt werden... :-)
    Auf die peinlichen Tourist-trägt-Longyi- Fotos verzichten wir... :-D

    Während des Mittagsbuffets genießen wir nicht nur das gute Essen, sondern auch die Landschaft, die rechts und links an uns vorbeizieht. Immer wieder begegnen uns Flößer auf ihren Gebilden aus Teakholz auf dem Weg flußabwärts.

    An einigen Stellen zeigt sich am Ufer, wie hoch der Irrawaddy noch vor kurzem gestanden haben muss. Die Regenzeit ist ja gerade erst vorüber, in Yangon und Bagan haben wir noch die letzten Ausläufer erlebt, und doch hat der Irrawaddy seinen höchsten Stand längst verloren und der Wasserstand ist schon wieder ordentlich gesunken.
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  • Kyar Nyat

    1. marraskuuta 2013, Myanmar ⋅ ⛅ 20 °C

    Am Nachmittag erreichen wir das Dörfchen Kyar Nyat. Am Fuße der obligatorischen Dorfpagode grasen die Kühe. Und schon während des Anlegemanövers sind wir eine echte Attraktion für die Dorfbewohner.

    Direkt neben unserer Anlegestelle ist gerade große Wäsche. Erstmal Wasser aus dem Fluß in eine große Schüssel, dann wird die Wäsche eingeweicht, eingeseift und ordentlich geschlagen, damit der Dreck auch gut rausgeht. Für die Generation Waschmaschine ist dies ein faszinierendes Schauspiel...

    Gemächlich spazieren wir durchs Dorf. Vorbei an der örtlichen Tankstelle - ja, Sprit wird hier literweise verkauft, mehr passt in den improvisierten Tank ja auch nicht rein -, vorbei an kleinen Marktständen. Das Leben findet hier auf der Straße statt, da werden Erdnüsse verlesen und geputzt...

    Unser Spaziergang führt uns bis zur örtlichen Klosterschule, wo die kleinen Mönche uns und unsere Kameras ganz irdisch bestaunen und die Frangipanis im Klostergarten herrlich blühen.
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  • Tagaung

    2. marraskuuta 2013, Myanmar ⋅ ☀️ 31 °C

    Am Vormittag erreichen wir das Städtchen Tagaung. Tagaung gilt als die Wiege der burmesischen Kultur. Die erste Stadtgründung soll bereits im 6. Jh. v. Chr. erfolgt sein.

    Kaum haben wir unser Schiff verlassen, lernen wir, wie kleine Schweinchen entstehen... :-)

    Ein winziger Überrest einer alten Stadtmauer zeugt noch von jenen Zeiten, ansonsten erinnert nichts daran, dass ausgerechnet dieses Städtchen historisch besonders bedeutsam wäre.

    Ein Nat-Schrein nimmt eine zentrale Stelle im Dorf ein und wird hier besonders verehrt.

    Spannender als die Reste der alten Stadtmauer ist auch hier das tägliche Leben:
    Die Frauen auf dem Weg zur Wäsche...
    Wo Fisch geputzt wird, sind auch die allgegenwärtigen Katzen nicht weit, um ein feines Häppchen zu ergattern...
    Und eine Partie Dame kann man auch mit Kronkorken improvisieren... :-)
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  • Tagaung

    2. marraskuuta 2013, Myanmar ⋅ ☁️ 6 °C

    Abenteuerliche Fahrzeuge chinesischer Fabrikation und neue Häuser zeugen von einem gewissen Maß an Wohlstand.

    Wir kommen sogar an einer Bücherei vorbei und finden eine Apotheke, wobei die Lagerung von Kondomen bei ca. 30°C im Schatten auf der Theke eher fragwürdig ist... :-)

    Höhepunkt des Tages ist aber zweifellos die örtliche Laienspieltruppe, die uns am Abend besucht, und das Sonnendeck in eine burmesische Partymeile verwandelt... :-)
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