• Hase und Ritter on tour
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Vietnam und Kambodscha 2017

Een 26-daags avontuur van Hase und Ritter on tour Meer informatie
  • Präsidentenpalast

    21 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Am Nachmittag besuchen wir den Präsidentenpalast. Zwischen 1963 - 68 erbaut, und seit den Vereinigungsgesprächen 1975/76 auch als Palast der Wiedervereinigung bezeichnet, wird das Gebäude heute als Museum und für Empfänge, Kongresse und Ausstellungen genutzt. Haben wir uns anfangs noch gefragt, was wir hier sollen, gefällt uns dieses Stück Zeitgeschichte letztendlich doch außerordentlich gut.

    Einerseits ist es spannend, eine relativ moderne Regierungsschaltzentrale im Originalzustand besichtigen zu können, andererseits ist auch die den Tropen angepaßte Architektur wirklich bemerkenswert. Alles ist natürlich belüftet, es bedarf keiner Klimaanlage.

    Auf dem Dach des Palastes sind die Einschlaglöcher von Bomben markiert, die ein abtrünniger südvietnamesischer Pilot 1975 auf den Palast abwarf, ein Zeichen für das nahende Ende des Regimes.
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  • Sky Bar

    21 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach einem scharfen aber ausgezeichneten Abendessen im Little India, stolpern wir gerade noch rechtzeitig zum Ende der Happy Hour in die Sky Bar im 21. Stock. Bei einem Cocktail genießen wir den Ausblick auf die Stadt und den Fluss, der nachts tatsächlich sehr viel mehr Charme hat.Meer informatie

  • Cu Chi

    22 januari 2017, Vietnam ⋅ ☀️ 28 °C

    Es ist Sonntag morgen und ganz Saigon scheint unterwegs zu sein, blöderweise alle in dieselbe Richtung wie wir. Normalerweise dauert die Fahrt nach Cu Chi 1 1/2 Stunden, wir brauchen heute 3. Doch heute ist der Sonntag vor Tet, und alle Vietnamesen fahren zu den Friedhöfen um ihre Ahnen für Tet nach Hause zu bitten.

    Unterwegs machen wir noch an einer Kautschukplantage halt.

    Obwohl alles sehr befremdlich ist, dieses Partisanen-Kriegs-Freilichtmuseum, so ist es doch ausgesprochen sehenswert. Zu Beginn müssen wir uns einen in typisch sozialistischer Manier gehaltenen Propagandafilm über die bösen Westler und die guten Vietcong ansehen, später liegt über dem ganzen Gelände ein permanenter Lärmteppich von der Schießanlage, unser (in der DDR studierter) Reiseleiter rechnet uns bei jeder Salve vor, wieviele Dollar gerade von den in- und ausländischen Touristen verballert wurden.
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  • Hauptpostamt

    22 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Direkt neben der Kathedrale liegt das ebenfalls sehr sehenswerte Hauptpostamt. Es wurde von Gustave Eiffel 1886-91 mitentworfen.

    Innen hat die Atmosphäre aus ganz normalem Postbetrieb mit briefeschreibenden Einheimischen, postkartenschreibenden Touristen sowie dem sehenswerten Inneren mit den Karten Französisch-Indochinas seinen besonderen Reiz. Und über allem thront Onkel Ho :-)Meer informatie

  • Rathaus

    22 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Der Blick auf das Rathaus von Saigon mit der Statue von Ho Chi Minh ist ein beliebtes Fotomotiv. Momentan ist der Platz davor tatsächlich besonders malerisch, steht doch das Neujahrsfest unmittelbar bevor, und damit das Jahr des Hahns. Ganz Saigon ist mit Blumen und Hähnen bunt dekoriert.Meer informatie

  • Gartenstadt

    22 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einer Dusche und ein bisschen Ausruhen im Hotel machen wir uns auf die Suche nach einem Abendessen. Dabei landen wir in der Gartenstadt, einem Restaurant mit German Spezialitäten. Es gibt Krombacher Bier, eine ziemlich scharfe Currywurst und zum Abschluss einen German Schnapps.
    Schon skurril, aber wir haben eine Menge Spaß...
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  • La Résidence

    23 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach einer Stunde Flug erreichen wir Hué. Der internationale Flughafen von Hué ist klein und übersichtlich, unsere Koffer kommen schnell und die Abholung klappt problemlos. Trotz seiner 300.000 Einwohner strahlt Hué eher den Charme einer gemütlichen Kleinstadt aus.
    Unser Hotel für heute ist das La Résidence, ein überaus charmantes Hotel mit Kolonialflair in der früheren Residenz des französischen Generalgouverneurs. Unsere Dachterrasse ist riesig und theoretisch haben wir einen Blick auf die Zitadelle am gegenüberliegenden Ufer des Parfümflusses. Leider regnet es hier, und nach der drückenden Schwüle am Mekong und in Saigon genießen wir es unglaublich, wieder frei durchzuatmen, doch gleichzeitig frieren wir auch :-)
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  • Pagode Chua Thien Mu

    23 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 20 °C

    Und so starten wir bei Nieselregen in unser Nachmittagsprogramm. Mit dem Drachenboot fahren wir auf dem Parfümfluss bis zur Pagode Thien Mu. Die Fahrt mit dem Drachenboot ist ein Erlebnis, ähnelt allerdings eher einer Kaffeefahrt, denn einem Vergnügen mit Aussicht, da die Crew um jeden Preis ihre Souvenirs an den Mann bringen will. Wir sind froh, dass wir an der Pagode aussteigen dürfen.
    Der 21 Meter hohe 8eckige Turm wurde 1844 von Kaiser Thieu Tri erbaut und gilt als das Wahrzeichen von Hue. Jede der 7 Etagen ist einem Buddha geweiht.

    Der Legende nach erschien dem Vorfahren der Nguyen-Dynastie 1601 hier eine weibliche Erscheinung, die ihm den Platz der späteren Hauptstadt vorgab.

    Etwas anders wird einem, wenn man versteht, warum dieser alte Austin ausgestellt wird. 1963 fuhr der Abt damit nach Saigon, um sich aus Protest selber zu verbrennen. Die Bilder hiervon gingen in die Geschichte ein...
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  • Zitadelle

    23 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 20 °C

    Weiter geht's zur Zitadelle, der darin liegenden Kaiserstadt und der wiederum darin liegenden verbotenen, purpurnen Stadt. Im Vietnamkrieg teilweise zerstört, aber mittlerweile auch schon wieder viel restauriert, auch wenn man zwischendurch viele Ruinen sieht.

    1802 wurde Hué Hauptstadt, hier erreichte das Kaiserreich unter der Nguyen-Dynastie seinen Höhepunkt und direkt den Niedergang unter französischer Herrschaft.

    Die Kaiserstadt soll eine verkleinerte Wiedergabe der Verbotenen Stadt sein. Wir stolpern staunend durch das weitläufige Areal und hätten noch viel mehr Zeit hier verbringen können, gleichzeitig macht es uns aber Lust auf China. Wir fragen uns, ob die Verbotene Stadt noch viel großartiger oder nur viel, viel voller sein wird?
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  • Tu Duc

    24 januari 2017, Vietnam ⋅ 🌫 18 °C

    Fast schade, dass wir das schöne Hotel in Hue nach nur einer Nacht wieder verlassen müssen...
    Heute stehen noch die Kaisergräber in Hue auf dem Programm. Das erste ist das von Kaiser Tu Duc. Tu Duc regierte ab 1847 und war der 4. Kaiser der Nguyen-Dynastie. Dieser hat sein Mausoleum als weitläufige Parkanlage 1864-67 bauen lassen und dieses zu seinen Lebzeiten noch als Sommerpalast genutzt.Meer informatie

  • Khai Dinh

    24 januari 2017, Vietnam ⋅ 🌫 18 °C

    Als zweites besuchen wir das Kaisergrab von Khai Dinh. Khai Dinh war der 12. Kaiser der Nguyen-Dynastie. Khai Dinh regierte nur kurz von 1916 bis 1925 und wurde nur 40 Jahre alt. Sein Grabmal wurde erst von seinem Sohn, dem letzten vietnamesischen Kaiser, vollendet. Der schmale Grat zwischen Kitsch und Kunst wird hier widergespiegelt. Einerseits kitschig, andererseits toll sind die Keramikmosaiken, die das Mausoleum zieren.Meer informatie

  • Wolkenpass

    24 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 19 °C

    Dann verlassen wir Hue endgültig und fahren über den Wolkenpass in Richtung Danang. Warum der Wolkenpass wohl Wolkenpass heißt?

    Jahrhundertelang bildeten die Truong-Son-Berge die Grenze zwischen Dai Viet und Champa, heute ist es die natürliche Wetterscheide zwischen Nord- und Südvietnam. Aus dem Indochina- und dem Vietnamkrieg finden sich militärische Befestigungsanlagen auf dem Wolkenpass, die gerade in diesem Nebel eine einzigartige Atmosphäre erzeugen.

    Von dem vielgerühmten Blick ist leider nicht viel zu sehen.
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  • Cham-Museum

    24 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Kaum in Danang angekommen, erwarten uns Sonnenschein und ein vietnamesisches Fast-Food-Mahl im Museumscafé, aber sogar Instantnudeln bekommen die hier schmackhaft hin!

    Wir wollten ja explizit in dieser Region die einmalige Gelegenheit nutzen, uns mit der untergegangenen Kultur der Cham zu beschäftigen, der erste Anlaufpunkt hierzu ist das von den Franzosen 1915 errichtete Museum. Ein ganz schlichtes Museum mit Exponaten dicht an dicht, die uns doch sehr erstaunen, da uns vieles sehr bekannt vorkommt, wenn auch mit manch unterschiedlichen Nuancen, aber alles deutlich älter als wir es von den Khmer kennen. Wer hat's erfunden? :-)Meer informatie

  • Fusion Maia

    25 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Und dann sind wir da: genau dort, wo der Hase unbedingt mal hinwollte, auch wenn Januar für diesen Teil Vietnams nicht unbedingt die beste Zeit ist, da oftmals etwas zu feucht...

    Aber eine eigene Poolvilla, 2 Spa-Anwendungen pro Tag und ein Traumstrand waren unschlagbare Argumente!Meer informatie

  • My Son

    26 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Das faule Leben muß unterbrochen werden, schon fest eingeplant war der Tagesausflug in die Berge in die religiöse und kulturelle Hauptstadt Champas. Zum Glück spielt das Wetter heute einigermaßen mit, nach einem kurzen Regenschauer kommt sogar noch ein bißchen die Sonne raus.
    Die Bauten aus dem 7. bis 11. Jahrhundert beeindrucken uns sehr, gerade in diese Talsenke des Thu Bon-Flusses (der bei Hoi An ins Meer mündet) eingebettet. Leider haben Vietcong und Amerikaner gemeinschaftlich viel zur Zerstörung beigetragen, einige der Tempelgruppen sind fast völlig vernichtet, einzelne Bombenkrater sind noch zu sehen. Mittlerweile wird zum Glück wieder restauriert.

    Die schwierige Frage der richtigen Aussprache läßt sich auch klären: ob Mi Son oder Mei Schon - alles ist richtig, je nach vietnamesischem Dialekt :-)
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  • Hoi An

    28 januari 2017, Vietnam ⋅ ☀️ 25 °C

    Von Anfang an hatten wir geplant, an einem Tag mit dem Hotelshuttle ins 30 km entfernte Hoi An zu fahren, diesem uralten Hafen bereits der Cham an der Mündung des Thu Bon, später von Portugiesen, Chinesen, Japanern etc. als Handelsstützpunkt genutzt. Heute - am letzten Tag - ist das Wetter so, daß wir es wagen wollen, und so erleben wir den vietnamesischen Neujahrstag an diesem ganz besonderen Ort.

    Vorteile: normalerweise ist der Eintritt kostenpflichtig, heute jedoch nicht. Und es sind unzählige Einheimische im Sonntagsstaat unterwegs, die in die Tempel zum Beten gehen. Es herrscht eine wunderschöne Atmosphäre. Auch tanzen junge Burschen als Einhörner auf den Straßen, das ist anscheinend überall in Vietnam an Tet verbreitet. Und in dem Restaurant, in welchem wir ausgezeichnet zu Mittag essen, sind wir die ersten zahlenden Gäste des neuen Jahres, wofür uns der Inhaber überschwänglich dankt und einen Kaffee als Dank dafür ausgibt. Das wird ihm Glück bringen :-)

    Nachteile: Einige der sehenswerten historischen Handelshäuser sind heute geschlossen, und die schmale Hauptstraße ist nicht wie sonst für Mopeds gesperrt. Es geht ganz schön eng zu...

    Unser Reiseleiter für Zentralvietnam wohnt in Hoi An und hat uns eingeladen, bei ihm vorbeizukommen wenn wir das Städtchen besuchen. Ein Angebot, das wir natürlich unmöglich ablehnen können, auch wenn es uns ein wenig unangenehm ist. Und was bringt man mit? Die ganzen glückbringenden Pflanzen stehen überall nur im Kübel, und zu kaufen gibt es keine, das lief alles vor Tet. Uns faszinieren aber die bunten Lampions sehr, und so entscheiden wir uns, ihm und seiner Familie zwei mitzubringen, als Symbole für Glück und langes Leben. Ob es richtig war, wissen wir bis heute nicht, aber die Geste kam zumindest an.

    Sie gefallen uns jedenfalls so gut, daß wir noch welche als Mitbringsel und für uns selber kaufen :-)

    Der Ost selber ist jedenfalls sehr sehenswert, Höhepunkt zweifelsohne die Japanische Brücke, ursprünglich das Chinesische und das Japanische Viertel über einen kleinen Flußlauf verbindend, Baubeginn im Jahr des Affen 1593, vollendet im Jahr des Hundes 1595, auf den jeweiligen Seiten symbolisiert durch entsprechende Statuen, die verehrt werden.
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  • Tan Son Nhat Internat'l Airport Saigon

    29 januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Noch ein paar wunderbar erholsame Tage, ein ob des späten Abfluges doch noch dankenswerterweise irgendwie machbarer Late Check Out, eine kurze Fahrt durch das bei Tet fast ausgestorbene Danang mit seinen tollen Brücken, ein verschobener Flug, ein sehr zuvorkommender Reiseleiter, der all seine Überredungskünste nutzt, um uns auf einen früheren Flug umzubuchen, und schon landen wir wieder am Domestic Terminal von Saigon, von wo aus wir vor einigen Tagen nach Hué abgeflogen sind, und finden durch die Schwüle, die wir zugegebenermaßen nicht wirklich vermißt haben, das Internationale Terminal, sogar mit einem Zugang, der sich auch öffnet, und durch verwaiste Gänge auch den erwarteten internationalen Trubel. Hier können wir beruhigt auf den Abflug kurz vor Mitternacht nach Hause warten.Meer informatie

  • Het einde van de reis
    30 januari 2017